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Exportmarkt USA: Chance oder Risiko für schwäbische Unternehmer?
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Urban Thier & Federer Rechtsanwälte

Exportmarkt USA: Chance oder Risiko für schwäbische Unternehmer?

Skip Kohlmyer, Rechtsanwalt in der Kanzlei Urban Thier & Federer P.A. Foto: Skip Kohlmyer

Deutschland exportiert jährlich Produkte im Wert von über 24 Milliarden Dollar in die USA. Unter den Exporteuren sind auch zahlreiche schwäbische Unternehmen. Trotz dieser großen Zahl sind viele Unternehmer unsicher, wenn es um Exporte in die USA geht. 

Viele Unternehmer stehen Exporten in die USA kritisch gegenüber. Sie befürchten, dass das Risiko sehr hoch sei, in Produkthaftungsverfahren verwickelt zu werden. Worauf deutsche Unternehmen beim Vertrieb in den USA achten müssen, um möglichst risikoarm und erfolgreich zu exportieren, erklärt die deutsch-amerikanische Kanzlei Urban Thier & Federer P.A.

Spektakuläre Produkthaftungsklagen verunsichern exportwillige Unternehmen

Grundsätzlich unterscheiden sich die Produkthaftungsgesetze in Deutschland und den USA nur unwesentlich. Allerdings kann der Geschädigte in den USA deutlich mehr Geld verlangen als in Deutschland. In Deutschland erlangen spektakuläre Produkthaftungsklagen aus den USA große mediale Aufmerksamkeit. So entsteht häufig der Eindruck, dass Unternehmen selbst für die abwegigsten Nutzungen ihrer Produkte haften müssen. Verbrannte Katzen in der Mikrowelle, Verbrühungen durch heißen Kaffee oder Erkrankungen durch Tabakkonsum ziehen Millionenklagen nach sich. Außerdem verunsichern sie exportwillige Unternehmen.

„Jedoch lässt sich das von vielen befürchtete Risiko gut beherrschen“, weiß Rechtsanwalt Skip Kohlmyer von der Kanzlei Urban Thier & Federer P.A. „Um auch auf dem US-amerikanischen Markt erfolgreich und zugleich rechtlich abgesichert zu sein, ist es wichtig, bei allen Aktivitäten einen Rechtsbeistand an seiner Seite zu wissen, der sowohl mit dem amerikanischen als auch dem deutschen Gesetz vertraut ist. Nur so lassen sich berechenbare Risiken erkennen und steuern.“

Deutsche Unternehmen können auch für falsche Gebrauchsanweisungen haftbar gemacht werden

Um die Gefahren einer Produkthaftung einzudämmen, ist offensichtlich der sicherste Weg, fehlerfreie und gefahrenlose Ware zu produzieren. Darüber hinaus sollten aber auch Risiko- und Gefährdungsanalysen sowie regelmäßige Qualitätskontrollen der Produkte stattfinden. Was einige Exporteure jedoch nicht wissen: Auch für falsche und unverständliche Gebrauchsanweisungen können deutsche Unternehmen in den USA haftbar gemacht werden. Deshalb rät Skip Kohlmyer von der Kanzlei Urban Thier & Federer P.A., diese nicht einfach zu übersetzen, sondern gezielt an den amerikanischen Markt anzupassen.

Kommt es zur Klage, wird zu spezialisiertem Rechtsbeistand geraten

Da die Fehlervermeidung bei Produktion und Gebrauch allein keinen vollen Schutz vor Haftungsklagen bietet, sorgt auch eine entsprechende Versicherung vor. Neben dem gesetzlichen Schutz muss hier auch die Montage von Produkten ausdrücklich inbegriffen sein. Außerdem muss die Versicherung langfristig abgeschlossen werden. Nur so sind die Unternehmen auch nach Jahren bei eventuell entstandenen Schäden abgesichert. Mithilfe fachkundiger Beratung und guter Vorsorge lassen sich die Risiken amerikanischer Produkthaftung also minimieren. Kommt es dennoch zu einer Klage, empfiehlt es sich, einen auf die Thematik spezialisierten Rechtsbeistand zu Rate zu ziehen. Dabei lohnt es sich zu wissen, dass die meisten eingereichten Klagen gar nicht vor einem Gericht verhandelt werden. Denn oft einigen sich die Parteien außergerichtlich.

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