Bürgerdialog

Stadt Lauingen erntet Lob und Kritik auf Lauinger Messe

An einem eigens für die Stadt Lauingen zuständigen Stand konnten die Besucher der Lauinger Messe Ideen und Anregungen an die Stadt weitergeben. Negative Kritik gab es für die Lauinger App.

Am vergangenen Samstag waren schon alle Parkplätze rund um die Stadthalle von Lauingen im Landkreis Dillingen an der Donau um 10 Uhr morgens belegt. Der Grund dafür war die Lauinger Messe. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Lauinger Wirtschaftsinitiative. Gemeinsam mit Alois Jäger, Bezirksrat und Vorstand der Lauinger Wirtschaftsinitiative und mit dem schwäbischen Bezirkstagspräsidenten Martin Sailer als Schirmherrn, eröffnete Bürgermeisterin Müller die Lauinger Messe. „Neues als Stadt zu unternehmen, birgt Chancen“, sagte Müller zur erstmaligen Messeteilnahme seitens der Kommune. „Und wir unterstützen damit die Lauinger Wirtschaftsinitiative.“

Kritik an der Lauinger App 

Erstmals mit dabei war in diesem Jahr die Stadt Lauingen mit einem eigenen Stand. Dort behandelte sie Themen wie Neuigkeiten für Gäste und Touristen, bot aber auch Platz für Ideen und bürgerschaftliches Engagement. Ein Beispiel für den Austausch am Stand ist das Feedback zur Lauinger App. Zwar wurde die Grundidee der App am Stand gelobt, es wurde jedoch auch eine Schwachstelle lokalisiert: Ein Bürger sieht einen Nachholbedarf bezüglich des SOS-Buttons zum Standort von Defibrillatoren, Notdiensten und Ärzten. Die Erste Bürgermeisterin der Stadt Lauingen, Katja Müller, schätzte diese Form der konstruktiven Kritik: „Wir können und wollen Kommunikation“, erklärte sie. „Deshalb sind wir hier.“

Anregungen zum Straßenverkehr

Ein zentrales Thema am Stand der Stadt war auch die Umgestaltung der kompletten Herzog-Georg-Straße. Fördergelder für diese kostspielige Maßnahme sind bereits zugesichert. Straßenskizzen lagen ebenfalls bereits aus, sodass die Besucher der Lauinger Messe diese auch mit nach Hause nehmen konnten. Eine Idee eines Bürgers am Stand sähe einen markanten Radweg durch Lauingen vor. Vorschläge wie dieser hält Katja Müller für ebenso wichtig, wie die Kritik an der App: Die Bürgerinnen und Bürger mit ins Boot zu holen bei der Zukunftsentwicklung Lauingens sei wichtig, erklärte sie.

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