Agentur für Arbeit

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Die aktuelle Statistik der Agentur für Arbeit zeigt: die Witterung führte im Januar zu einem deutlichen Anstieg der Arbeitslosigkeit.

Der Januar bringt aufgrund der Witterung einen deutlichen Anstieg der Arbeitslosigkeit in Nordschwaben. Es sind mehr als 4.100 Arbeitslose bei der Agentur für Arbeit registriert. Damit nicht genug: die Arbeitslosenquote steigt auf 3,3 Prozent.

Witterung führt zu Entlassungen

„Der saisonübliche Anstieg der Arbeitslosigkeit ist auch heuer trotz guter Wirtschaftslage nicht ausgeblieben. Schnee und Eis führten in den Außenberufen zu Entlassungen bei den Maurern, Dachdeckern und im Landschafts- und Gartenbau“, so Hans-Carol Roth, Geschäftsführer der Donauwörther Arbeitsagentur. Viele dieser Arbeitslosen hätten aber die feste Zusage ihres Arbeitgebers, bei besseren Temperaturen sofort wieder eingestellt zu werden. Eine Arbeitslosenquote von 3,3 Prozent liegt deutlich unter der Januar-Marke vom letzten Jahr mit 3,9 Prozent.

Bundesweit niedrigste Arbeitslosenquote

Mit dieser niedrigen Arbeitslosen-Quote ist die Region auch weiterhin bayern- und bundesweit im Spitzentrio mit Freising und Ingolstadt. „Die Firmen suchen dringend Personal für qualifizierte Aufgaben und die Kurzarbeit verliert abgesehen von der saisonbedingten Kurzarbeit im Bauhauptgewerbe, dem Dachdecker-Handwerk und dem Landschafts- und Gartenbau weiter an Bedeutung.“

Arbeitslosigkeit

Im Januar gibt es 755 mehr Arbeitslose als im Dezember. Arbeitslosigkeit ist kein fester Block, vielmehr gibt es unabhängig von der wirtschaftlichen Lage viel Bewegung. So meldeten sich im Januar 1.794 Menschen arbeitslos, während gleichzeitig 1.032 Personen ihre Arbeitslosigkeit beendeten. Die Arbeitslosen-Quote der jungen Menschen hat sich seit dem letzten Monat um 0,8 Prozentpunkte erhöht, sie liegt aber noch deutlich unter der Arbeitslosenquote insgesamt. Eine über dem Durchschnitt liegende Arbeitslosen-Quote haben 55-64 Jährige.

Stellenangebote

Im Januar wurden in Nordschwaben 400 Stellen gemeldet. Gesucht werden derzeit vor allem Fachkräfte, Techniker und Ingenieure im Elektro-, Elektronik- und Metallbereich. Aber auch Fachkräfte im Pflegebereich und ausgebildete Tischler, Anlagenmechaniker, Fahrzeuglackierer und KZF-Mechatroniker im Handwerk.

Kurzarbeit

„Das Thema konjunkturelle Kurzarbeit verliert weiterhin an Bedeutung“, so Roth weiter. Die aktuellsten statistischen Auswertungen liegen für den September 2010 vor: zu diesem Zeitpunkt arbeiteten 61 Betriebe mit 509 Personen aus wirtschaftlichen Gründen verkürzt. „Nach unseren aktuellen Schätzungen stagniert seit Herbst 2010 die Zahl der Firmen, die von konjunktureller Kurzarbeit betroffen sind bei 50. Diese Betriebe wollen die Kurzarbeit wegen einer unsicheren Auftragslage noch nicht endgültig beenden.“

Regionaler Arbeitsmarkt

Die Arbeitslosigkeit ist im Januar gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr gab es in der Hauptagentur Donauwörth 261 Arbeitslose weniger. Die Arbeitslosenquote liegt bei 2,9 Prozent. Im Landkreis Dillingen ist die Arbeitslosigkeit im Januar auf 1.943 Personen gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr gab es 188 Arbeitslose weniger. Auch in Nördlingen nahm die Arbeitslosigkeit um 167 Personen zu.

Der Bestand an Arbeitslosen liegt im Januar bei 4.144 Personen. Beim Jobcenter Donau-Ries waren im Januar 836 Arbeitslose gemeldet. Im Vergleich zum Januar 2010 gab es 76 Arbeitslose weniger. 848 Arbeitslose sind beim Jobcenter Dillingen gemeldet. Im Vergleich zum Januar 2010 gab es 4 Arbeitslose mehr.

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Bundesweit niedrigste Arbeitslosenquote

Mit dieser niedrigen Arbeitslosen-Quote ist die Region auch weiterhin bayern- und bundesweit im Spitzentrio mit Freising und Ingolstadt. „Die Firmen suchen dringend Personal für qualifizierte Aufgaben und die Kurzarbeit verliert abgesehen von der saisonbedingten Kurzarbeit im Bauhauptgewerbe, dem Dachdecker-Handwerk und dem Landschafts- und Gartenbau weiter an Bedeutung.“

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Stellenangebote

Im Januar wurden in Nordschwaben 400 Stellen gemeldet. Gesucht werden derzeit vor allem Fachkräfte, Techniker und Ingenieure im Elektro-, Elektronik- und Metallbereich. Aber auch Fachkräfte im Pflegebereich und ausgebildete Tischler, Anlagenmechaniker, Fahrzeuglackierer und KZF-Mechatroniker im Handwerk.

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Regionaler Arbeitsmarkt

Die Arbeitslosigkeit ist im Januar gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr gab es in der Hauptagentur Donauwörth 261 Arbeitslose weniger. Die Arbeitslosenquote liegt bei 2,9 Prozent. Im Landkreis Dillingen ist die Arbeitslosigkeit im Januar auf 1.943 Personen gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr gab es 188 Arbeitslose weniger. Auch in Nördlingen nahm die Arbeitslosigkeit um 167 Personen zu.

Der Bestand an Arbeitslosen liegt im Januar bei 4.144 Personen. Beim Jobcenter Donau-Ries waren im Januar 836 Arbeitslose gemeldet. Im Vergleich zum Januar 2010 gab es 76 Arbeitslose weniger. 848 Arbeitslose sind beim Jobcenter Dillingen gemeldet. Im Vergleich zum Januar 2010 gab es 4 Arbeitslose mehr.

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