B4B Schwaben

Holen Sie sich B4BSCHWABEN.de auf Ihr Smartphone.
Klicken Sie auf das Symbol zum „Teilen” in der Toolbar von Safari. Finden Sie die Option „Zum Home-Bildschirm”. Mit einem Klick auf „Hinzufügen” ist die Installation abgeschlossen! Schon ist die Website als App auf Ihrem iOS-Gerät installiert.

 / 
B4B Nachrichten  / 
Augsburg  / 
ZWW
Anzeige
Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform
ZWW

ZWW

Der Sprecher der 9. Finance Experts Speaker Series war der bekannte Finanz-Experte Wolfgang Gerke. Er hält die Kritik des Mittelstandes am Euro-Rettungspaket für absolut gerechtfertigt.

Zur Bildergalerie

Im Zentrum für Weiterbildung und Wissenstransfer (ZWW) der Uni Augsburg ist es heiß. Die schwüle Luft ist Schweiß treibend. Nur ein lauer Luftzug sorgt für etwas Abkühlung. Dennoch treffen nach und nach immer mehr Leute in Anzug oder Business-Kleid ein. Um 18 Uhr ist der Hörsaal mit circa 50 Sitzen voll. Manche Besucher müssen sogar stehen. Der Andrang ist nicht verwunderlich.

Experte für Geld, Bank und Börse

Heute spricht hier ein gewisser Prof. Dr. Wolfgang Gerke. Er ist vielen nicht nur als Präsident des Bayerischen Finanz Zentrums in München geläufig. Manchen ist er auch als Professor der European Business School bekannt. Viele kenne sein Gesicht jedoch aus dem Fernsehen. Gerke ist vor allem für seine Thesen und Analysen zu Geld, Bank und Börse bekannt. Oft sind diese brisant und auch polarisierend. Aber auch für seine messerscharfe Kombinations-Gabe ist der Mann mit der roten Fliege bekannt. In vielen Polit-Talkrunden ist er daher ein gern gesehener Gast.  

Ist der Euro in Not?

Heute soll Gerke das Thema „Euro in Not“ behandeln. Es geht um „Mittelständische Unternehmen in destabilisierten Kapitalmärkten“. Gleich zu Beginn der 9. Finance Experts Speaker Series sagt Gerke: „Ich bin ein überzeugter Europäer. Außerdem bin ich Fan des Euro“. Zudem sieht Gerke den Euro nicht wirklich in Gefahr durch den drohenden Bankrott einiger Länder. So habe Griechenland beispielsweise nur lediglich einen Anteil von 2 % am gesamten europäischen BIP. „Wo, bitteschön, ist ein Euro in Gefahr, der bei 1,40 US Dollar steht?“, fragt er. „Außerdem lohnt es sich sinnvolle Opfer zu bringen“. Und hierbei legt er die Betonung auf das Wort „sinnvoll“.

„Ich bin voll auf der Seite der Mittelständler“

Mit den Maßnahmen der Bundesregierung zur Euro-Krise ist Gerke überhaupt nicht zufrieden. Er sieht das Rettungs-Paket nur als Scheinmaßnahme. Er sagt, dass er vollkommen auf der Seite der Mittelständler steht. Die Mittelständler lehnen größtenteils das Rettungs-Paket für die Euro-Krisenländer ab. Nicht sie sollten durch die Regierungs-Maßnahmen gerettet werden. Das Rettungs-Paket sei eher die Rettung für die europäischen Banken. Die Last dieses Rettungs-Paketes bleibe jedoch nicht bei den Geldhäusern. Sie bleibe beim Steuerzahler und auch und vor allem bei den Mittelständlern.

Tipps für den Mittelstand

Dem Mittelstand rät er, so weiter zu machen wie bisher. Mit Einschränkungen: es werden zu viele Fehler im Kleinen gemacht. Sozusagen auf Mikro-Ebene im BWL-Fachjargon. So komme es oft vor, dass einfach ein falscher Finanzplan aufgestellt werde. „Das sind Fehler in Bereichen, für die man nicht einmal studiert haben muss!“, tadelt er. Die Produkte seien meistens sehr gut, dennoch gebe es wegen dieser Fehler oft Probleme. Auch rät er, sich nicht zu stark von Exporten abhängig zu machen. China und Indien könnten nicht ewig boomen und nach deutschen Produkten lechzen.

„Euro in 50 Jahren noch immer stark“

Gerke gibt zu, dass er überhaupt nicht voraussagen könne, wo der Euro in einem Jahr stehen werde. „Es gibt kein zuverlässiges Prognose-Modell“, sagt er. Dennoch sagt er im Brustton der Überzeugung: „Wir haben in 50 Jahren noch einen starken Euro. Das ist ein Glaubens-Bekenntnis.“

Hier geht es zur Bildergalerie

www.zww.uni-augsburg.de

Anzeige
Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform