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vbw: Bedeutungsverlust Europas für die Weltwirtschaft droht
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ibw – Informationszentrale der Bayerischen Wirtschaft e. V.

vbw: Bedeutungsverlust Europas für die Weltwirtschaft droht

vbw warnt: Bedeutung Europas für die Weltwirtschaft wird bis 2040 rapide abnehmen. Foto: Thorben Wengert / pixelio

Rund ein Viertel der globalen Wirtschaftsleistung kommt aus der EU. Für 2040 ist ein Anteil von nur noch 17 Prozent prognostiziert. Die Bedeutung Europas für die Weltwirtschaft ist im Begriff abzunehmen. Dies geht aus dem Report „Wirtschaft 2040“ hervor, den die Prognos AG im Auftrag der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. erstellte. Vorgestellt wurden diese Ergebnisse nun in Brüssel.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Die Wirtschaftkraft Europas ist stark. Etwa ein Viertel der gesamten weltweiten Wirtschaftsleistung wird hier erbracht. Ein Ist-Zustand, der auf der Kippe steht, laut dem Report „Wirtschaft 2040“. Diesen erstellte die Prognos AG im Auftrag der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. vor einiger Zeit. Daran ist ein Bedeutungsverlust Europas für die Weltwirtschaft prognostiziert. In 25 Jahren soll der Anteil auf 17 Prozent fallen. Im Rahmen eines Parlamentarischen Abends wurden diese Ergebnisse nun in Brüssel vorgestellt.

Warnsignal: Wachstum in Europa wird einbrechen

Errechnet wurde dieser Wert aus den erwarteten Zuwachszahlen der einzelnen Länder und Staaten. Fast ein Drittel des Wachstums wird laut Report 2040 in China generiert, 23 Prozent in den USA. Über den gesamten Prognose-Zeitraum hinweg wird die EU wohl lediglich um durchschnittlich 1,7 Prozent wachsen. Von 2000 bis 2012 lag das Wachstum jährlich noch bei etwa 3 Prozent. „Diese Zahlen sind ein Alarmsignal und unterstreichen den Handlungsdruck. Wir müssen für die Wettbewerbsfähigkeit Europas jetzt auf Reformen und Zukunftsinvestitionen setzen“, betonte vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt im Vorfeld der Veranstaltung in Brüssel.

Noch viel Aufholbedarf in der EU

Brossardt sieht die Grundlage für den zukünftigen Wirtschaftserfolg Europas in einer starken Industrie. „Wir begrüßen, dass die EU-Kommission den industriellen Wertschöpfungsanteil bis 2020 von gegenwärtig 16 Prozent auf 20 Prozent steigern will. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen wir Innovationen fördern und in eine leistungsfähige Verkehrs- und Kommunikationsinfrastruktur investieren.“ Ein Bereich, in dem die vbw noch großen Aufholbedarf sieht:  „Es ist gut, dass die EU-Kommission den Breitbandausbau vorantreibt. Allerdings müssen dabei die Bedürfnisse der Industrie noch stärker berücksichtigt werden. Ebenso brauchen wir ein europaweit abgestimmtes Vorgehen beim Datenschutz und der IT-Sicherheit“, so Brossardt.

Wettbewerbsfähig durch Liberalisierung der Strom- und Gasmärkte

Ganz oben auf der Agenda sollten die Verwirklichung eines europäischen Energiebinnenmarktes und ein europaweites Strommarktdesign stehen. Nur so könne man konkurrenzfähig bleiben. „Die Wettbewerbsfähigkeit der Energieversorgung Europas gerät im internationalen Vergleich zunehmend ins Hintertreffen. Verglichen mit China zahlen europäische Unternehmen 30 Prozent mehr für Energie. Ein diskriminierungsfreier grenzüberschreitender Handel mit Strom und Gas macht die Versorgung nachhaltiger, sicherer und preisgünstiger. Dazu müssen Stromnetze grenzüberschreitend ausgebaut, die Strom- und Gasmärkte weiter liberalisiert und ein verbindlicher Rechtsrahmen geschaffen werden“, schloss der vbw Hauptgeschäftsführer ab.

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