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vbw will Games-Branche stärken
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ibw – Informationszentrale der Bayerischen Wirtschaft e.V.

vbw will Games-Branche stärken

 Die Spieleindustrie wird immer wichtiger. Foto: pixelio

Die Games-Branche hat enormes Potenzial für die gesamte Wirtschaft. Das betonten Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft auf dem Kongress „Serious Games und interaktive Technologien als Innovati-onstreiber“ der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. Daher will nun auch die vbw die Games-Branche stärker fördern.

von Sebastian Scheiel, Online-Redaktion

Bisher waren Computerspiele als Zeitvertreib und Möglichkeit, seine Zeit nicht sinnvoll zu nutzen, bekannt. Im heutigen digitalen Zeitalter, wo jedem beinahe Internet zur Verfügung steht hat sich dies geändert. Moderne Spielkonsolen und Smartphones können das Nutzerverhalten sehr genau analysieren. Daraus lassen sich wichtige Erkenntnisse über die Vorlieben und Gewohnheiten der Nutzer ziehen. Sie könnten einen Beitrag zum Technologietransfer von der Unterhaltungsindustrie hinein in die Automobilindustrie, in den Maschinenbau und in viele andere Industriebereiche leisten. Deshalb wollen wir die Games-Branche stärken und gezielt eine Brücke zwischen der klassischen Wirtschaft und der Computerspielbranche schlagen“, erklärte vbw Hauptge-schäftsführer Bertram Brossardt auf der Veranstaltung.

Spielindustrie zieht sich durch alle Branchen

Bereits jetzt erwirtschaftet die Spielindustrie einen Jahresumsatz von 2 Milliarden Euro, mit steigender Tendenz. Vor allem Apps auf Smartphones bieten neue interessante Werbeplattformen und finden regen Anklang. Technologien aus der Games-Branchen lassen sich schon heute in vielen anderen Bereichen der Wirtschaft wiederfinden. Als Beispiele nannte Brossardt Anwendungen bei der Produktentwicklung, bei der Steuerung von Arbeits- und Produktionsprozessen, im Verkauf, Vertrieb und Marketing. „Games gehören zu den Schlüsselindustrien der Zukunft und sind Motor für die Industrie 4.0. Um die Potenziale der Branche zu heben, müssen wir Existenzgründungen im IT- und Games-Bereich erleichtern“ stellt Brosshardt fest.

Konflikt mit Datenschutz

Bei allem Technologietransfer darf die Frage nach dem Datenschutz hier nicht vernachlässigt werden. Bei Ausspähungen durch die NSA hallt sofort ein entsetzter Aufschrei durch das Land. Doch bei Spielen soll es in Ordnung sein, wenn das Verhalten der Nutzer analysiert wird? Hier müsste ein Kompromiss geschaffen werden. Informationen dürfen zum Wohle der Wissenschaft und Technik verwendet werden, müssen aber anonym und vertraulich behandelt werden.

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