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Faschingszeit: Besonderheiten im Arbeitsrecht vbw
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vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V.

Faschingszeit: Besonderheiten im Arbeitsrecht vbw

 Auch zur Faschingszeit ist es nicht unbedingt erlaubt, in Kostümen zur Arbeit zu erscheinen, Foto: fotolia.de

Der Fasching ist bereits in vollem Gange. Die „tollen Tage“ sind auch eine ganz besondere Zeit für Arbeitnehmer und Arbeitgeber. In der Faschingszeit gibt es auch Besonderheiten im Arbeitsrecht, worüber jetzt die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. informierte.

Derzeit befinden wir uns in einer besondere Zeit. Es ist Fasching und die Narren sind los. „Narrisch“ sind in dieser Zeit auch die Betriebe. Denn die Faschingszeit ist auch arbeitsrechtlich eine besondere Zeit. Darauf hat jetzt die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. hingewiesen. Bertram Brossardt, vbw Hauptgeschäftsführer, erwartet durch den Fasching keine Schwierigkeiten für die bayerische Wirtschaft: „Die Betriebe haben gute Regeln entwickelt, damit die Mitarbeiter die Faschingstage unbeschwert genießen können, ohne dass der Produktionsablauf übermäßig beeinträchtigt wird. In diesem Sinne wünsche ich allen für die kommenden Tage ‚Hellau und Alaaf‘.

Faschingsdienstag ist häufig mittags Schluss

Zwar sind Rosenmontag, Faschingsdienstag und Aschermittwoch nach dem Bayerischen Feiertagsgesetzt keine gesetzlichen Feiertage, dennoch gibt es spezielle Vereinbarungen. So ist in den Betrieben individuell geregelt, ob die offizielle Arbeitszeit am Faschingsdienstag mittags endet oder nicht. „Die meisten Betriebe in Bayern haben hier gute Lösungen gefunden. Viele lassen die Arbeit am Faschingsdienstag ab Mittag ausklingen.“ erklärt Brossardt. Arbeitnehmer die an Tagen mit verminderter Sollarbeitszeit, wie am Faschingsdienstag, Urlaub nehmen, müssen allerdings beachten, dass sie einen ganzen Tag Urlaub und nicht einen halbe Tag beantragen müssen, denn; „Im deutschen Urlaubsrecht gilt das Ganztagsprinzip“, so Brossardt.

Närrische Zeit setzt Arbeitsrecht nicht außer Kraft

Die närrischen Tage heben das Arbeitsrecht aber nicht auf. So darf man seinen Arbeitsplatz – etwa zur Beobachtung eines Faschingsumzugs – nicht unerlaubt verlassen. In vielen Betrieben ist es auch guter Brauch, dass Arbeitnehmer kostümiert zum Dienst erscheinen. „Der Arbeitgeber kann allerdings auch an Fasching verlangen, dass die Arbeitnehmer branchenübliche Kleidung tragen“, so Brossardt.