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Mehr Naturtourismus für das Schwäbische Donautal
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Donautal-Aktiv e.V.

Mehr Naturtourismus für das Schwäbische Donautal

 Der Kurs steht fest - Durch mehr Wertschöpfung sollen mehr Touristen in die Region gelockt werden, Foto: Donautal-Aktiv

Beratung um den Masterplan. Bei der Mitgliederversammlung von Donautal-Aktiv stand die Umwelt im Vordergrund. Vor allem durch eine Wertschöpfung der Natur sollen neue Besucher in das Donautal gelockt werden.

Intakte Natur und Landschaft haben für die Region eine sehr große Bedeutung. Dieser Leitsatz konnte aus dem Tätigkeitsbericht des Donautal-Aktiv-Vorsitzenden, Landrat Leo Schrell, herausgelesen werden. Bei der Mittgliederversammlung des Donautal-Aktiv e.V. standen vor allem Projekte rund um den Schutz und Wertschöpfung der Natur im Vordergrund. Im Mittelpunkt von Schrells Ausführung stand das wohl schwierigste Projekt des Vereins: das Naturschutzprojekt „DonAUWALD.“ Das Projekt punktet nicht nur mit den positiven Aspekten natürlicher Auensysteme sondern auch als Hochwasservorsorge. Damit wird die Bedeutung von überregionalen Naturräumen hervorgehoben. „Diese Naturschutzarbeit als Standortvorteil sowohl für die hier lebende Bevölkerung als auch für den Tourismus zu sehen, dafür steht Donautal-Aktiv mit seiner Arbeit.“, so Schrell.

Naturbelassene Attraktionen

Schrell gab aber auch zu bedenken: „Natur allein bringt noch keine Wertschöpfung.“ Deshalb wurde ein Experte engagiert, der die Wettbewerbsfähigkeit und den sanften Tourismus der Region fördern wird. Mag. Werner Taurer vom international tätigen Tourismusberatungsunternehmen Kohl & Partner in München wurde für den „Masterplan Naturtourismus“ für das Schwäbische Donautal ins Boot geholt. Auf der Versammlung stellte er die Erfolgsfaktoren des Plans dar. Durch sie soll die Flusslandschaft zwischen Ulm und Donauwörth einen höheren Stellenwert als Urlaubsregion erhalten. „Sie haben eine tolle Natur und mit der Donau eine der stärksten europäischen Marken – doch das bringt noch keine Gäste.“, so Taurer. Wichtig für eine gesunde Tourismusregion sind vor allem Attraktive Ziele im gesamten Einzugsgebiet der Donau, marktfähige Produkte, hohe Qualität, funktionierende Netzwerke und der Schulterschluss der Organisationen in der Vermarktung. Besonders auf ein authentisches Naturerlebnis kommt es an. Beispielsweise das Eintauchen in den Auwald auf schmalen Pfaden. So kann die Ruhe genossen werden, ohne sie zu stören.

Noch ist eine viel zu kleinräumige und konkurrierende Denkweise vorhanden

In der Region würde es vor allem an genügend wirklichen Wertschöpfungspunkten fehlen, so Taurer. Punkte wie Wertschöpfung steigernde Naturattraktionen, hochwertige Campingplätze, Uferpromenaden zum Verweilen und Einkehren sowie mittelfristig ca. 6.000 zusätzliche Gästebetten. Besonders die Punkte, die das Thema Naturtourismus sinnvoll ergänzen, sind gefragt. Natürlich ist es auch wichtig, für die Besucher gut aufbereitete Informationsmöglichkeiten zu schaffen. „Damit meine ich aber nicht noch mehr Informationsbroschüren – hier gilt es eher einzudampfen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und besser zusammen zu arbeiten“, so Taurer. „Sie werden es nur schaffen erfolgreich zu sein, wenn alle an einem Strang ziehen.“ Es müsse ein Wir-Gefühl für das Schwäbische Donautal entstehen: „in der Politik, im Tourismus und der Bevölkerung, damit aus einem attraktiven Naturraum in Verbindung mit der starken Marke Donau für die gesamte Region touristische Wertschöpfung entsteht.“