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vbw: „Der Gender Pay Gap blendet wichtige Faktoren aus“
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vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.

vbw: „Der Gender Pay Gap blendet wichtige Faktoren aus“

Symbolbild. Foto: moodboard / moodboard / thinkstock
Symbolbild. Foto: moodboard / moodboard / thinkstock

Auf dem „Gender Pay Gap“ Kongress in München wurde das Thema Entgeltgleichheit weitläufig diskutiert. vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt kritisierte dabei stark die Pläne der Bundesregierung. 

von Tamina Andrasch, Online-Redaktion

Am 15. Juni 2016 fand der Kongress „Gender Pay Gap“ in München statt. Dabei diskutierten Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft über dieses aktuelle Thema. Unter anderem referierten vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt und Dr. Angelika Niebler, Landesvorsitzende der Frauen-Union der CSU und Vorsitzende der CSU-Gruppe im Europäischen Parlament. Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. spricht sich dabei für einen sachlichen Umgang mit dem Thema Entgeltgleichheit aus.

Wie aussagekräftig ist die Lohnlücke von 21 Prozent?

Bertram Brossardt betonte bei seinem Vortrag: „Betrachtet man die bereinigte Lohnlücke, also den Lohnunterschied zwischen Männern und Frauen, die das gleiche Qualifikationsniveau haben, die gleiche Berufserfahrung aufweisen und in derselben Branche arbeiten, ergibt sich ein minimaler Unterschied.“ In Bezug darauf, ist die vom Statistischen Bundesamt angegebene unbereinigte Lohnlücke von 21 Prozent so nicht aussagekräftig. „Hier werden Männer und Frauen mit völlig unterschiedlichen Qualifikationen, Berufen und Erwerbsbiografien miteinander verglichen. Entgeltunterschiede sind auf individuelle Entscheidungen wie die Berufswahl, Lebenssituationen und Erwerbsbiografien zurückzuführen. Frauen wählen nach wie vor öfter Berufe, in denen die Bezahlung geringer ist. Außerdem reduzieren Frauen beispielsweise ihre Erwerbstätigkeit aus familiären Gründen häufiger und länger als Männer. Der Gender Pay Gap blendet diese wichtigen Faktoren völlig aus“, Brossardt weiter. 

„Wir brauchen kein Entgelttransparenzgesetz“

Die geplanten Regelungen der Bundesregierung für mehr Lohngerechtigkeit kritisierte Brossardt scharf: „Wir brauchen kein Entgelttransparenzgesetz. Es ist überflüssig, weil Entgeltdiskriminierung bereits nach geltendem Recht unzulässig ist.“ Eine derartige Regelung würde zu noch mehr Bürokratie führen. Damit ergeben sich Gefahren für Unternehmen. Zum einen könnten. Verteilungskonflikte entstehen. Zum anderen existiert auch die Gefahr von erheblichen Störungen des betrieblichen Friedens. Davor warnt der Hauptgeschäftsführer von vbw: „Nicht zuletzt würde ein solches Gesetz einen starken Eingriff in die Tarifautonomie bedeuten.“ Weiter wies Brossardt darauf hin, an den eigentlichen Gründen zu arbeiten: „Wie müssen an den eigentlichen Gründen der Entgeltunterschiede arbeiten und nicht durch staatliche Eingriffe in den betrieblichen Alltag Konflikte und Bürokratie schüren.“

Einfache Lösung nicht möglich, aber dennoch erforderlich

„Dieses Dauerthema ist komplex und lässt sich nicht in einem Schritt lösen – schon gar nicht mit mehr Bürokratie. Deshalb müssen Arbeitnehmer und Arbeitgeber zusammen nach einem belastbaren Konzept suchen – mit Perspektive. Das gemeinsame Ziel muss sein, auf Dauer eklatante Benachteiligungen für Frauen und ihre Altersarmut in der Konsequenz zu verhindern“, ergänzte Dr. Angelika Niebler in ihrem Vortrag.

 

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