EHI Retail Institute e.V.

Einkauf vor Ort – Stationärer Einzelhandel bleibt stabil

Wer sind die Branchenführer im stationären Einzelhandel? Foto: Fotolia

272 Milliarden Euro. Der Netto-Umsatz der 1.000 stärksten stationären Vertriebslinien in Deutschland ist enorm. Wer sind die Spitzenreiter unter den Einzelhändlern? Dieser Frage sind die Forschungsinstitute EHI und Statista auf den Grund gegangen.

Die Forschungsinstitute EHI und Statista haben eine Studie zum stationären Einzelhandel in Deutschland veröffentlicht. Basierend auf einem Umsatz-Ranking wurden die Top-Vertriebslinien im Jahr 2013 erfasst.

Stationärer Handel erfolgreich trotz Online-Handel

Nach wie vor wird der deutsche Einzelhandel vom stationären Vertrieb geprägt. Wenn man bedenkt, dass sich das Wachstum im Online- und Versandhandel deutlich beschleunigt hat, überrascht das. Doch obwohl Online- und Versandhandel zunehmend Marktanteile gewinnen – knapp drei Viertel des gesamten Einzelhandels-Umsatzes werden stationär erwirtschaftet.

Online-Shops vor allem in Nonfood-Bereich

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Von den untersuchten Vertriebslinien führt weniger als die Hälfte einen Online-Shop. Ob Händler im E-Commerce tätig sind, ist auch eine Frage der Branche. Bei Nonfood-Händlern liegt der Anteil deutlich höher. Während hier 55 Prozent einen Online-Shop betreiben, wagt nur ein Sechstel der Lebensmittelhändler den Schritt ins Internet.

Stabiles stationäres Geschäft

Die Top 10 im stationären Einzelhandel sind im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Unter den zehn umsatzstärksten Vertriebslinien ist nur ein Nonfood-Anbieter: der Elektronik-Händler Media Markt. Im branchenspezifischen Ranking bewegt sich dagegen viel. Die stärkste Dynamik liegt im Bereich „Körper & Gesundheit“. Denn die deutschen Drogeriemärkte – allen voran dm, Rossmann, Müller und Budnikowsky – profitieren von der Schlecker-Insolvenz. Sie verzeichnen Zuwächse, die teilweise im zweistelligen Bereich liegen.

Schwedische Konzerne führen in Mode und Einrichtung

In der Branche „Mode & Accessoires“ führt H&M. Der schwedische Modekonzern erzielt einen stationären Umsatz von knapp 3,0 Milliarden Euro. Auch in der drittgrößten Branche „DIY & Einrichten“ führt ein schwedisches Unternehmen. Mit seinen 46 deutschen Filialen erwirtschaftet IKEA einen stationären Umsatz von 3,2 Milliarden Euro.

Edeka ist Branchenprimus

Mit einem Anteil von knapp 32 Prozent am gesamten Einzelhandels-Umsatz ist der Lebensmittel-Einzelhandel die stärkste Branche. Dass dieser vermehrt auch Umsätze im Non-Food-Bereich erwirtschaftet, darf dabei nicht vergessen werden. Der Branchenführer ist Edeka mit einem Umsatz von 22,6 Milliarden Euro.

Wachsendes Bio-Geschäft

Auch die Bio-Lebensmittel sind weiter gefragt. Sie haben 2013 erstmals einen Umsatz über 7 Milliarden Euro erzielt. Natur- und Biomarkt-Vertriebslinien können sich über steigende Wachstumszahlen freuen, besonders der Bio-Supermarkt Alnatura. Er nimmt mit mehr als 11 Prozent Wachstum den besten Platz im Umsatzranking ein. Alnatura behauptet sich damit auch im Wettbewerb mit dem gesamten Einzelhandel und zählt bereits zu den deutschen Top 30 der Branche.  

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272 Milliarden Euro. Der Netto-Umsatz der 1.000 stärksten stationären Vertriebslinien in Deutschland ist enorm. Wer sind die Spitzenreiter unter den Einzelhändlern? Dieser Frage sind die Forschungsinstitute EHI und Statista auf den Grund gegangen.

Die Forschungsinstitute EHI und Statista haben eine Studie zum stationären Einzelhandel in Deutschland veröffentlicht. Basierend auf einem Umsatz-Ranking wurden die Top-Vertriebslinien im Jahr 2013 erfasst.

Stationärer Handel erfolgreich trotz Online-Handel

Nach wie vor wird der deutsche Einzelhandel vom stationären Vertrieb geprägt. Wenn man bedenkt, dass sich das Wachstum im Online- und Versandhandel deutlich beschleunigt hat, überrascht das. Doch obwohl Online- und Versandhandel zunehmend Marktanteile gewinnen – knapp drei Viertel des gesamten Einzelhandels-Umsatzes werden stationär erwirtschaftet.

Online-Shops vor allem in Nonfood-Bereich

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Von den untersuchten Vertriebslinien führt weniger als die Hälfte einen Online-Shop. Ob Händler im E-Commerce tätig sind, ist auch eine Frage der Branche. Bei Nonfood-Händlern liegt der Anteil deutlich höher. Während hier 55 Prozent einen Online-Shop betreiben, wagt nur ein Sechstel der Lebensmittelhändler den Schritt ins Internet.

Stabiles stationäres Geschäft

Die Top 10 im stationären Einzelhandel sind im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Unter den zehn umsatzstärksten Vertriebslinien ist nur ein Nonfood-Anbieter: der Elektronik-Händler Media Markt. Im branchenspezifischen Ranking bewegt sich dagegen viel. Die stärkste Dynamik liegt im Bereich „Körper & Gesundheit“. Denn die deutschen Drogeriemärkte – allen voran dm, Rossmann, Müller und Budnikowsky – profitieren von der Schlecker-Insolvenz. Sie verzeichnen Zuwächse, die teilweise im zweistelligen Bereich liegen.

Schwedische Konzerne führen in Mode und Einrichtung

In der Branche „Mode & Accessoires“ führt H&M. Der schwedische Modekonzern erzielt einen stationären Umsatz von knapp 3,0 Milliarden Euro. Auch in der drittgrößten Branche „DIY & Einrichten“ führt ein schwedisches Unternehmen. Mit seinen 46 deutschen Filialen erwirtschaftet IKEA einen stationären Umsatz von 3,2 Milliarden Euro.

Edeka ist Branchenprimus

Mit einem Anteil von knapp 32 Prozent am gesamten Einzelhandels-Umsatz ist der Lebensmittel-Einzelhandel die stärkste Branche. Dass dieser vermehrt auch Umsätze im Non-Food-Bereich erwirtschaftet, darf dabei nicht vergessen werden. Der Branchenführer ist Edeka mit einem Umsatz von 22,6 Milliarden Euro.

Wachsendes Bio-Geschäft

Auch die Bio-Lebensmittel sind weiter gefragt. Sie haben 2013 erstmals einen Umsatz über 7 Milliarden Euro erzielt. Natur- und Biomarkt-Vertriebslinien können sich über steigende Wachstumszahlen freuen, besonders der Bio-Supermarkt Alnatura. Er nimmt mit mehr als 11 Prozent Wachstum den besten Platz im Umsatzranking ein. Alnatura behauptet sich damit auch im Wettbewerb mit dem gesamten Einzelhandel und zählt bereits zu den deutschen Top 30 der Branche.  

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