Verbundprojekt „Digital und Regional“

Semesterauftakt des Studiengangs Systems Engineering in Nördlingen

Kürzlich haben 29 weitere Studierende den Bachelorstudiengang Systems Engineering an den Hochschulzentrum Donau-Ries in Nördlingen und Memmingen begonnen. Das Verbundprojekt wird vom Bayerischen Wissenschaftsministerium gefördert.

Mit dem neuen Semesterstart geht das Verbundprojekt „Digital und Regional“ der Hochschulen Augsburg, Kempten und Neu-Ulm in die dritte Runde. Das Projekt wird vom Bayerischen Wissenschaftsministerium jährlich mit insgesamt 1,5 Millionen Euro gefördert. Der Augsburger Hochschulpräsident Professor Gordon Thomas Rohrmair, Landrat Stefan Rößle und Landtagsabgeordneter Wolfgang Fackler begrüßten den neuen Jahrgang am Hochschulzentrum Donau-Ries in Nördlingen.

Studienmodell soll optimale Voraussetzungen schaffen

Anlässlich der Auftaktveranstaltung erklärte Professor Rohrmair: „Wir freuen uns über den großen Zuspruch der regional ansässigen Unternehmen für unser Modell. Die flexible Kombination aus praktischer Arbeit in der Firma und projektbasiertem Lernen schafft offenbar optimale Voraussetzungen für den weiteren Karriereweg unserer Studierenden.“ Ziel der Hochschulen sei es, den jungen Arbeitnehmern fachspezifische Prozesse in der internationalen Arbeitswelt nahezubringen. Durch das Studium sollen die Arbeitnehmer komplexe Arbeitsprozesse eigenverantwortlich steuern können.

Kooperationspartner begleiten Begrüßung

„Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Studierenden im Bachelorstudiengang Systems Engineering befähigt werden, umfassende fachliche Aufgaben- und Problemstellungen im Themengebiet vernetzte technische Systeme kompetent zu bearbeiten und zu lösen. Das ist für uns als Unternehmen im Zuge von zunehmender Digitalisierung und Industrie 4.0 unerlässlich im Hinblick auf die Sicherung von Fachkräften“, so Markus Hein, Senior Site General Manager beim Kooperationspartner Valeo. Bei der Erstsemesterbegrüßung konnten sich die Teilnehmer bei einem Rundgang durch das Hochschulzentrum Donau-Ries und die Robotikhalle des Technologie Centrum Westbayern (TCW) von den Studienvoraussetzungen und der Ausstattung der Hochschulen überzeugen.

Modell kombiniert Berufsleben und Studium

Das Außergewöhnliche an diesem Studienmodell ist, dass Studierende, die mitten im Berufsleben stehen oder gleichzeitig eine IHK-Ausbildung absolvieren, einen Hochschulabschluss erreichen können. Auf der anderen Seite ist auch ein Studium mit Praxisphasen möglich. Es ist vorgesehen, dass die Studierenden drei Tagen in der Woche in ihrem Betrieb arbeiten und an zwei Tagen Lehrveranstaltungen an den Standorten Nördlingen oder Memmingen besuchen. Sie werden durch E-Learning-Angebote wie Lernplattformen, Video-Podcasts oder Videokonferenzen unterstützt. Über Instant Messaging sollen die Studierenden im permanenten Austausch mit ihren Dozenten stehen, daraus folge eine strukturierte und betreute Vor- und Nachbereitung des Studiums.

Studiengang regional beliebt

Studiengangsleiter Professor Dr. Nik Klever erklärt: „Wir bieten damit nicht nur Berufstätigen Weiterqualifizierungs-Perspektiven, sondern auch Abiturienten, Meistern und Technikern ein besonders praxisorientiertes Verbundstudium in ihrer Heimat an.“ Die modernen Lehrmethoden sollen dafür sorgen, dass die Studierenden ihr Studium und ihre Lerneinheiten individuell gestalten und ihre Zeit frei einteilen können. Auf diese Weise ließen sich Beruf, Studium und Freizeit ideal verbinden. Durch die regionalen Lernorte in Nördlingen und Memmingen sollen die Studierenden von kurzen Anfahrtswegen profitieren. Darüber hinaus können Unternehmen der Region ihren Mitarbeitern vor Ort Weiterbildungen und Studienmöglichkeiten anbieten. Bereits über 71 regionale Unternehmen aus Wirtschaft und Industrie kooperieren mit dem Projekt „Digital und Regional“.

