vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.

So will die vbw Flüchtlinge integrieren

Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. Foto: vbw
Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. fordert einen umfassenden Plan zur Integration Zugewanderter durch Bildung. Einer der Vorschläge der vbw ist, dass die Berufsschulpflicht bis zum 21. Lebensjahr ausgeweitet wird. Auch das Angebot von Ganztagsschulen müsse ausgeweitet werden, so die vbw.

Im neuen Gutachten „Integration durch Bildung. Migranten und Flüchtlinge in Deutschland“ fordert der Aktionsrat Bildung einen Plan zur Integration durch Bildung. Demnach sollten Bildungseinrichtungen ihre Lernformen generell überdenken und Migranten und Flüchtlingen eine individuelle Bildungsberatung anbieten. Außerdem fordert die vbw eine verstärkte Berufsorientierung und eine verbesserte Vernetzung mit außerschulischen Angeboten.

„Zweijährige Ausbildungsberufe und das Instrument der Teilqualifizierung müssen stärker unterstützt werden“

„Die Integration von Migranten und Flüchtlingen gelingt nur, wenn sie gezielt den Weg in Ausbildung oder Erwerbstätigkeit finden. Die Wirtschaft leistet hier ihren Beitrag. Sie sieht aber die Bewältigung des Flüchtlingsstroms als eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, zu der alle ihren Teil beitragen müssen. So sollte die Berufsschulpflicht bundesweit bis zum 21. Lebensjahr ausgeweitet werden. Bayern kann hier ein Vorbild sein. Außerdem müssen zweijährige Ausbildungsberufe und das Instrument der Teilqualifizierung stärker unterstützt und genutzt werden. Das würde den Einstieg in den Arbeitsmarkt erleichtern“, erklärt Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. Die vbw hat den Aktionsrat Bildung ins Leben gerufen. 

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„Ganztagsschulen bieten große Chancen im Hinblick auf Spracherwerb“

In Bayern fordert Brossardt den weiteren Ausbau rhythmisierter Ganztagsschulen. Davon würden auch Zugewanderte profitieren: „Ganztagsschulen bieten große Chancen im Hinblick auf Spracherwerb, soziale Integration und kulturelle Teilhabe“, so Brossardt. Des Weiteren fordert er eine Weiterentwicklung der Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften. Ein Beispiel hierfür wäre hinsichtlich der interkulturellen Kompetenz der Lehrkräfte.

„Ein Masterplan Bildungsintegration duldet keinen Aufschub“

„Die Integration durch Bildung ist eine der mit Abstand wichtigsten Bildungsaufgaben in der Geschichte der Bundesrepublik. Aus diesem Grund hat sich der Aktionsrat Bildung entschieden, eine Diskussion anzustoßen und konkrete Empfehlungen zu geben. Ein Masterplan Bildungsintegration als Teil eines Masterplans Migration duldet keinen Aufschub“, betont Prof. Dr. Dieter Lenzen, Vorsitzender des Gremiums.

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Im neuen Gutachten „Integration durch Bildung. Migranten und Flüchtlinge in Deutschland“ fordert der Aktionsrat Bildung einen Plan zur Integration durch Bildung. Demnach sollten Bildungseinrichtungen ihre Lernformen generell überdenken und Migranten und Flüchtlingen eine individuelle Bildungsberatung anbieten. Außerdem fordert die vbw eine verstärkte Berufsorientierung und eine verbesserte Vernetzung mit außerschulischen Angeboten.

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„Die Integration von Migranten und Flüchtlingen gelingt nur, wenn sie gezielt den Weg in Ausbildung oder Erwerbstätigkeit finden. Die Wirtschaft leistet hier ihren Beitrag. Sie sieht aber die Bewältigung des Flüchtlingsstroms als eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, zu der alle ihren Teil beitragen müssen. So sollte die Berufsschulpflicht bundesweit bis zum 21. Lebensjahr ausgeweitet werden. Bayern kann hier ein Vorbild sein. Außerdem müssen zweijährige Ausbildungsberufe und das Instrument der Teilqualifizierung stärker unterstützt und genutzt werden. Das würde den Einstieg in den Arbeitsmarkt erleichtern“, erklärt Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. Die vbw hat den Aktionsrat Bildung ins Leben gerufen. 

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In Bayern fordert Brossardt den weiteren Ausbau rhythmisierter Ganztagsschulen. Davon würden auch Zugewanderte profitieren: „Ganztagsschulen bieten große Chancen im Hinblick auf Spracherwerb, soziale Integration und kulturelle Teilhabe“, so Brossardt. Des Weiteren fordert er eine Weiterentwicklung der Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften. Ein Beispiel hierfür wäre hinsichtlich der interkulturellen Kompetenz der Lehrkräfte.

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„Die Integration durch Bildung ist eine der mit Abstand wichtigsten Bildungsaufgaben in der Geschichte der Bundesrepublik. Aus diesem Grund hat sich der Aktionsrat Bildung entschieden, eine Diskussion anzustoßen und konkrete Empfehlungen zu geben. Ein Masterplan Bildungsintegration als Teil eines Masterplans Migration duldet keinen Aufschub“, betont Prof. Dr. Dieter Lenzen, Vorsitzender des Gremiums.

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