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Witty-Jugendförderpreis geht ans Frère-Roger-Kinderzentrum
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Witty Chemie GmbH & Co. KG

Witty-Jugendförderpreis geht ans Frère-Roger-Kinderzentrum

Dr. Hubert Witty (l.) überreicht den Preis an Tobias Müller und Dr. Bert Stegmann vom Frère-Roger-Kinderzentrum. Foto: Schmid Me
Dr. Hubert Witty (l.) überreicht den Preis an Tobias Müller und Dr. Bert Stegmann vom Frère-Roger-Kinderzentrum. Foto: Schmid Me

Das Frère-Roger-Kinderzentrum aus Augsburg erhält den Witty-Jugendförderpreis 2014. Mit dem Preisgeld in Höhe von 10.000 € wird der Bau eines Niedrigseilgartens im Stadtteil Pfersee gefördert. Das sozialpädagogische Projekt richtet sich an Schulverweigerer.

Ohne Schulabschluss kaum Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Mangels Perspektive steigt die Gefahr, dass Jugendliche in die Perspektivenlosigkeit abdriften. Genau das will die „Schule in der Werkstatt“ des Frère-Roger-Kinderzentrums seit acht Jahren im Augsburger Nord-Westen verhindern. Jugendhilfe und Schulen arbeiten eng zusammen, um chronische Schulverweigerer wieder in einen geregelten Schulalltag zu integrieren.

Witty-Jugendförderpeis finanziert wichtiges Projekt

„Die Schulverweigerer, die wir betreuen, haben kein ausgeprägtes Gruppengefühl und auch kein Selbstvertrauen. Beim Bau eines Niedrigseilgartens können sie zeigen, dass sie etwas können“, sagt Dr. Bert Stegmann, Geschäftsführer des Frère-Roger-Kinderzentrums, das zur Katholischen Jugendfürsorge der Diözese Augsburg (KJF) gehört.

Die Idee hatte er schon lange und nun auch das Gelände dafür: die neue youfarm (Jugendfarm) neben dem Westfriedhof. Nur das Geld hatte gefehlt. „Wir sind von dem Projekt so überzeugt und deshalb umso glücklicher, dass wir es mit dem Witty-Jugendförderpreis komplett finanzieren können.“ Am Pferseer Feld 18 entsteht ein pädagogisch betreuter Erlebnisplatz, auf dem sich Kinder und Jugendliche nach Herzenslust austoben können: mit Tieren, Holzhütten, Gemüsebeeten und bald auch einem Niedrigseilgarten. Er wird im Spätherbst eingeweiht und öffentlich zugänglich sein. Ein Projekt von Jugendlichen für Jugendliche.

Der mit 10.000 € dotierte Preis wird seit 2008 jährlich vergeben

„Das Konzept hat uns überzeugt. Die unterschiedlichen Parcours im Niedrigseilgarten können die Kinder und Jugendlichen nur gemeinsam und in Kooperation miteinander bewältigen. So werden spielerisch Vertrauen, Kommunikations- und Konfliktfähigkeit erlebt und gefördert. Mit der Preisvergabe wollen wir auch auf die Brisanz des Themas Schulverweigerung hinweisen“, sagte Dr. Hubert Witty, Geschäftsführer der Firma Witty-Chemie aus Dinkelscherben, die das siebte Jahr in Folge den mit 10.000 € dotierten Preis vergibt. Mit dem Witty-Jugendförderpreis werden Projekte prämiert, die das Selbstwertgefühl der Kinder und Jugendlichen stärken und sie zur Selbsthilfe animieren.

Neue Chance für Schulverweigerer

Erstmals wird nun ein erlebnispädagogisches Vorhaben gefördert – noch dazu mit Langzeitwirkung. Eine Klasse der „Schule in der Werkstatt“ geht, angeleitet vom Erlebnispädagogen Tobias Müller, nun den Bau des Niedrigseilgartens an, besorgt zunächst Holz und Kies. Die Schulverweigerer sind von der Planung bis zur Fertigstellung eingebunden. Da gilt es Ausdauer zu zeigen, sich in ständig neue Themen einzuarbeiten und Probleme zu lösen. „Wenn der Niedrigseilgarten fertig ist, können sie stolz sein. Das stärkt ihr Selbstwertgefühl“, meint Stegmann. Den Niedrigseilgarten werden die Schulverweigerer ihren früheren Klassen vorstellen – ein wichtiger Baustein für die Reintegration in die Regelschule. So erscheinen die einst als Außenseiter und Störenfriede wahrgenommenen Jugendlichen plötzlich in einem ganz anderen positiven Licht – hoffentlich für immer.

Über Witty-Chemie

Witty-Chemie ist ein mittelständisches Unternehmen, das seit über 60 Jahren Spitzenlösungen für die Schwimmbadpflege und Großküchenhygiene entwickelt. Als drittes Geschäftsfeld kam 2013 die Trinkwasserhygiene hinzu. Entwickelt und produziert werden die Produkte zum Reinigen und Wasseraufbereiten sowie Dosieranlagen am Firmensitz in Dinkelscherben. Witty setzt auf Beratung vor Ort und den direkten Vertrieb seiner Produkte. Der Familienbetrieb mit Geschäftsführer Dr. Hubert Witty an der Spitze beschäftigt über 200 Mitarbeiter.

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