Grenzebach Maschinenbau GmbH

Grenzebach streicht weniger Stellen als zunächst befürchtet

Der Grenzebach Standort in Hamlar. Foto: Grenzebach Maschinenbau GmbH

Schon Anfang September kündigte Grenzebach an, Stellen am Standort Hamlar streichen zu müssen. Die Rede war von 70 Arbeitsplätzen. Nun sollen es weniger sein.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Der Stellenabbau wurde durch die anhaltend geringe Nachfrage nach Produktionsanlagen für die Glas-Industrie notwendig. Nachdem Betriebsrat und die Geschäftsführungen in den vergangenen Wochen verhandelt hatten, konnte nun eine einvernehmliche und sozialverträgliche Einigung erzielt werden. Abgebaut werden am Grenzebach-Standort Hamlar 63 Arbeitsplätze.

Weniger betriebsbedingten Kündigungen durch Altersteilzeit

Diese Zahl ergibt sich unter anderem durch die Nutzung von Altersteilzeit-Verträgen. Diese verringerten die Anzahl der betriebsbedingten Kündigungen signifikant, wie Grenzebach angibt. Den betroffenen Mitarbeitern wurden ein Sozialplan sowie der Eintritt in eine Transfergesellschaft angeboten. Die Mitarbeiter wurden über die Ergebnisse im Rahmen einer außerordentlichen Betriebsversammlung am 15. November informiert.

Grenzebach bedauert den Schritt

„Für uns alle ist es keine leichte Situation. Ich begrüße es sehr, dass wir ein sozialverträgliches Ergebnis erzielt haben und dass wir den betroffenen Kolleginnen und Kollegen vor allem durch die Transfergesellschaft eine Perspektive geben“, so Rosa Maria Schreitmüller, Vorsitzende des Betriebsrates. Renato Luck, Geschäftsführer der Grenzebach-Gruppe, ergänzt: „Wir bedauern sehr, dass diese Maßnahmen unvermeidbar geworden sind und wir uns von Mitarbeitern trennen müssen. Natürlich werden wir die Betroffenen bestmöglich bei der beruflichen Neuorientierung unterstützen. Viele von ihnen haben lange für Grenzebach gearbeitet und dadurch die zurückliegenden Erfolge ermöglicht.“

Grenzebach: „Wir sind auf einem guten Weg“

Mit dem Personal-Abbau möchte die Grenzebach-Gruppe eine „erfolgreiche Zukunft“ ermöglichen, wie das Unternehmen erklärt. Dazu trägt auch das Anfang des Jahres gestartete Optimierungs-Programm zu bei. Dieses zielt auf eine Steigerung der Auftragseingänge und der Effizienz von Geschäftsprozessen ab. Auch eine sukzessive Reduzierung der Materialkosten ist geplant. „Wir konnten bereits erste Weichen stellen und sehen die positiven Auswirkungen dieser Entscheidungen. Wir sind auf einem guten Weg und werden auch weiterhin konzentriert am zukünftigen Erfolg unseres Unternehmens arbeiten“, erklärt Renato Luck.

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