Digitalisierung in Schulen

Staatsministerium fördert Donau-Ries mit 800.000 Euro

Das bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus will die Digitalisierung in den Donau-Rieser Schulen weiter vorantreiben. Der nun bewilligte Etat von 800.000 Euro wird sich auf zwei Projekte verteilen.

„Die Digitalisierung ist eines unserer großen Zukunftsthemen“, so Landrat Stefan Rößle: „insbesondere für unsere Schülerinnen und Schüler, ist es wichtig alle nötigen Grundlagen bereits in der Schule zu erlernen.“ Doch der Umgang mit digitalen Geräten kann erst erlernt werden, wenn diese auch vorhanden sind. Dass die Klassenzimmer im Donau-Rieser Landkreis mit zeitgemäßem Equipment, wie modernen Computern und schnellem Internet ausgestattet werden müssen, ist an den Schulen der Region längst bekannt. Bei den vergangenen und laufenden Schulbaumaßnahmen wird das bereits berücksichtigt. 

Bayerisches Staatsministerium fördert Donau-Ries mit 800.000 Euro

Erfreulich sind nun zwei Förderzusagen von Seiten des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus: Aus dessen Digitalbudget werden dem Landkreis nun insgesamt fast 800.000 Euro zur Verfügung gestellt.  

Diese Projekte sollen gefördert werden

Etwa 225.000 Euro entfallen hierbei auf eine Förderung für integrierte Fach-Unterrichtsräume an berufsqualifizierenden Schulen. Diese Fördermittel stehen folglich für die vier Berufs- und Fachschulen des Landkreises zur Verfügung.  Der Löwenanteil von etwa 575.000 Euro wird zur Verbesserung der IT-Ausstattung genutzt. Insbesondere die Einrichtung von digitalen Klassenzimmern, nach einem von der Verwaltung festzulegenden Aufteilungsschlüssel wird hier angestrebt werden.

„Nicht die Technik bestimme den Einsatz in der Pädagogik, sondern die Pädagogik den Einsatz von Technik“

Den nun gewährten Förderanträgen ging ein Bildungsforum Anfang Dezember voran. Der Referent des Abends, Prof. Dr. Rudolf Kammerl, beleuchtete die Potentiale und Herausforderungen der Digitalisierung im Bildungsbereich. Bestehende, aber auch neue Aufgaben können durch den Einsatz digitaler Medien besser bearbeitet werden. „Dabei gilt immer das Primat der Pädagogik: Nicht die Technik bestimme den Einsatz in der Pädagogik, sondern die Pädagogik den Einsatz von Technik“, so Kammerl, Inhaber des Lehrstuhls für Allgemeine Pädagogik mit dem Schwerpunkt Medienpädagogik und Leiter des Instituts für Lern-Innovation an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

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