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Kreistag Dillingen geht auf Wahlfahrtsreise
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Landkreis Dillingen

Kreistag Dillingen geht auf Wahlfahrtsreise

 Der Kreistag Dillingen durfte den malerischen Klängen der regionalen Orgelmusik lauschen, Foto: OPEN SOURCE

Die Bürgermeister und der Kreistag Dillingen waren auf Entdeckungsfahrt im Landkreis Weilheim-Schongau. Zwischen Wallfahrtskirchen und Tränenwundern ging Landrat Leo Schrell auf die Gemeinsamkeiten und Beziehung der beiden Landkreise ein.

Am 14. Juni 1738 bemerkte die Wieshofbäuerin Maria Lori ein eigentümliches und merkwürdiges Ereignis. Einer Statue des Gegeißelten Heilands schienen Tränen aus den Augen zu laufen. Auf dem daraus entstandenen Wahlfahrtsort wurde 1754 die Kirche „Zum Gegeißelten Heiland auf der Wies“ fertiggestellt. Die Hofmaler der bayerischen Kurfürsten sorgten für ein Kunstwerk des bayerischen Rockoko, das seinesgleichen sucht. Seit 1983 ist die Wieskirche ein UNESCO Weltkulturerbe und ist ein außergewöhnliches Zeugnis einer untergegangenen Kultur und schöpferischer Kraft. Der Kreistag Dillingen und Bürgermeister machten sich vor kurzem auf eine beeindruckende und theologisch hintergründige Führung durch den Wahlfahrtsort.

Von den heiligen Hallen in den Konferenzraum

Die Gäste aus Dillingen wurden vom früheren Stadtpfarrer von St. Peter in Dillingen, Monsignore Gottfried Fellner, geführt. Er ist seit dem 1. September 2012 Kurator der Wieskirche. Fellner hatte die Gruppe anlässlich des 275-jährigen Jubiläums des Tränenwunders eingeladen. Landrat Leo Schrell folgte der Einladung nur zu gern. Die Gruppe war von der Einzigartigkeit der Wahlfahrtskirche begeistert. Sie verkörpert eine Harmonie theologischer Glaubensaussage, künstlerischer Gestaltung, der einmaligen Lichtführung und Akustik. Von dem letzteren durften sich die Kreisräte und Bürgermeister bei einem kurzen Orgelkonzert mit Pfaffenwinkler Orgelmusik überzeugen. Landrat des Landkreises Weilheim-Schongau, Dr. Friedrich Zeller, empfing seine Kollegen aus Dillingen und stellte seinen Landkreis vor. Lech, Ammer und Loisach prägten das besondere Landschaftsbild der Region. Die Kreisräte zeigten an Dr. Zellers Vortrag zur Haushaltslage mit einer Kreisumlage von 56 Punkten und der Gesundheitsversorgung im Landkreis großes Interesse.

Am Ende rundete der Grill die Reise ab

Landrat Leo Schrell erwiderte die Begrüßung seines Kollegen. Bei seiner Begrüßung berief sich Schrell auf die Gemeinsamkeiten der Wappen der beiden Kreise und ging auf deren geschichtliche Verbindung ein. So war der ehemalige Landkreise Wertingen im 13. Jahrhundert dem Machtbereich der Hohenstaufen unterstellt. Durch die „Konradinische Schenkung“ im Jahre 1268 fiel das Gebiet dann an das Haus Wittelsbach. Aufgrund dieser Schenkung konnten die Wittelsbacher große Gebietszuwächse verzeichnen, auch im Bereich des heutigen Landkreises Weilheim-Schongau. Die Informationsfahrt führe auch teilweise durch die malerische Hochmoorlandschaft des Landkreises Weilheim-Schongau mit Blick auf den Hohen Peißenberg. Den sommerlichen Temperaturen entsprechend endete die Fahrt mit einem Grillabend am Apollo-Grannus Tempel in Faimingen.