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Dillingen: Feuerwehren schützt Kicklingen vor Überflutung
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Landratsamt Dillingen a.d. Donau

Dillingen: Feuerwehren schützt Kicklingen vor Überflutung

 Im Landkreis Dillingen hält das Hochwasser nicht nur die Feuerwehr in Atem, Foto: Freiwillige Feuerwehr Dillingen

Hochwassertourismus, Überflutungsgefahr - die Lage im Landkreis Dillingen spitzt sich zu. Schneller als erwartet haben die Wassermengen, die über den Riedstrom geleitet werden, die Umgebung im Griff. Besonders bedrohlich wird es derzeit für Kicklingen. Jetzt ergreift die Feuerwehr Schutzmaßnahmen, um den Ort vor der Überflutung zu schützen.

Wesentlich schneller als erwartet haben sich die Wassermengen über den Riedstrom in das Donauried ausgebreitet. Nun errichten die Feuerwehren aus Dillingen, Kicklingen und Fristingen Schutzmaßnahmen, um Kicklingen vor der Überflutung zu schützen. Die Feuerwehren stellen hierzu spezielle Schalwände auf. Mittlerweile wurde auch die Sandfüllmaschine, die das Landratsamt Dillingen im Jahr 2005 angeschafft hat, von Gundelfingen nach Kicklingen verlagert. Dies ermöglicht ein schnellstmögliches Reagieren im Fall der Fälle. Der Landkreis Dillingen hat aus dem letzten Hochwasser im Jahr 2005 gelernt und in der Flur zwischen Kicklingen und Fristingen eine Flutmulde angelegt. Diese soll das Hochwasser in Teilen auf das Truppenübungsgeländes der Bundeswehr lenken. Die Flutmulde ist bereits aktiv und bewährt sich.

Krisenstab des Landratsamtes Blickt auf Donaudamm

Ein weiteres Augenmerk legt der Krisenstab im Landratsamt derzeit auf einen Teilbereich des Donaudamms im Bereich der Bartlstockschwaige. Seit dem frühen Nachmittag nimmt das Wasserwirtschaftsamt dort Verstärkungsmaßnahmen vor, um den Damm stabil zu halten. Zwar ist für den späten Nachmittag ein Rückgang des Pegels der Donau vorhergesagt, doch bedeutet dies nicht, dass sich der Riedstrom nicht weiter ausbreiten wird. Vielmehr muss davon ausgegangen werden, dass die Donau noch über mehrere Stunden  zunächst in den Auwald ausufert und entsprechend Wasser nachfließt.

Hochwassertourismus in Dillingen

Die Lage in Dillingen ruft viele Schaulustige auf den Plan. Das Landratsamt Dillingen spricht von einem „Hochwassertourismus“. Vor einem Besuch der betroffenen Region rät das Landratsamt aber stickt ab, denn wer sich im Hochwassergebiet aufhält, der gefährdet sich und andere. Landrat Leo Schrell, der sich ständig über die Entwicklung informiert, bittet die Bevölkerung dringend, die Straßensperrungen auch im eigenen Interesse zu beachten sowie die Einsatzkräfte bei ihrer Arbeit nicht zu behindern.