B4B Schwaben

Holen Sie sich B4BSCHWABEN.de auf Ihr Smartphone.
Klicken Sie auf das Symbol zum „Teilen” in der Toolbar von Safari. Finden Sie die Option „Zum Home-Bildschirm”. Mit einem Klick auf „Hinzufügen” ist die Installation abgeschlossen! Schon ist die Website als App auf Ihrem iOS-Gerät installiert.

 / 
B4B Nachrichten  / 
Donau-Ries  / 
HWK: Zahl der handwerklichen Ausbildungen bleibt stabil
Anzeige

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform
Handwerkskammer für Schwaben

HWK: Zahl der handwerklichen Ausbildungen bleibt stabil

 HWK ist mit der Ausbildungszahl in handwerklichen Berufen zufrieden. Dieter Schütz / pixelio.de

Die Handwerkskammer für Schwaben (HWK) ist mit der aktuellen Entwicklung der Ausbildungsverhältnisse im Handwerk zufrieden. Im Vergleich zum letzten Jahr konnten die Ausbildungszahlen in handwerklichen Berufen in Schwaben gehalten werden.

von Miriam Glaß, Online-Redaktion

Mit bereits 2.873 neuen, abgeschlossenen Ausbildungsverträgen im Handwerk freut sich die Handwerkskammer für Schwaben (HWK) über das bevorstehende Ausbildungsjahr. Glücklicherweise blieb die Zahl der neuen handwerklichen Ausbildungen im Vergleich zum Vorjahr stabil. „Wir haben in den letzten Monaten enorme Anstrengungen unternommen, die Chancen einer handwerklichen Ausbildung noch stärker in den Fokus zu rücken und für unsere Berufe und Ausbildungsplätze getrommelt. Die Resonanz ist in den meisten Branchen gut. Noch schlagen der demografische Wandel und der starke Trend, weiterführende Schulen zu besuchen, nicht voll durch. Doch Bilanz wird erst am Jahresende gezogen. Derzeit sind im schwäbischen Handwerk erst 70% der neuen Ausbildungsverträge im Haus“, erklärt Ulrich Wagner, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Schwaben. Wagner vermutet, dass das das Niveau des Vorjahres durch die frühe Nachwuchssuche der Betriebe auf dem gleichen Level bleiben konnte.

Zahlreiche Lehrstellen sind noch offen

Wer bis jetzt noch keinen Ausbildungsvertrag abgeschlossen hat, kann immer noch eine passende Lehrstelle finden. Insgesamt stehen noch 753 freie Plätze für das neue Ausbildungsjahr zur Verfügung. „Auch in besonders gefragten Berufen wie Elektroniker, Anlagenmechaniker oder Kfz-Mechatroniker gibt es noch Ausbildungsstellen in ganz Schwaben“, so Wagner. Zudem sind noch zahlreiche Lehrstellen in den Lebensmittelhandwerken, sowie den Bau- und Ausbauberufen offen. Dies ist auf die hohe Konjunktur im Handwerk und die rückläufigen Schulabgängerzahlen zurückzuführen. „Wenn sich diese Entwicklung fortsetzt, dann fährt der Zug in die völlig falsche Richtung. Hier muss sich politisch und auch innerhalb der Gesellschaft gewaltig etwas ändern. Gerade im personalintensiven Handwerk muss alles getan werden, dass auch in Zukunft entsprechend qualifizierte Fachkräfte den Unternehmen zur Verfügung stehen“, prognostiziert Wagner. Jugendliche, die sich noch auf Ausbildungssuche befinden, können sich über die Lehrstellenbörse über die Lehrstellenbörse der HWK Schwaben oder das Lehrstellenradar des Handwerks für Smartphone Informationen einholen.

Flexibilität der handwerklichen Ausbildung

„In unseren Unternehmen herrscht ein sehr positives Bewusstsein für die Förderung und Begleitung von jungen Menschen. Auch wer nicht auf der Sonnenseite des Lebens steht, hat im Handwerk gute Chancen“, versichert Wagner. Mit dem Angebot einer Teilzeitausbildung wird Menschen trotz besonderer Umstände die Möglichkeit gegeben, eine Ausbildung zu absolvieren. Hierunter fallen zum Beispiel die Kinderbetreuung oder auch die Pflege von Angehörigen. Auch Menschen mit Migrationshintergrund oder einem Handicap, die sich für einen handwerklichen Beruf interessieren, werden darin unterstützt. Damit eine Ausbildung positiv verlaufen kann, muss neben den Ausbildern der jeweiligen Unternehmen auch das ganze Team den Auszubildenden mit Rat und Tat zur Seite stehen. Ziel einer jeden Ausbildung müsse laut Wagner der Abschluss der Gesellenprüfung sein. Außerdem kann mit einem handwerklichen Beruf ein schneller Aufstieg verbunden sein. „Der Aufstieg, auch finanziell, kann schneller klappen als in mancher Akademikerkarriere“, behauptet Wagner. „Attraktiv ist nach wie vor die Selbständigkeit im Handwerk“, fügt Wagner hinzu.

Unternehmen müssen für Jugendliche attraktiv sein

Laut Wagner ist für die Attraktivität von Unternehmen einen ausschlaggebender Punkt bei der Wahl des Ausbildungsbetriebes. „Die Qualität in der Ausbildung spricht sich unter Jugendlichen schnell herum – und wer gut ausbildet, wer sich um seine Nachwuchskräfte bemüht, hat dann auch beste Aussichten Azubis zu bekommen und diese später auch im Betrieb zu halten“, meint Wagner. Außerdem gibt Wagner den handwerklichen Betrieben den Tipp, guten Azubis die Übernahme rechtzeitig zu signalisieren und sie nicht unnötig hinzuhalten. „Wer künftig gute Nachwuchskräfte selbst heranbilden möchte, muss Flexibilität und Kreativität beweisen und sich als Unternehmen empfehlen“, informiert Wagner. Nur so können Abbrüche verhindert werden und eine erfolgreiche Ausbildung absolviert werden.

Artikel zum gleichen Thema