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Die Bundeskanzlerin hat verkündet, die Laufzeitverlängerung der deutschen Atom-Kraftwerke für drei Monate auszusetzen. Der Dillinger Landrat Leo Schrell unterstützt den Entschluss.

„Die von der Bundeskanzlerin getroffene Entscheidung halte ich für richtig“, so der Dillinger Landrat. Der Dillinger Kreistag hatte sich bereits letztes Jahr mit einer Resolution gegen die Laufzeitverlängerung der deutschen Atom-Kraftwerke ausgesprochen. Insbesondere ging es dem Dillinger Kreistag dabei um die Blöcke B und C des Kernkraftwerkes Gundremmingen im Landkreis Günzburg. Diese grundsätzliche Ablehnung der Laufzeitverlängerung machte Leo Schrell erneut deutlich.

Laufzeitverlängerung: Gefährdung der Menschen in der Region

Die klare Gegenhaltung des Dillinger Kreistags zum Thema Laufzeitverlängerung ergibt sich laut Leo Schrells aus mehreren Gründen. Zum einen besteht bei den Atom-Kraftwerken eine Gefahr von möglichen Atom-Unfällen oder Terror-Anschlägen. Wie B4B SCHWABEN berichtete besteht auch in Deutschland und Gundremmingen keine 100-prozentige Sicherheit vor schweren Erdbeben. Diese könnten einen Atom-Unfall zur Folge haben. Zum andern ist Frage einer sicheren Endlagerung des hochradioaktiven Atom-Mülls noch völlig ungeklärt.  „Deshalb bedeutet die Laufzeitverlängerung auch mit Blick auf die Zwischenlager eine zusätzliche Gefährdung der Menschen in der Region“, so der Dillinger Landrat.

Dillinger Landrat: Aussetzen der Laufzeitverlängerung ist folgerichtig

Leo Schrell ist nicht von der absoluten Sicherheit der deutschen Atom-Kraftwerke überzeugt. „Trotz aller Sicherheitsstandards bleibt ein gewisses Restrisiko. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass es auch bei einem deutschen Atom-Kraftwerk zu einem Störfall mit Freisetzung von radioaktiver Strahlung kommen kann. Deshalb ist die Entscheidung folgerichtig, die nächsten drei Monate zu nutzen, um alle deutschen Atom-Kraftwerke in Bezug auf die Einhaltung von Sicherheitsstandards auf den Prüfstand zu stellen“, so Schrell weiter.

Ziel ist beherrschbare und umweltvertägliche Energie

Der Dillinger Landrat sieht das Aussetzen der Langzeitverlängerung als richtigen Schritt. Dennoch ist das nicht genug: “Wir sind aufgerufen, bei der Energieversorgung auf Dauer auf eine beherrschbare, sichere und umweltverträgliche Technologie zu setzen. Dieses Ziel ist dann rasch zu erreichen, wenn Deutschland den Ausbau der erneubaren Energien und gleichzeitig den Atomausstieg forciert.“

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