Landratsamt Dillingen a. d. Donau | BAföG

Landrat Leo Schrell legt Schülern und Studenten BAföG nahe

Landrat Leo Schrell. Foto: Landratsamt Dillingen a. d. Donau

Das Schuljahr ging vor einigen Wochen auch in Bayern zu ende. Den Abschlussschülern steht nun eine berufliche oder weiter schulische Ausbildung bevor. Dabei kann der Staat, unter den richtigen Umständen, den Jugendlichen und jungen Erwachsenen finanzielle Hilfe gewähren. Landrat Leo Schrell rät den betroffenen das BAföG Angebot anzunehmen.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Durch eine Änderung des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG) erhöhen sich ab Herbst 2016 sogar die Freibeträge für Einkommen und Vermögen als auch die Bedarfssätze. Diese Gesetzesänderung nimmt der Landrat aus Dillingen zum Anlass, Schüler und Studierende auf die Möglichkeit nochmals hinzuweisen. Über BAföG lässt sich beispielsweise eine Ausbildung finanzieren, die den eigenen Interessen und Neigungen entspricht.

Bedarfssätze und Freibeträge steigen um rund sieben Prozent

Das Gesetz regelt insbesondere den Anspruch auf Sicherung des Lebens- und Ausbildungsbedarfs für Schüler, Auszubildende und Studierende durch Geldleistungen. Bereits seit 1. August 2016 gibt es spürbare Verbesserungen. So steigen zu Beginn des Schuljahres 2016 beziehungsweise zum Wintersemester 2016/17 die Bedarfssätze und Freibeträge um rund sieben Prozent. Der Höchstsatz für Studierende, die nicht mehr bei ihren Eltern wohnen, steigt von 670 Euro auf 735 Euro. Der Landrat empfiehlt deshalb allen Anspruchsberechtigten, Anträge auf Aus­bildungsförderung für das kommende Schuljahr rechtzeitig vor Beginn der Ausbildung zu stellen.

Einkommen der Eltern entscheidet über BAföG

Förderfähig ist beispielsweise der Besuch von Berufsfachschulen, Fachschulen, Kollegs, Berufsoberschulen, Abendgymnasien, höheren Fachschulen, Akademien, Fachakademien und Hochschulen. Ob ein BAföG-Anspruch besteht, hängt dabei größtenteils vom Elterneinkommen ab. Maßgebend sind hierbei die Einkommensverhältnisse im vorletzten Jahr vor Beginn des Bewilligungszeitraums. Auch die angesparten Vermögenswerte der Antragsteller werden angerechnet.

Keine rückwirkende Beantragung möglich

Studenten an Hochschulen oder Fachhochschu­len müssen ihren Antrag am Studienort direkt beim Studentenwerk stellen. Betriebliche oder überbetriebliche Ausbildungen können nach dem BAföG jedoch nicht gefördert werden. Leistungen zur Ausbildungsförderung können dabei auch nicht rückwirkend beantragt werden.

Besonders das Handwerk profitiert

Freude über die neuen Regelungen beim BAföG gibt es besonders von Seiten des Handwerks. „Das neue Aufstiegs-BAföG bietet Handwerkern die Möglichkeit Weiterbildungsmaßnahmen an unseren Bildungsakademien teilfinanzieren zu lassen“, so Dr. Tobias Mehlich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm zu den Änderungen.

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