Fachkräftemangel

Landkreis Donau-Ries sucht dringend Azubis

Es sind immer noch einige Ausbildungsstellen im Landkreis Donau-Ries unbesetzt. Was die Agentur für Arbeit dagegen tun will.

„Der Ausbildungsmarkt im Landkreis Donau-Ries stellt sich auch im Berichtsjahr 2018/2019 zum achten Jahr in Folge als sogenannter ‚Bewerbermarkt‘ dar. Das heißt, wir haben mehr gemeldete Berufsausbildungsstellen als Bewerber. Das ist einerseits eine angenehme Situation für die Schüler, die auswählen können und oftmals in ihrem Wunschberuf eine Ausbildung beginnen. Auf der anderen Seite haben die Betriebe durch den demographischen Wandel und den Trend zu einem längeren Verbleib im Schulsystem zunehmend Schwierigkeiten, ihren Nachwuchskräftebedarf zu decken. Besonders im Baugewerbe und Handel blieben viele Stellen unbesetzt“, erklärt Richard Paul, Vorsitzender der Agentur für Arbeit Donauwörth. 

Bis zum Jahresende können unbesetzte Stellen besetzt werden

Ende September waren im Landkreis Donau-Ries noch 141 unbesetzte Ausbildungsstellen und 6 unversorgte Bewerber gemeldet. „Für diese Jugendlichen gilt es jetzt, adäquate Alternativen zu finden, denn das Ende eines Berichtsjahres ist nicht das Ende der Vermittlungsaktivitäten. Außerdem melden sich bei der Berufsberatung auch jetzt noch Jugendliche, die zum Beispiel keinen Studienplatz gefunden haben, eine weiterführende Schule abbrechen und nun doch eine duale Berufsausbildung anstreben. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass bis zum Jahresende noch einige der unbesetzten Stellen mit Auszubildenden besetzt werden können und im Gegenzug bislang unvermittelte Bewerber einen Ausbildungsplatz oder eine Alternative finden“ berichtet der Agenturchef.

Angebot und Nachfrage am Ausbildungsmarkt

Im Berichtsjahr 2018/2019 wurden 1.633 Berufsausbildungsstellen gemeldet. Verglichen mit dem Vorjahr entspricht das einem Plus von 0,2 Prozent. Die Zahl der Bewerber ist dagegen im Vorjahresvergleich um 5,4 Prozent gesunken. Am aktuellen Stichtag, dem 30.09. waren noch 6 Jugendliche unversorgt. 2018 gab es 7 nicht untergebrachte Bewerber. Gleichzeitig sind dieses Jahr Ende September 141 Ausbildungsstellen unbesetzt gewesen, letztes Jahr waren es 188 freie Stellen.

„Besonders der Handel und das Baugewerbe haben, wie seit einigen Jahren, große Probleme, den Nachwuchs zu sichern. Aber auch in anderen Branchen konnten Ausbildungsstellen nicht besetzt werden. In den Berufen Anlagenmechaniker, Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik blieben 13 Stellen, Kaufmann im Einzelhandel 8 Stellen, Gärtner – Zierpflanzenbau 6 Stellen, Kfz-Mechatroniker – PKW-Technik 6 Stellen und Zimmerer 5 Stellen offen. Für die Berufe Fachkraft – Lagerlogistik, Kaufmann – Groß-und Außenhandel Zahnmedizinischer Fachangestellter, Maler/Lackierer und Verkäufer suchen die Arbeitgeber ebenfalls noch Azubis, “ informiert der Leiter der Donauwörther Arbeitsagentur.

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Fachkräftemangel

Landkreis Donau-Ries sucht dringend Azubis

Es sind immer noch einige Ausbildungsstellen im Landkreis Donau-Ries unbesetzt. Was die Agentur für Arbeit dagegen tun will.

„Der Ausbildungsmarkt im Landkreis Donau-Ries stellt sich auch im Berichtsjahr 2018/2019 zum achten Jahr in Folge als sogenannter ‚Bewerbermarkt‘ dar. Das heißt, wir haben mehr gemeldete Berufsausbildungsstellen als Bewerber. Das ist einerseits eine angenehme Situation für die Schüler, die auswählen können und oftmals in ihrem Wunschberuf eine Ausbildung beginnen. Auf der anderen Seite haben die Betriebe durch den demographischen Wandel und den Trend zu einem längeren Verbleib im Schulsystem zunehmend Schwierigkeiten, ihren Nachwuchskräftebedarf zu decken. Besonders im Baugewerbe und Handel blieben viele Stellen unbesetzt“, erklärt Richard Paul, Vorsitzender der Agentur für Arbeit Donauwörth. 

Bis zum Jahresende können unbesetzte Stellen besetzt werden

Ende September waren im Landkreis Donau-Ries noch 141 unbesetzte Ausbildungsstellen und 6 unversorgte Bewerber gemeldet. „Für diese Jugendlichen gilt es jetzt, adäquate Alternativen zu finden, denn das Ende eines Berichtsjahres ist nicht das Ende der Vermittlungsaktivitäten. Außerdem melden sich bei der Berufsberatung auch jetzt noch Jugendliche, die zum Beispiel keinen Studienplatz gefunden haben, eine weiterführende Schule abbrechen und nun doch eine duale Berufsausbildung anstreben. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass bis zum Jahresende noch einige der unbesetzten Stellen mit Auszubildenden besetzt werden können und im Gegenzug bislang unvermittelte Bewerber einen Ausbildungsplatz oder eine Alternative finden“ berichtet der Agenturchef.

Angebot und Nachfrage am Ausbildungsmarkt

Im Berichtsjahr 2018/2019 wurden 1.633 Berufsausbildungsstellen gemeldet. Verglichen mit dem Vorjahr entspricht das einem Plus von 0,2 Prozent. Die Zahl der Bewerber ist dagegen im Vorjahresvergleich um 5,4 Prozent gesunken. Am aktuellen Stichtag, dem 30.09. waren noch 6 Jugendliche unversorgt. 2018 gab es 7 nicht untergebrachte Bewerber. Gleichzeitig sind dieses Jahr Ende September 141 Ausbildungsstellen unbesetzt gewesen, letztes Jahr waren es 188 freie Stellen.

„Besonders der Handel und das Baugewerbe haben, wie seit einigen Jahren, große Probleme, den Nachwuchs zu sichern. Aber auch in anderen Branchen konnten Ausbildungsstellen nicht besetzt werden. In den Berufen Anlagenmechaniker, Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik blieben 13 Stellen, Kaufmann im Einzelhandel 8 Stellen, Gärtner – Zierpflanzenbau 6 Stellen, Kfz-Mechatroniker – PKW-Technik 6 Stellen und Zimmerer 5 Stellen offen. Für die Berufe Fachkraft – Lagerlogistik, Kaufmann – Groß-und Außenhandel Zahnmedizinischer Fachangestellter, Maler/Lackierer und Verkäufer suchen die Arbeitgeber ebenfalls noch Azubis, “ informiert der Leiter der Donauwörther Arbeitsagentur.

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