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vbw: Wie viele Flüchtlinge können in den Arbeitsmarkt integriert werden?
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ibw – Informationszentrale der Bayerischen Wirtschaft e. V. / Landratsamt Dillingen a.d.Donau

vbw: Wie viele Flüchtlinge können in den Arbeitsmarkt integriert werden?

Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw. Foto: vbw

Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. und Verwaltungsratsmitglied der Bundesagentur für Arbeit wurde zur Klausur der CSU Landtagsfraktion ins Kloster Banz eingeladen. Dort erklärte er, dass die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt auf Basis realistischer Erwartungen erfolgen müsse. Dies gilt auch im Landkreis Dillingen.

von Isabell Walter, Online-Redaktion

vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt erklärte, dass die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt auf Basis realistischer Erwartungen erfolgen müsse. Dies gilt auch im Landkreis Dillingen, der außerdem zu Kleiderspenden für die Flüchtlingsunterkunft in Gundelfingen aufruft.

Besonders junge Menschen können in den Arbeitsmarkt integriert werden

„Man muss zwischen kurz-, mittel- und langfristigen Perspektiven unterscheiden. Kurzfristig ist ein Eintritt in Arbeit und Ausbildung nur für Wenige möglich. Mittelfristig können besonders die Jugendlichen und jugendlichen Heranwachsenden unter 25 Jahren einen Beitrag zur Fachkräftesicherung leisten, wenn es gelingt, das Schulsystem noch mehr auf Integration auszurichten und parallel begleitende oder ersetzende Systeme zu schaffen. Langfristig sind Jugendliche gut in den Arbeitsmarkt integrierbar und können einen erheblichen Beitrag zur Fachkräftesicherung leisten“, erklärte Brossardt.

Schwierigkeiten wird es vor allem bei der Integration älterer Generationen geben

Bei der Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt fordert die vbw ein ineinandergreifendes System, mit dem für jede Altersgruppe die richtigen Maßnahmen ergriffen werden. Brossardt betonte, dass der Schwerpunkt dabei bei Flüchtlingen bis 25 Jahren liegen müsse, denn sie hätten das größte Potenzial. Trotzdem dürften aber auch die Älteren nicht durch ein Raster fallen, denn gerade bei der älteren Generation sieht Brossardt Schwierigkeiten: „Auch mittelfristig können sie nur beschränkt in Arbeit gebracht werden. Langfristig ist leider nur von einem Teil dieser Gruppe ein Beitrag zur Fachkräftesicherung zu erwarten. Wir müssen davon ausgehen, dass wir eine neue Facette der strukturellen Arbeitslosigkeit in unserem Land bekommen werden.“

„Bayern hat bei der Bewältigung des Flüchtlingszustroms bislang Herausragendes geleistet.“

Als Grundvoraussetzung sind Brossardt die Kenntnisse der deutschen Sprache. Hierfür betonte er, dass dafür jede Hilfe zur Verfügung gestellt werden müsse. Die prognostizierten 80 Prozent der Flüchtlinge ohne berufliche Qualifikation sieht Brossardt als nicht in Stein gemeißelt: „Qualifizierung und Bildung sind die Schlüsselthemen. Bayern hat bei der Bewältigung des Flüchtlingszustroms bislang Herausragendes geleistet. Wir müssen diese gewaltige Herausforderung gemeinsam bewältigen. Klar muss aber auch sein: Die Maßnahmen zur Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen dürfen qualitativ nicht über das hinausgehen, was wir heimischen Bewerbern anbieten.“ Besonders die Handwerkskammern setzten sich für die Integration von Flüchtlingen auf den Arbeitsmarkt ein. Erst kürzlich stellte die HWK Ulm neue Lehrer für die Sprachförderung ein.

LRA Dillingen ruft erneut zu Kleiderspenden für Flüchtlinge auf

Außerdem bittet das Landratsamt Dillingen erneut um Kleiderspenden für Flüchtlinge. Diese wurden im Rahmen der Erstaufnahme in der Kreissporthallte in Gundelfingen untergebracht. Um die Flüchtlinge zu unterstützen, bittet das Landratsamt besonders um Socken und winterfestes Schuhwerk. Sowohl für Kinder als auch für Erwachsene wird gebrauchsfähige Kleidung gesucht. Die Spenden sollten ausschließlich beim BRK-Kreisverband Dillingen, in der Otto-Brenner-Straße 3, in Dillingen an der Donau zu den Geschäftszeiten abgegeben werden.

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