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Firmengruppe Karger nimmt Verzinkerei Bad Wurzach in Betrieb
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12 Millionen teurer Neubau

Firmengruppe Karger nimmt Verzinkerei Bad Wurzach in Betrieb

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Die Firmengruppe Krager hat die Verzinkerei in Bad Wurzach in Betrieb genommen. Foto: Karger Holding GmbH / Martin Dambacher

Das Illertisser Familienunternehmen Karger startet mit einer erster Tauchung die Anlaufphase der neuen Verzinkerei in Oberschwaben. Künftig sollen dort bis zu 10.000 Tonnen Stahl pro Jahr veredelt werden.

Geschäftsführer Uli Karger des gleichnamigen Unternehmens hat zusammen mit Tochter Sabrina Karger zum Jahreswechsel das mit dem internen Werkskürzel „VZW“ verzierte, erste Werkstück ins 450 Grad heiße Zinkbad am neuen Standort Bad Wurzach getaucht hat. Denn mit der traditionellen ersten Tauchung konnte das Illertisser Familienunternehmen nicht nur die rund 11-monatige Bauphase des 12 Millionen teuren Neubaus erfolgreich abschließen, sondern auch die Anlaufphase des insgesamt vierten Standortes einläuten.

Dritte Generation in Firmengruppe Karger

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Mit Sabrina Karger, die in Bad Wurzach als Assistentin von Betriebsleiter Thomas Schröder tätig sein wird, steigt zudem die dritte Generation in den Betrieb. Auch beim händischen Einstapeln der 25 Kilogramm schweren Zinkplatten in das knapp 40 Kubikmeter fassende Zinkbad packte die 26-jährige fleißig mit an – immerhin galt es für die Erstbefüllung über 200 Tonnen einzulegen. Die restlichen 100 Tonnen Zink wurden dann im Anschluss in der sogenannten Flüssigphase in das 7,5 Meter lange, 1,6 Meter breite und 3,2 Meter tiefe Becken zugegeben. 

Emissionswerte nahe Null in der neuen Verzinkerei

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Ergänzt wird die neue Verzinkerei mit zwölf Becken zur Vorbehandlung der Werkstücke, zwei Becken zur Passivierung, einer automatisierten Förderanlage sowie modernsten Komponenten in Sachen Umweltaspekten. „Durch unsere ausgereifte Absaug- und Filtertechnik erreichen wir bei der Abluft beispielsweise Emissionswerte nahe Null“, berichtet Geschäftsführer Uli Karger. Dazu arbeite man in der Produktion ressourcenschonend mit einem geschlossenen Wasserkreislauf und könne dank der Wärmerückgewinnung von April bis Oktober den kompletten Energiebedarf für Brauch- und Heizwasser selbst decken.

Weichen für weiteres Wachstum

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„Der Neubau in Bad Wurzach ermöglicht uns eine noch effizientere und ökologischere Auftragsabwicklung unserer dort ansässigen Kunden“, erklärt Mitinhaber Wolfgang Karger die Entscheidung für den vierten Standort. Darüber hinaus wolle man mit Neukunden-Akquisen aber auch das Potential dieser wirtschaftsstarken Region für das eigene Wachstum nutzen. Laut Karger werde für 2021 ein Gruppenumsatz von 26 Millionen Euro angestrebt, die Mitarbeiterzahl soll auf über 250 steigen. Dass sich die Spezialisten für Feuerverzinkung dabei im 1990 eröffneten und seitdem in fünf Bauabschnitten kontinuierlich erweiterten Bad Wurzacher Gewerbepark niedergelassen haben, freue die Bürgermeisterin natürlich umso mehr. „Wir sind stolz, dass ein so erfolgreiches und prosperierendes Unternehmen wir Karger seinen neuen Standort in Bad Wurzach gewählt hat. Das zeigt uns, dass wir als Stadt insgesamt attraktiv sind und dass die Rahmenbedingungen in Bad Wurzach passen“, sagt Alexandra Scherer. Die Zusammenarbeit mit der Unternehmensgruppe wie auch mit der Familie Karger sei dabei von Anfang an sehr offen, konstruktiv und vertrauensvoll gewesen. „Es ist sehr gut, dass mit der Firma Karger auch eine stattliche Anzahl an neuen Arbeitsplätzen in unserer Stadt entstanden sind und noch weitere entstehen werden“, ergänzt das Stadtoberhaupt.

Regelbetrieb ab Februar

Derzeit arbeiten am neuen Standort in Bad Wurzach 17 Mitarbeiter im Ein-Schicht-Betrieb, mit Aufnahme des Regelbetriebs im Februar sollen es dann 25 Mitarbeiter sein. Alle Arbeitskräfte durchliefen dabei eine 3-monatige Einarbeitungsphase in den Verzinkereien Illertissen und Mertingen, von wo aus seit Mitte 2020 auch schon die ersten Aufträge und Kunden aus dem neuen Einzugsgebiet bedient wurden. Künftig laufen diese in Bad Wurzach direkt und werden mit Bestellungen von Großkunden anderer Standorte ergänzt. „Ab Sommer 2021 wollen wir dort mit zwei Schichten und 50 Mitarbeitern rund 10.000 Tonnen Stahl pro Jahr veredeln“, verrät Geschäftsführer Wolfgang Karger.