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Dillingen: Neue Strategie verspricht bessere Gesundheit
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Landratsamt Dillingen a.d.Donau

Dillingen: Neue Strategie verspricht bessere Gesundheit

 Der Gesundheitsbericht 2013 bescheinigt Dillingen ein gemischtes Krankheitsbild, Foto: Fotolia DL

Der Gesundheitsbericht des Gesundheitsrates von Dillingen ist endlich da. Diese bescheinigt einige positive aber auch negative Entwicklungen. Grund für die Gründung des Gesundheitsrates war die hohe Sterblichkeitsrate in der Region. 

Im Jahr 2011 erstellte das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit ein Fachgutachten, dass die erhöhte Sterblichkeit im Landkreis Dillingen bescheinigte. Eine solche Statistik darf natürlich nicht ohne Reaktionen der Politik bleiben. Aus diesem Grund berief Landrat Leo Schrell eine Gesundheitskonferenz ein. Alle gesellschaftlichen Gruppierungen waren an ihr beteiligt. Die Konferenz hat es sich zum Ziel gemacht, konkrete Maßnahmen und Projekte für die Förderung der  Gesundheit in Dillingen zu entwickeln und durchzusetzen. Damit soll die Lebenserwartung und Lebensqualität der Bürger nachhaltig verbessert werden.

Ein paar gute und ein paar schlechte Entwicklungen

Die Arbeit der Gesundheitskonferenz hat nun erste Früchte getragen. Sie hat nun den Gesundheitsbericht 2013 veröffentlicht.

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 Mit der entwickelten Gesundheitsstrategie soll die Gesundheit der Bürger in allen Lebenslagen und Lebenswelten auf lange Sicht verbessert werden. Teil A des Berichts setzt sich mit der allgemeinen gesundheitlichen Entwicklung unter Berücksichtigung einer veränderten Bevölkerungsstruktur, des allgemeinen Gesundheitszustandes und der Gesundheitsversorgung auseinander. Die Ergebnisse des Berichts sind in vielerlei Hinsicht vielversprechend. Die Anzahl der Sterbefälle ist zurückgegangen. Die Lebenserwartung hat sich erhöht, mit einer durchschnittlichen Lebensdauer von 82 Jahren bei Frauen und 77,1 Jahren bei Männern. Es gibt auch weniger Krankenhausfälle aufgrund von Schlaganfällen. Die Zahl der Suizidsterbefälle ist jedoch in den letzten Jahren angestiegen, wobei sie immer noch unter dem bayerischen und schwäbischen Durchschnitt liegt. Die Werte von vollstationären Krankenbehandlungen aufgrund von Schlaganfällen sind sichtlich Angestiegen. In Dillingen liegen sie deutlich über dem bayerischen Durchschnitt.

Die Gesundheit der Kinder liegt in guten Händen

Teil B befasste sich mit der Gesundheit der Kinder. Auch hier gibt es einige gute Ergebnisse. Die Inanspruchnahme der Früherkennungsuntersuchung U9 ist seit 2004/2005 stetig gestiegen. Gleichzeitig ist die Anzahl der fettleibigen Kinder seit 2006/2007 gesunken. Um diesen positiven Trend zu unterstützen, hat der Landkreis im Rahmen der Gesundheitskonferenz den Arbeitskreis Schule und Bewegung ins Leben gerufen. Die Impfquote bei der 2. Masern-Impfung bei Schulanfängern liegt aber nur bei 89,9 Prozent. Damit liegt sie weit unter der von der WHO angepriesenen Impfquote von 95 Prozent, die für die Ausrottung der Masern notwendig ist.

Die Gesundheitssituation in Dillingen auf dem Weg der Besserung

Insgesamt zieht Schrell eine positive Bilanz. Es gibt natürlich noch einiges zu tun, aber der Landkreis befindet sich auf dem richtigen Weg. Außerdem hat die Inanspruchnahme von Kinderkrippen und Tagesmüttern seit 2010 zugenommen. Dies hat zu einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie geführt. Damit ist es auch eine wichtige Voraussetzung für die Förderung der Zufriedenheit. Dies wäre natürlich auch ein wichtiger Faktor für eine gute Gesundheit, so Schrell.

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