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Konjunktur-Sonne strahlt auch in Dillingen
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IHK Schwaben

Konjunktur-Sonne strahlt auch in Dillingen

Die Wirtschaft im Landkreis Dillingen zeigt sich sehr zufrieden mit ihrer momentanen Geschäftslage. Auf einem hohen Niveau angelangt, wird aber nicht von weiteren großen Steigerungen ausgegangen. Im Industriebereich wird eine Stabilisierung erwartet, während im Bereich des Handels noch ein Umsatzplus realistisch erscheint.

Die konjunkturelle Einschätzung beruht auf der jüngsten Konjunktur-Umfrage der Industrie- und Handelskammer Schwaben unter Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen, darunter Industrie, Handel, Dienstleistungen und Bau.

„2011 eine konjunkturelle Wohltat für Unternehmen“

Ihre Lage bezeichnen 56 Prozent der befragten Unternehmen derzeit als gut. Damit ist ein fast gleich hoher Wert erreicht als zur Befragung im Frühjahr. Mit „befriedigend“ antworten 35 Prozent und nur neun Prozent mit „schlecht“. „Das Jahr 2011 ist eine konjunkturelle Wohltat für die Unternehmen“, freut sich Walter Berchtenbreiter, Vizepräsident der IHK Schwaben aus Dillingen. „Nach den starken Einbrüchen 2008 und 2009 hat sich die Wirtschaft kräftig erholt.“

Trotz guter Lage Preis-Steigerungen abzusehen

Ein Grund für die gute Stimmung liegt darin, dass alle Branchen am Aufschwung teilhaben. Von der regen Investitions-Tätigkeit der Industrie-Unternehmen profitiert etwa die Bauwirtschaft, die außerdem im Wohnungsbau größere Auftrags-Volumina verzeichnet. Auch der Handel kann sich über deutliche Zuwächse freuen. Über die Hälfte der befragten Handels-Unternehmen berichtet von gestiegenen Umsätzen in den letzten sechs Monaten. Den kommenden Monaten sehen die Händler optimistisch entgegen. Sie erwarten entweder einen steigenden oder zumindest gleich bleibenden Umsatz. Von Rückgängen geht kaum einer aus. „Dennoch ist nicht alles Gold, was glänzt“, muss Berchtenbreiter von der IHK einen Wermuts-Tropfen ins Glas gießen. „Die erheblichen Kosten-Steigerungen, sei es bei Ware, Betriebsmittel oder Personal, machen den Unternehmen zu schaffen.“ Die Erträge seien deshalb nicht in gleichem Maße gestiegen wie die Umsätze. Inzwischen kämen die Unternehmen nicht mehr umhin, einen Teil der höheren Kosten an die Kunden weiterzugeben. „Die Preise, auch im Handel, werden ansteigen müssen“, so Berchtenbreiter von der IHK Schwaben.

Energiepreise in Deutschland zu hoch

Der Vorsitzende der IHK-Regionalversammlung, Dr. Harald Westheide, unterstreicht die Aussagen seines IHK-Kollegen. „Die Preis-Steigerungen bei Rohstoffen und Energie sind teils enorm.“ Während die Rohstoffe aber an den internationalen Börsen gehandelt würden und daher von der weltweiten Nachfrage bestimmt würden, seien die hohen Kosten bei der Energie hausgemacht. Westheide von der IHK: „Für Deutschland ist die große Herausforderung, sowohl eine sichere als auch wettbewerbsfähige Energie-Versorgung sicherzustellen. Bereits jetzt wandern energieintensive Produktions-Betriebe allein wegen der Strompreise in andere Länder ab.“

Stabile Entwicklung vorausgesagt

Für die nächsten Monate sehen die Unternehmen im Landkreis Dillingen einer stabilen Entwicklung entgegen. Nach wie vor geht nur ein geringer Teil von einer Verschlechterung aus, der überwiegende Teil von keiner Veränderung und immerhin fast 30 Prozent von einer Verbesserung. Leicht rückgängig wird das Inlands-Geschäft eingeschätzt, das Auslands-Geschäft wird nicht mehr ganz so dynamisch sich entwickeln, aber stabil sein. Entsprechend wird die Kapazitäts-Auslastung nicht weiter steigen. „Beim momentanen Auslastungsgrad ist dies zu verkraften“, ist der Vorsitzende der IHK-Regionalversammlung Dr. Westheide zuversichtlich. Derzeit geben 90 Prozent der Industrie-Betriebe ihre Auslastung als „voll“ oder „befriedigend“ an. Dass von einem Einbruch der Konjunktur nicht ausgegangen wird, zeigen auch die Zahlen zur Investitions-Bereitschaft. In der Konjunktur-Umfrage der IHK erklärte, fast die Hälfte der befragten Industrie-Betriebe mehr investieren als bisher zu wollen. Über ein Viertel will immerhin genauso viel ausgeben.

Region Dillingen verzeichnet Vollbeschäftigung

Was den Arbeitsmarkt betrifft, so ist die Nachfrage nach Arbeitskräften wohl vorerst auf dem Gipfel angekommen. Eine gewisse Fluktuation mit Ein- und Ausstellungen ist aus der Umfrage abzulesen, aber in der Summe ist wahrscheinlich kein Beschäftigungs-Plus zu erwarten. „Allerdings befinden wir uns nahe an der Vollbeschäftigung in der Region“, so der Vize-Präsident der IHK Berchtenbreiter abschließend.