Ausbildungsjahr 2020

Agentur für Arbeit Donauwörth: Ausbildung ist wichtiger Faktor

Das Berichtsjahr der Agentur für Arbeit Donauwörth ist beendet. Richard Paul, Vorsitzender der Behörde zieht jetzt Fazit – besonders für die Ausbildung im Donau-Ries.

Richard Paul, Vorsitzender der Agentur für Arbeit Donauwörth zieht zum Ende des Berichtsjahres 2019/2020 Bilanz: „Mit Beginn der Corona-Pandemie wurde es für Ausbildungssuchende und Arbeitgeber recht schwierig, zusammen zu kommen. Ausbildungsmessen wurden abgesagt, Betriebspraktika konnten nicht stattfinden, Vorstellungsgespräche wurden oftmals auf später verschoben. Und trotz allem lässt sich das Ergebnis der Jahresbilanz auf dem Ausbildungsmarkt sehen.“

Richard Paul: Betriebliche Ausbildung ist wichtiger Faktor

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„Die Berufsausbildung hat nach wie vor einen hohen Stellenwert in unserer Region. Fast 60 Prozent unserer gemeldeten Bewerber haben eine berufliche Ausbildung begonnen. Das entspricht dem Vorjahresniveau, denn Viele entscheiden sich auch für eine schulische Ausbildung oder weiterführende Schulen“, führte Richard Paul weiter aus. Außerdem ergänzte er: „Ein Berufsabschluss ist eine gute Investition in die berufliche Zukunft, da das Risiko von Arbeitslosigkeit deutlich sinkt und sich für Fachkräfte über die gesamte Dauer des Berufslebens bessere Perspektiven bieten. Ich freue mich besonders darüber, dass die Ausbildungsbereitschaft der Betriebe - trotz der mit der Corona-Pandemie einhergehenden Probleme für sehr viele Unternehmen - nicht nachgelassen hat. Die betriebliche Ausbildung ist ein wichtiger Faktor bei der Deckung des Fachkräftebedarfs und des Standorts.“

Knapp 500 Ausbildungsstellen unbesetzt

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Im Berichtjahr 2019/2020 wurden 4.602 Berufsausbildungsstellen gemeldet. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht das einem Minus von 156 oder 3,3 Prozent. Demgegenüber meldeten sich 3.347 Bewerber für eine Ausbildungsstelle, 379 oder 10,2 Prozent weniger als vor einem Jahr. Am Stichtag 30.09. waren noch 493 Berufsausbildungsstellen unbesetzt und 54 Jugendliche unversorgt. Die Zahl der unbesetzten Ausbildungsstellen zeige, wie schwer es in manchen Branchen ist, geeignete Nachwuchskräfte zu finden, so die Behörde. Allein 39 Prozent aller nicht besetzten Ausbildungsstellen belegt der Bereich Handel und Verkauf. Viele noch offene Ausbildungsplätze gebe es in den Berufen Friseur/in, Maurer/in, Zahnmedizinische/r Fachangestellt/r, Kaufmann/frau – Büromanagement und Bäcker/in.

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