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Ärzte ohne Grenzen e.V. erhält St.-Ulrichs-Preis in Dillingen
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Auszeichnungsfeier

Ärzte ohne Grenzen e.V. erhält St.-Ulrichs-Preis in Dillingen

 Bei der Verleihung des Europäischen St.-Ulrichs-Preises. Foto: Willi Seidl

In der Studienkirche in Dillingen a.d.Donau  hat die Europäische St.-Ulrichs-Stiftung den Europäischen St.-Ulrichs-Preis an den Ärzte ohne Grenzen e.V. verliehen. Den Preis nahm der Präsident der deutschen Sektion, Dr. Volker Westerbarkey, persönlich entgegen.

Beim Festakt in der Studienkirche Mariä Himmelfahrt in Dillingen a.d.Donau bezeichnete der Vorsitzende der Europäischen St.-Ulrichs-Stiftung, Landrat Leo Schrell, den Einsatz für ein humanitäres Völkerrecht als zutiefst christlich. „Die deutsche Sektion der Nothilfeorganisation Ärzte ohne Grenzen e.V. erbringt einen wichtigen Beitrag zu Frieden, Freiheit und Sicherheit in Europa, indem sie seit Jahrzehnten medizinische Hilfe in bewaffneten Konflikten leistet. Dadurch hat sich die Organisation mit ihren Akteuren bleibende Verdienste um die Einheit Europas im christlichen Geist und die Völkerverständigung erworben“, betonte Schrell. Die deutsche Sektion von „Ärzte ohne Grenzen“ wurde wie die Europäische St.-Ulrichs-Stiftung im Jahr 1993 gegründet.

Zwölfter Preisträger seit Gründung der Stiftung

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Landrat Leo Schrell unterstrich, dass die Wertegemeinschaft Ärzte ohne Grenzen und ihre Mitglieder nicht nur wissen, wie sie handeln sollten. Sie würden es vielmehr einfach dort tun, wo die Not der Menschen am größten sei. „Und dafür haben sie den St.-Ulrichs-Preis 2018 mehr als verdient“, sagte Schrell. Ärzte ohne Grenzen ist damit der zwölfte Preisträger seit Gründung der Stiftung. Zu den bisherigen Preisträgern zähen der frühere Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl, der frühere Bundespräsident Roman Herzog, die Gemeinschaft Sant‘ Egidio, der frühere Erzbischof von Prag, Miloslav Kardinal Vlk, das aus 300 christlichen Bewegungen bestehende Netzwerk „Miteinander für Europa“ oder der amtierende Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble, der 2016 mit dem Preis ausgezeichnet wurde.

Preis ist „Unterstützung der humanitären Idee und der humanitären Prinzipien“

Dr. Volker Westerbarkey dankte der Stiftung für die Verleihung des Europäischen St.-Ulrichs-Preises an die von ihm vertretene Nothilfeorganisation. „Mit der Ehrung bringen Sie die Unterstützung der humanitären Idee und der humanitären Prinzipien zum Ausdruck, die wir in dieser Zeit mehr denn je brauchen“, sagte Dr. Westerbarkey. Oberbürgermeister Frank Kunz sagt: „Ich persönlich habe mich gefreut, dass der Ulrichs-Preis in diesem Jahr wieder als offenes Fest für die Bürgerschaft gefeiert werden konnte – und das bei bestem Wetter. Dass mit ‚Ärzte ohne Grenzen‘ ein weiteres Mal nicht eine Einzelperson, sondern eine ganze Organisation geehrt wurde, sehe ich ebenfalls positiv. Die wichtige humanitäre Arbeit, die von den engagierten Ärzten weltweit geleistet wird, verdient großen Respekt und Anerkennung.“