Moderner Neubau

Dillinger Gymnasium wird zum Vorreiter der Digitalisierung

Jochen Veeser, Kurt Ritter, Leo Schrell und Peter Graf. Foto: Landratsamt Dillingen a.d.Donau
Die Neubaumaßnahmen am Johann-Michael-Sailer Gymnasium in Dillingen gehen mit großen Schritten voran. Spätestens im Frühjahr 2018 soll das Projekt abgeschlossen sein. Dann will sich die Bildungseinrichtung als Vorzeigeschule auf dem Gebiet der sogenannten „MINT-Fächer“ und als Pilotschule für „Schul-Cloud“ präsentieren.

Ein zukunftsweisendes Unterrichtskonzept liegt dem Neubau am Johann-Michael-Sailer Gymnasium in Dillingen zugrunde. Dabei kommt dem neuen Lernforum eine ebenso große Bedeutung zu, wie den auf neuestem Stand ausgestatteten Fach- und Unterrichtsräumen. Erst kürzlich informierte Landrat Leo Schrell über den Stand der Baumaßnahme. Derzeit läuft der Innenausbau für die Klassen- und Fachräume auf Hochtouren.

„Wir setzen dabei den neuesten Stand der digitalen Medien und Techniken um“

Rund 17 Millionen Euro investiert der Landkreis in den Neubau, der im Rahmen der ersten beiden Bauabschnitte der Generalsanierung derzeit errichtet wird. Das insgesamt viergeschossige Gebäude verfügt über eine Gesamtnutzfläche von rund 6.000 Quadratmetern. Dort werden künftig vor allem modern ausgestattete Fachräume für Physik, Chemie, Informatik und Kunst untergebracht sein. „Wir setzen dabei den neuesten Stand der digitalen Medien und Techniken um“, betonte Schrell. Damit schafft der Landkreis eine optimale Voraussetzung für die Schule, um sich auch auf dem Gebiet der Digitalisierung, die im Bildungssektor mehr und mehr an Bedeutung gewinnt, zu profilieren.

Dillinger Gymnasium ist Teil des Pilotprojekts „Schul-Cloud“

So profitiert das Johann-Michael-Sailer Gymnasium wie 25 weitere Schulen des nationalen Excellence-Schulnetzwerks MINT-EC vom Pilotprojekt „Schul-Cloud“. Als einziger Vertreter Bayerns kann das Sailer-Gymnasium dieses zukunftsweisende Projekt nutzen. „Die Schule wird mit den neuen Fach- und Unterrichtsräumen in Kombination mit dem naturwissenschaftlich-technologischen Zweig ein idealer Partner für dieses Projekt sein“, sagte Oberstudiendirektor Kurt Ritter. Die Ausstattung der Fach- und Unterrichtsräume wird künftig den Einsatz neuer Medien sowohl durch die Lehrkräfte als auch die Schüler ermöglichen.

Eine Chance, die Digitalisierung im schulischen Bereich zu entwickeln

So können Lehrkräfte mit mobilen Endgeräten den Unterricht gestalten, während die Schüler über die Cloud Lernstoff oder Arbeitsblätter sowohl im Unterricht als auch zuhause abrufen können. Das bundesweite Pilotprojekt „Schul-Cloud“ bietet nach Meinung von Landrat Leo Schrell eine einmalige Chance, die Digitalisierung im schulischen Bereich zu entwickeln, voranzutreiben und zeitgemäße Cloud-Technologien zu erproben. „Davon sollen sowohl die Schule als auch die Schüler profitieren“, betont Schrell.

Mit dem „Lernforum“ für die Oberstufe und dem Konzept der „Lernflure“ sei in diesem Zusammenhang ein „großer Wurf“ gelungen, freut sich der Schulleiter. Das Lernforum ermöglicht sowohl methodisch als auch organisatorisch neue flexible Unterrichtsmethoden und für alle Gruppengrößen anpassbare Räume. Die „Lernflure“ lassen viele Varianten von kompetenzorientiertem Unterricht zu und fördern damit nachhaltig die soziale Interaktion.

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