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Weiterhin Fragen zur Mauer am KKW Gundremmingen
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Landratsamt Dillingen

Weiterhin Fragen zur Mauer am KKW Gundremmingen

Die Sicherheitsmaßnahmen an den deutschen Atomzwischenlagern werden verschärft. Um das Zwischenlager des Kernkraftwerks (KKW) Gundremmingen wird eine Mauer erbaut. Für den Dillinger Landrat Leo Schrell ist die Informationspolitik der Politik sowie der Kernkraftwerke Gundremmingen GmbH nicht so transparent wie sie sein sollte. Schrell fordert daher mehr Informationen.

Vor rund zwei Wochen kam die Nachricht heraus, dass um alle deutschen Atomzwischenlager Mauern errichtet werden sollen. Betroffen ist auch das Kernkraftwerk (KKW) in Gundremmingen im Landkreis Günzburg. Laut den Informationen des Bundesamtes für Strahlenschutz handelt es sich dabei um Sicherheits-Maßnahmen zum Schutz vor Einwirkung Dritter, wie beispielsweise durch einen Terroranschlag. Die Medien rügten die Informationspolitik der Politik sowie der Kraftwerksbetreiber in diesem Zusammenhang. Viele hatten von „Heimlichtuereien“ gesprochen.  Auch der Dillinger Landrat Leo Schrell möchte nun mehr Informationen über den Bau einer Schutzwand um das Zwischenlager des KKW Gundremmingen erhalten.

Landrat Schrell schreibt Brief an die Zuständigen

In einem Brief an den technischen Geschäftsführer der Kernkraftwerke Gundremmingen GmbH, das Bundesamt für Strahlenschutz sowie an den Bayerischen Staatsminister für Umwelt und Gesundheit, Dr. Marcel Huber schreibt Schrell: „Vor zwei Wochen wurde in den Medien umfänglich über die Errichtung einer 210 Meter langen, zehn Meter hohen und 85 cm dicken Mauer um das Zwischenlager des Kernkraftwerkes Gundremmingen berichtet. Allein die Tatsache der Berichterstattung hat in der Bevölkerung zu Verunsicherung geführt, die durch die zurückhaltende Informationspolitik zu den wahren Hintergründen der Baumaßnahme nach wie vor vorhanden ist. So wird einerseits der Schutz vor Terrorangriffen kolportiert, die Bevölkerung und die verantwortlichen Kommunalpolitiker im Umfeld des Kraftwerkes in Bezug auf die berechtigte und nachvollziehbare Frage, warum dann Dach und Querseiten nicht verstärkt werden, jedoch völlig im Unklaren gelassen.“

Bevölkerung hat Sorge, dass das Zwischenlager zum Endlager wird

Der Dillinger Landrat Schrell fordert weitere Informationen: „Bitte haben Sie Verständnis, dass in der Bevölkerung vor allem mit Blick auf die bislang absolut ungeklärte Frage der Endlagerung des Atommülls die Sorge groß ist, dass das Zwischenlager letztlich zum Endlager mutieren könnte. Derartige Befürchtungen erhalten natürlich Auftrieb, solange bei Projekten wie der geplanten Errichtung der Mauer keine ausreichende Transparenz zur Notwendigkeit, den Hintergründen und den (sicherheitsrechtlichen) Grundlagen der Maßnahme gewährleistet ist. Aus den dargelegten Gründen bitte ich Sie herzlich um nähere Informationen zu den Gründen und der Zielsetzung der Baumaßnahme. Vor dem Hintergrund der am 6. Februar 2012 stattfindenden Umweltausschuss-Sitzung des Kreistages, zur der von den Fraktionen des Kreistages dringend ein Sachstandsbericht erwartet wird, bin ich für entsprechende Informationen dankbar.“