Aus Gundelfingen in die Welt

Gartner baut Fassaden für Projekte rund um den Globus

Gartner aus Gundelfingen fertigt Gebäudefassaden. Diese werden aber nicht nur in der Region verbaut. Denn auch bei diesen internationalen Großprojekten wirkt Gartner aktuell mit.

Die Josef Gartner GmbH ist mit der Entwicklung, Fertigung und Montage von maßgeschneiderten Fassadenlösungen weltweit erfolgreich. Derzeit arbeitet das Unternehmen an zahlreichen internationalen Projekten, die vor allem eines gemeinsam haben: Die Gebäudehülle soll eine entscheidende Rolle in der Nachhaltigkeitsstrategie der Architekten und Bauherren einnehmen. Denn das Thema Nachhaltigkeit sei in den letzten Jahren durch weitreichende Energiesparverordnungen in das Bewusstsein aller Industriebereiche gerückt. Auch die Firma Gartner in Gundelfingen sieht diese Veränderungen bei aktuellen Projekten und Ausschreibungen. „Gerade die Gebäudehülle als zentrales Bauelement kann entscheidend dazu beitragen, die Nachhaltigkeitsziele eines Gebäudes zu erreichen“, erklärte dazu Geschäftsführer Jürgen Wax. 

Gartner baut Fassade für Uber-Hauptsitz in San Francisco

Gartner entwarf und fertigte kürzlich ein neues Belüftungskonzept für den Hauptsitz des Fahrdienstleisters Uber in San Francisco. Der motorische Antrieb für den Öffnungsmechanismus der 4,3 Meter hohen und 3 Meter breiten Flügel wurde von den Ingenieuren in Gundelfingen speziell für dieses Projekt entwickelt. Zusammen mit öffenbaren Dachfenstern soll die natürliche Belüftung des Gebäudes für eine deutliche Entlastung der Gebäudeklimatisierung sorgen. Großformatige Fassadenelemente mit hochtransparenten Gläsern können außerdem den Tageslichteinfall erhöhen. Damit sinkt dann der Bedarf an künstlichem Licht reduziert so die allgemeinen Betriebskosten. 2020 werden rund 7.000 Uber-Mitarbeiter die neue Hauptverwaltung, die insgesamt aus vier Gebäuden besteht, in San Francisco beziehen.

Verkleidung des MIZAL Projektes in Düsseldorf

Jüngst überzeugte Gartner auch den Bauherren des Neubauprojektes MIZAL in Düsseldorf von einer Closed Cavity Lösung. Nach ersten Plänen sollte das Gebäude im Düsseldorfer Medienhafen mit einer einschaligen Fassade verkleidet werden. Die Verantwortlichen von Gartner reisten mit den Bauherren dann zu einer Besichtigung des Projektes 22 Bishopsgate nach London. Mit 278 Metern ist es das höchste Gebäude der Stadt und die Vorteile der CCF konnten vor Ort demonstriert werden: Trotz hoher Lärmbelastung durch Verkehr und Bauarbeiten sei es in den tageshellen Räumen bemerkenswert ruhig. Bis 2021 soll das Projekt MIZAL jetzt mit einer 17.630 Quadratmeter großen CCF verkleidet werden. Das ist dann die bislang größte in Deutschland. 

Google ist Gartner-Kunde

Ein weiterer Branchentrend sei der Einsatz nachwachsender Rohstoffe, erklärte Gartner. In London, nahe Kings-Cross, wächst derzeit der Rohbau für die neue Google-Zentrale in die Höhe. Das 330 Meter lange Gebäude fügt sich entlang der Bahnlinie in eine zentral gelegene Baulücke. Nach seiner Fertigstellung werden hier rund 4.000 Google-Mitarbeiter arbeiten. Die Architekten BIG und Heatherwick setzten bei ihrem Design dabei vor allem auf den Einsatz von Glas und Holz. Gartner entwickelt und fertigt für Google deswegen derzeit die größte Holz-Glas-Fassade der Welt, mit über 950 bis zu 10 Meter hohen Holzpfosten-Konstruktionen, die zwei aufeinandergestellte Isolierglasscheiben halten werden.

Geschäftsführer Jürgen Wax misst aber auch dem aktiven Klima- und Umweltschutz im eigenen Unternehmen eine hohe Bedeutung zu: „Gartner hat 2013 ein umfassendes Umweltmanagementsystem eingeführt und ist nach dem internationalen Standard DIN EN 14001 zertifiziert. Neben einem verantwortungsbewussten Umgang mit Ressourcen, gehören Forschung und Entwicklung neuer Technologien ebenso dazu, wie der Einsatz nachwachsender Rohstoffe.“ 

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Google ist Gartner-Kunde

Ein weiterer Branchentrend sei der Einsatz nachwachsender Rohstoffe, erklärte Gartner. In London, nahe Kings-Cross, wächst derzeit der Rohbau für die neue Google-Zentrale in die Höhe. Das 330 Meter lange Gebäude fügt sich entlang der Bahnlinie in eine zentral gelegene Baulücke. Nach seiner Fertigstellung werden hier rund 4.000 Google-Mitarbeiter arbeiten. Die Architekten BIG und Heatherwick setzten bei ihrem Design dabei vor allem auf den Einsatz von Glas und Holz. Gartner entwickelt und fertigt für Google deswegen derzeit die größte Holz-Glas-Fassade der Welt, mit über 950 bis zu 10 Meter hohen Holzpfosten-Konstruktionen, die zwei aufeinandergestellte Isolierglasscheiben halten werden.

Geschäftsführer Jürgen Wax misst aber auch dem aktiven Klima- und Umweltschutz im eigenen Unternehmen eine hohe Bedeutung zu: „Gartner hat 2013 ein umfassendes Umweltmanagementsystem eingeführt und ist nach dem internationalen Standard DIN EN 14001 zertifiziert. Neben einem verantwortungsbewussten Umgang mit Ressourcen, gehören Forschung und Entwicklung neuer Technologien ebenso dazu, wie der Einsatz nachwachsender Rohstoffe.“ 

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