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Gropper will Lieferanten durch neues Label stärken
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Bessere Wertschöpfung

Gropper will Lieferanten durch neues Label stärken

 Produktion der Molkerei Gropper in Bissingen. Foto: Molkerei Gropper

Ab der zweiten Jahreshälfte 2017 bietet Gropper Milch unter dem Label des Deutschen Tierschutzbundes an. Die teilnehmenden Landwirte erhalten durch die Zertifizierung einen Aufpreis und können die Wertschöpfung ihrer Milch so steigern.

Die Molkerei Gropper aus Bissingen wird die Milch unter der Einstiegsstufe des Labels „Für Mehr Tierschutz“ des Deutschen Tierschutzbundes e.V. (DTB) anbieten. Das Unternehmen aus dem Landkreis Dillingen an der Donau bringt die Milch als eines der ersten auf den Markt. Gropper nutzt dabei seine mittelständische Struktur, die die Umsetzung des Programms erleichtern soll. Aktuell werden circa 80 teilnehmende Gropper-Milcherzeuger aus der Region von der Gesellschaft für Qualitätssicherung in der Agrar- und Lebensmittelwirtschaft (QAL) für das Label zertifiziert.

Landwirten soll ein eine bessere Wertschöpfung angeboten werden

Grund für die Umstellung ist unteranderem die veränderte Nachfrage der Verbraucher nach Produkten, die höhere Ansprüche an Tierwohl erfüllen, wie Gropper angibt. Außerdem verfüge die Molkerei über langjährige Partnerschaften zu Milcherzeugern, die für das Label in Frage kommen. „Durch das Label wird Tierwohl im Kühlregal ein Stück weit greifbar. Uns ist aber ebenso wichtig, Landwirten ein Angebot für eine bessere Wertschöpfung zu machen. Der Aufpreis für diese Milch kann einen Beitrag leisten, damit Erzeuger weiter in ihre Haltung und in zukunftsfähige Ställe investieren können“, erklärt Reinhold Stangl, Leiter Milcheinkauf der Molkerei Gropper.

„Der Milchmarkt differenziert sich weiter“

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Die Produktion für das Label sei somit die konsequente Weiterentwicklung der Aktivitäten von Gropper. Seit Jahren vermarktet die Molkerei neben konventioneller und Bio-Milch in Qualitäts-Programmen auch Produkte, die Regionalität, Gentechnikfreiheit und jetzt dem Tierwohl, Rechnung tragen. „Der Milchmarkt differenziert sich weiter. Natürlich produzieren wir weiterhin konventionelle Milch. Aber die Verbraucher-Erwartungen an Tierhaltung und Tierwohl verändern die Nachfrage. Diesen Wandel sehen wir und gestalten ihn aktiv mit, indem wir zukunftsfähige Produkte am Markt platzieren. Gleichzeitig wollen wir unsere Lieferanten auf diesen Weg in die Zukunft mitnehmen“, so Heinrich Gropper, Geschäftsführer und Inhaber der Molkerei Gropper.

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