Über den Studiengang Systems Engineering

Der Studiengang Systems Engineering ist bei Anstellung in einem Unternehmen auf viereinhalb Jahre ausgerichtet und schließt mit dem Titel Bachelor of Engineering ab. Auf dem Lehrplan steht anwendungsorientierte Programmierung in den Bereichen Elektronik, Mechanik und Informatik. Das Grundstudium ist als breite Ingenieursausbildung in Mechatronik und Informatik angelegt. Anschließend erhalten die Studierenden die Möglichkeit, ihr Studium in den Themenfeldern Digitalisierung und Industrie 4.0 zu vertiefen.

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Anlässlich der Auftaktveranstaltung erklärte Professor Rohrmair: „Wir freuen uns über den großen Zuspruch der regional ansässigen Unternehmen für unser Modell. Die flexible Kombination aus praktischer Arbeit in der Firma und projektbasiertem Lernen schafft offenbar optimale Voraussetzungen für den weiteren Karriereweg unserer Studierenden.“ Ziel der Hochschulen sei es, den jungen Arbeitnehmern fachspezifische Prozesse in der internationalen Arbeitswelt nahezubringen. Durch das Studium sollen die Arbeitnehmer komplexe Arbeitsprozesse eigenverantwortlich steuern können.

Kooperationspartner begleiten Begrüßung

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Modell kombiniert Berufsleben und Studium

Das Außergewöhnliche an diesem Studienmodell ist, dass Studierende, die mitten im Berufsleben stehen oder gleichzeitig eine IHK-Ausbildung absolvieren, einen Hochschulabschluss erreichen können. Auf der anderen Seite ist auch ein Studium mit Praxisphasen möglich. Es ist vorgesehen, dass die Studierenden drei Tagen in der Woche in ihrem Betrieb arbeiten und an zwei Tagen Lehrveranstaltungen an den Standorten Nördlingen oder Memmingen besuchen. Sie werden durch E-Learning-Angebote wie Lernplattformen, Video-Podcasts oder Videokonferenzen unterstützt. Über Instant Messaging sollen die Studierenden im permanenten Austausch mit ihren Dozenten stehen, daraus folge eine strukturierte und betreute Vor- und Nachbereitung des Studiums.

Studiengang regional beliebt

Studiengangsleiter Professor Dr. Nik Klever erklärt: „Wir bieten damit nicht nur Berufstätigen Weiterqualifizierungs-Perspektiven, sondern auch Abiturienten, Meistern und Technikern ein besonders praxisorientiertes Verbundstudium in ihrer Heimat an.“ Die modernen Lehrmethoden sollen dafür sorgen, dass die Studierenden ihr Studium und ihre Lerneinheiten individuell gestalten und ihre Zeit frei einteilen können. Auf diese Weise ließen sich Beruf, Studium und Freizeit ideal verbinden. Durch die regionalen Lernorte in Nördlingen und Memmingen sollen die Studierenden von kurzen Anfahrtswegen profitieren. Darüber hinaus können Unternehmen der Region ihren Mitarbeitern vor Ort Weiterbildungen und Studienmöglichkeiten anbieten. Bereits über 71 regionale Unternehmen aus Wirtschaft und Industrie kooperieren mit dem Projekt „Digital und Regional“.

Über den Studiengang Systems Engineering

Der Studiengang Systems Engineering ist bei Anstellung in einem Unternehmen auf viereinhalb Jahre ausgerichtet und schließt mit dem Titel Bachelor of Engineering ab. Auf dem Lehrplan steht anwendungsorientierte Programmierung in den Bereichen Elektronik, Mechanik und Informatik. Das Grundstudium ist als breite Ingenieursausbildung in Mechatronik und Informatik angelegt. Anschließend erhalten die Studierenden die Möglichkeit, ihr Studium in den Themenfeldern Digitalisierung und Industrie 4.0 zu vertiefen.

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