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Informationsoffensive zur Geothermie gestartet Landratsamt Dillingen a.d. Donau
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Landratsamt Dillingen a.d. Donau

Informationsoffensive zur Geothermie gestartet Landratsamt Dillingen a.d. Donau

Im Landkreis Dillingen startet das LfU-Projekt „Informationsoffensive Oberflächennahe Geothermie“. Ziel der Initiative ist es, im Erdboden gespeicherte Wärme für den Hausbesitzer nutzbar zu machen.

Energiewende hin oder her, eines muss klar sein: Die Energieversorgung auf Basis regenerativer Energien muss gesichert und bezahlbar sein. Dies lässt sich nach Meinung von Landrat Leo Schrell nur dann sicherstellen, wenn künftig neben Maßnahmen der energetischen Gebäudesanierung und einem konsequenten Energiesparen ein vernünftiger Energiemix die Grundlage einer nachhaltigen Energieproduktion bildet. „Dabei müssen die Potenziale der Erdwärme erschlossen und sinnvoll eingesetzt werden“, betonte der Landrat bei einem Pressetermin mit Vertretern des Landesamts für Umwelt (LfU), bei dem er die Erdwärme-Offensive des LfU ausdrücklich begrüßte.

Einmal Maß nehmen bitten

Das LfU führt im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit im Zeitraum vom 01.02.2012 bis 31.12.2015 das Projekt „Informationsoffensive Oberflächennahe Geothermie 2012 – 2015“ durch. Dabei werden bodenkundliche, geologische und hydrogeologische Fachdaten und Karten im Maßstab 1 : 25.000 bzw. 1 : 50.000 erstellt. Das Projekt wird aus dem Europäischen Fond für regionale Entwicklung (EFRE) der Europäischen Union kofinanziert.

Sonnen- und Erdwärme gewinnbar machen

Ziel der Offensive ist, die unter der Erdoberfläche gespeicherte Sonnen- und Erdwärme für jeden Hausbesitzer gewinnbar zu machen. Bei dieser Form der Erdwärmenutzung ist es unerheblich, ob das Wohnhaus auf felsigem Grund, lockerem Kies oder feuchtem Boden steht, weil sich durch Einsatz der richtigen Technik jedes Haus heizen und vor allem auch an heißen Sommertagen kühlen lässt. Das Landesamt für Umwelt (LfU) unterstützt dabei alle Bauwerber über ein online-Auskunftsportal, das individuell die richtige Gewinnungstechnik und Bohrtiefe vorschlägt. Dies spart Kosten und beschleunigt die Genehmigungsverfahren.

Informationen für richtige Beratung notwendig

Um die Daten bereitstellen zu können, müssen jedoch Geo-Experten des LfU die Erdoberfläche und den Untergrund bodenkundlich, geologisch und hydrogeologisch erfassen. Bis 2015 sollen die Daten für ganz Bayern vorliegen. Bis dahin bringen  Freistaat Bayern und die Europäische Union gemeinsam rund 32 Mio. Euro auf.  Mitarbeiter  des Geologischen Dienstes am Landesamt für Umwelt und Auftragnehmer aus Hochschulen und Ingenieurbüros sind dazu in den nächsten drei Jahren im Landkreis Dillingen und den Nachbarlandkreisen unterwegs.

Der Startschuss ist gefallen

Mit dem Pressetermin im Landratsamt fiel der Startschuss für die Arbeiten in der Planungsregion 9 Augsburg, also in den Landkreisen Dillingen a.d.Donau, Donau-Ries, Aichach-Friedberg und Augsburg sowie der Stadt Augsburg.  Projektbetreuer für das Donautalgebiet und das Alpenvorland werden die Diplom-Geologen Dietmar Jung und Dr. Gerhard Doppler sein, die von Mischa Hagmaier und Dr. Johannes Wallner unterstützt werden. Das Donautal im Raum Dillingen wird von Prof. Schellmann und Mitarbeitern von der Universität Bamberg im Auftrag des Landesamtes für Umwelt bearbeitet.