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Landkreis Donau-Ries als Energie-Kommune ausgezeichnet
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Landkreis Donau-Ries

Landkreis Donau-Ries als Energie-Kommune ausgezeichnet

 Landrat Stefan Rößle. Foto: Landratsamt Donau-Ries

Jeden Monat zeichnet die Agentur für Erneuerbare Energien eine Gemeinde beziehungsweise einen Landkreis für ihr besonderes Engagement beim Ausbau von Ernerbaren Energien aus. Die Gewinner „Energie-Kommune“ für den Monat November war der Landkreis Donau-Ries. Er überzeugte durch seinen zu 87 Prozent selbst produzierten Storm durch Erneuerbare Energien aus und in der Region.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Der Landkreis Donau-Ries wurde von der Agentur für erneuerbare Energien als „Energie-Kommune“ für den Monat November ausgezeichnet. Die Agentur prämiert jeden Monat Gemeinden oder Landkreise, die sich besonders um den Ausbau der Erneuerbaren Energien bemühen. Teil der Auszeichnung sind eine Urkunde, ein Beitrag auf ihrer Homepage und ein eigenes Online-Banner. In der Begründung für die Entscheidung der Jury hieß es, der Landkreis habe sich für die Energiewende insbesondere mit dem ambitionierten Ausbau der Photovoltaik und im Bereich der Bioenergie hervorgetan.

Großteil des benötigten Stroms in Donau-Ries durch Solaranlagen gedeckt

„Der Klimaschutz hat seit vielen Jahren eine große Bedeutung für Politik und Bevölkerung in Donau-Ries“, freut sich Landrat Stefan Rößle über die Auszeichnung. Er verweist auf die Auftaktveranstaltung der Agenda 21-Arbeitsgruppen im Jahr 2000. Diese stieß die vielfältigen privaten und öffentlichen Aktivitäten erfolgreich an. Mittlerweile kann der Landkreis 87 Prozent des verbrauchten Stroms mit Erneuerbaren Energien aus der Region beziehen. Ein großer Teil des im Landkreis produzierten Stroms stammt aus den fast 11.000 Solarstromanlagen.

Kostenlose Energieberatung 2003 gibt Anstoß für Bauboom

Grundlage des Baubooms der Solaranlagen im Landkreis war die 2003 gestartete kostenfreie Energie-Beratung für die Einwohner. „Die Solarenergie bietet gerade Privathaushalten die Möglichkeit, die Stromversorgung in die eigene Hand zu nehmen“, erklärt Landrat Rößle. „Die Kommune kann ein solches Privatengagement fördern, indem Informationen zur Technik und zum Betrieb, aber auch zu den wichtigen Ansprechpartnern in der Region bei der Bevölkerung ankommen.“

Konzept für Energieversorgung als Gemeinschaftsprojekt

Die Zielsetzung der kommunalen Politik wurde im Landkreis-Leitbild formuliert. Der im Juni 2014 veröffentlichte Energienutzungsplan zeichnet den gemeinsamen Weg im Bereich der Energieversorgung vor. Erstellt wurde das Konzept von der Forschungsgesellschaft für Energiewirtschaft. Der Plan wurde in enger Zusammenarbeit mit allen wichtigen Akteuren im Landkreis verfasst. Kontinuierliches Mitwirken aller Mitglieder der Energie-Allianz, des Energie-Forums und der Gemeinden im Landkreis wurde durch Zwischenpräsentationen und Workshops realisiert.

Flexibilität als Grundpfeiler der Energieversorgung

Wichtiger Eckpunkt der Energieversorgung ist die Flexibilität in der Erzeugung. Aus diesem Grund setzt Donau-Ries nicht nur auf den Solarstrom. Auch Wasserkraft und Bioenergie speisen Strom in das Netz ein. Durch die Nutzung der anfallenden Abwärme bei der Bioenergie-Verstromung werden Strom- und Wärmeversorgung vereinigt. So laufen nicht nur die elektrischen Geräte klimaschonend, sondern auch die Heizungen. „Wir sind auf dem Weg unserer regionalen Energiewende bereits ein entscheidendes Stück voran gekommen, aber wir sind noch lange nicht am Ziel“, resümiert Landrat Rößle. „Mit dem Energienutzungsplan liegt uns seit diesem Jahr ein Strategiepapier vor, welches für die nächsten großen Schritte sorgen wird.“ 

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