Infrastruktur im ländlichen Raum

Kreisstraße DLG 6: Dillinger Infrastruktur-Projekt ist beendet

Der Ausbau der Kreisstraße DLG 6 von der Staatsstraße 1082 nach Zöschingen ist abgeschlossen. Im Zuge der Sanierungsarbeiten konnten weitere Projekte realisiert werden.

Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit wurde neben dem Ausbau der Kreisstraße DLG 6 ein weitgehend straßenbegleitender Geh-, Rad- und Wirtschaftsweg angelegt.  Außerdem wurde am Ortseingang von Zöschingen ein Kreisverkehr geschaffen. Die Neuanlegung der Bushaltestelle wurde im Zuge des Infrastrukturprojekts optimiert.

So viel kostete die Straßen-Sanierung

Insgesamt investierten der Landkreis und die Gemeinde Zöschingen 1,83 Millionen Euro. Dieser Betrag konnte vor allem durch Zuwendungen des Freistaats Bayern gestemmt werden. Grundlage für die Förderung sei, nach MdL Johann Häusler, das Engagement des Freistaats, gleichwertige Lebensverhältnisse zu schaffen. Insbesondere im ländlichen Raum sei dafür eine gute Infrastruktur unverzichtbar.

„Georg Winter hat für die Gemeinde keine Mühen gescheut und einen sagenhaften Zuschuss von 80 Prozent für den Bau des Rad- und Wirtschaftsweges und 70 Prozent für die Verbesserung der Kreisstraße errungen“, so der Zöschingener Bürgermeister Tobias Steinwinter.

So werden die Kosten aufgeteilt

Nach der, zwischen dem Landkreis und der Gemeinde Zöschingen geschlossenen Kostentragungsvereinbarung, trägt der Landkreis die Kosten für den Ausbau der Kreisstraße zu hundert Prozent. Die Gemeinde hingegen übernimmt die Ausgaben für den Geh-, Rad- und Wirtschaftsweg, der mit rund 476.000 Euro veranschlagt ist. Die Aufwendung für den Kreisverkehr teilen sich der Landkreis und die Gemeinde.

Die bessere Anbindung „stärkt die gute interkommunale Zusammenarbeit“

„Mit der Maßnahme haben wir die Chance ergriffen“, erklärt Steinwinter, „die Gemeinde Zöschingen besser mit der Landkreismitte zu vernetzen. Zöschingen ist zudem durch diese Maßnahme in Zusammenhang mit dem vorhergegangenen Neubau der Staatsstraße 1082 ein sehr großes Stück weiter an die beiden Bachtalgemeinden Bachhagel und Syrgenstein gerückt. Dies stärkt die gute interkommunale Zusammenarbeit und die Nutzung gemeinsamer Infrastruktur zusätzlich.“

Während der Arbeiten konnten auch Glasfaserkabel verlegt werden

„Wegen der teilweise schwierigen Topografie an der Kreisstraße mit unübersichtlichen Stellen waren die Radfahrer vor Umsetzung der Maßnahme gefährlichen Überholmanövern ausgesetzt“, betont Steinwinter. Zudem haben die Telekom und die NetComBW während der Ausbaumaßnahme ihr Glasfaserleitungsnetz ausgebaut.

Was der Umbau noch bewirkt

Landrat Leo Schrell hob hervor, dass durch den Vollausbau der Kreisstraße auf einer Länge von 450 Metern und einer Fahrbahnbreite von 6,50 Meter vor allem die Linienführung verbessert wurde. Auch die Errichtung des Kreisverkehres begrüßte der Landrat. Würde die Verkehrssituation am Ortseingang von Zöschingen nun merklich entschärft.

Gleichzeitig eröffnet der Kreisverkehr die Möglichkeit, eine richtliniengemäße und behindertengerechte Bushaltestelle zu errichten, die durch eine Einfahrtsschleife von der Kreisstraße abgesetzt ist. „Dadurch werden die Fahrgäste, insbesondere die Schulkinder, nicht mehr der Gefahr des teilweise mit überhöhter Geschwindigkeit vorbeifahrenden Verkehrs ausgesetzt“, sagt Steinwinter abschließend.

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Insgesamt investierten der Landkreis und die Gemeinde Zöschingen 1,83 Millionen Euro. Dieser Betrag konnte vor allem durch Zuwendungen des Freistaats Bayern gestemmt werden. Grundlage für die Förderung sei, nach MdL Johann Häusler, das Engagement des Freistaats, gleichwertige Lebensverhältnisse zu schaffen. Insbesondere im ländlichen Raum sei dafür eine gute Infrastruktur unverzichtbar.

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So werden die Kosten aufgeteilt

Nach der, zwischen dem Landkreis und der Gemeinde Zöschingen geschlossenen Kostentragungsvereinbarung, trägt der Landkreis die Kosten für den Ausbau der Kreisstraße zu hundert Prozent. Die Gemeinde hingegen übernimmt die Ausgaben für den Geh-, Rad- und Wirtschaftsweg, der mit rund 476.000 Euro veranschlagt ist. Die Aufwendung für den Kreisverkehr teilen sich der Landkreis und die Gemeinde.

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Während der Arbeiten konnten auch Glasfaserkabel verlegt werden

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Was der Umbau noch bewirkt

Landrat Leo Schrell hob hervor, dass durch den Vollausbau der Kreisstraße auf einer Länge von 450 Metern und einer Fahrbahnbreite von 6,50 Meter vor allem die Linienführung verbessert wurde. Auch die Errichtung des Kreisverkehres begrüßte der Landrat. Würde die Verkehrssituation am Ortseingang von Zöschingen nun merklich entschärft.

Gleichzeitig eröffnet der Kreisverkehr die Möglichkeit, eine richtliniengemäße und behindertengerechte Bushaltestelle zu errichten, die durch eine Einfahrtsschleife von der Kreisstraße abgesetzt ist. „Dadurch werden die Fahrgäste, insbesondere die Schulkinder, nicht mehr der Gefahr des teilweise mit überhöhter Geschwindigkeit vorbeifahrenden Verkehrs ausgesetzt“, sagt Steinwinter abschließend.

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