Digitaler Projektbesuch

Wie „Chance Teilqualifizierung“ Fachkräfte sichern will

„Chance Teilqualifizierung“ ist ein Projekt der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm in Zusammenarbeit mit dem Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. Im Rahmen eines Online-Projektbesuchs wurde nun ein Einblick am Beispiel Faurecia gegeben.

Seit dem Jahr 2007 leistet das Projekt „Chance Teilqualifizierung“ der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm in Zusammenarbeit mit dem Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. einen Beitrag zur Fachkräftesicherung. Teilqualifizierungen richten sich zum einen an geringqualifizierte Beschäftigte in Unternehmen, die einen anerkannten Berufsabschluss anstreben, sowie an Arbeitssuchende, die keinen oder einen fachfremden Berufsabschluss haben.

Praxisorientiertes Mittel zur Fachkräftesicherung

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Im Rahmen eines Online-Projektbesuchs mit Faurecia Clean Mobility in Augsburg lobte Mitte Dezember nun Dr. Christof Prechtl, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm, das Projekt „Chance Teilqualifizierung“ als wirksames und praxisorientiertes Mittel zur Fachkräftesicherung. „Die Unternehmen haben hier ein funktionierendes und auf den jeweiligen Betrieb zugeschnittenes Weiterbildungsinstrument an der Hand. Die zielgerichtete Qualifizierung der Beschäftigten ist durch den Strukturwandel wichtiger als je zuvor. Wir müssen die Erwerbstätigen von heute fit machen für die Herausforderungen der Arbeitswelt von morgen“, betont Prechtl. Sobald Corona vorbei sei, werden sich seiner Meinung nach viele Unternehmen fragen, wo die qualifizierten Fachkräfte sind. Hier sei die Teilqualifizierung eine Win-Win Situation.

Vorteil für alle Beteiligten

Bei der Teilqualifikation werden anerkannte Ausbildungsberufe in mehrere Module aufgegliedert. Jedes Modul steht für sich und wird mit einer Prüfung und einem Zertifikat abgeschlossen. Dazu Prechtl: „Angebote wie das Projekt ‚Chance Teilqualifizierung‘ tragen dazu bei, Umbrüche am Arbeitsmarkt abzufedern und neue Beschäftigungsperspektiven zu schaffen. Eine Teilqualifizierung ist für alle Beteiligten von Vorteil: An- und Ungelernte sowie branchenfremde Beschäftigte können damit ihre Anstellung absichern und ihr Einsatzfeld erweitern. Arbeitssuchende erhöhen ihre Chancen auf Integration in den Arbeitsmarkt. Die Unternehmen wiederum erhalten dringend benötigtes Fachpersonal.“

Positives Feedback der Mitarbeiter

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Zufrieden ist auch Stefan Vollmann, HR Manager Plant Augsburg, bei Faurecia Clean Mobility. Im Unternehmen werden seit 2017 Möglichkeiten zur Teilqualifizierung zur Fachkraft für Metalltechnik angeboten. „Auch die Mitarbeiter haben den persönlichen Mehrwert dieser Qualifizierungen erkannt. Sie haben uns sehr positives Feedback gegeben und sind interessiert an den angebotenen Modulen.“ Weiter erklärt er, dass langjährige Mitarbeiter ohne Weiterbildung schnell in Konkurrenz mit Menschen kommen, die gerade frisch ausgebildet sind, nur weil diese in die neuen Techniken eingelernt sind. Werner Greulich, Faurecia Clean Mobility, hat hinzugefügt: „Am Anfang standen wir dem Thema alle skeptisch gegenüber.“ Mit der Zeit habe sich das jedoch geändert.

Mischung aus Theorie und Praxis  

Hüseyin Özkoc hat diesen Prozess mitgemacht und die erste Phase der Teilqualifizierung abgelegt. Er habe sich dafür entschieden, um etwas dazuzulernen und sich vor allem auch in der Theorie weiterzubilden. Nur so könne eine gute Mischung aus Theorie und Praxis entstehen. Auch wenn er sich nach 18 Jahren schwergetan hat, wieder in der Schulbank zu lernen, würde er den Schritt weiterempfehlen.

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Wie „Chance Teilqualifizierung“ Fachkräfte sichern will

„Chance Teilqualifizierung“ ist ein Projekt der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm in Zusammenarbeit mit dem Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. Im Rahmen eines Online-Projektbesuchs wurde nun ein Einblick am Beispiel Faurecia gegeben.

Seit dem Jahr 2007 leistet das Projekt „Chance Teilqualifizierung“ der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm in Zusammenarbeit mit dem Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. einen Beitrag zur Fachkräftesicherung. Teilqualifizierungen richten sich zum einen an geringqualifizierte Beschäftigte in Unternehmen, die einen anerkannten Berufsabschluss anstreben, sowie an Arbeitssuchende, die keinen oder einen fachfremden Berufsabschluss haben.

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Vorteil für alle Beteiligten

Bei der Teilqualifikation werden anerkannte Ausbildungsberufe in mehrere Module aufgegliedert. Jedes Modul steht für sich und wird mit einer Prüfung und einem Zertifikat abgeschlossen. Dazu Prechtl: „Angebote wie das Projekt ‚Chance Teilqualifizierung‘ tragen dazu bei, Umbrüche am Arbeitsmarkt abzufedern und neue Beschäftigungsperspektiven zu schaffen. Eine Teilqualifizierung ist für alle Beteiligten von Vorteil: An- und Ungelernte sowie branchenfremde Beschäftigte können damit ihre Anstellung absichern und ihr Einsatzfeld erweitern. Arbeitssuchende erhöhen ihre Chancen auf Integration in den Arbeitsmarkt. Die Unternehmen wiederum erhalten dringend benötigtes Fachpersonal.“

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Mischung aus Theorie und Praxis  

Hüseyin Özkoc hat diesen Prozess mitgemacht und die erste Phase der Teilqualifizierung abgelegt. Er habe sich dafür entschieden, um etwas dazuzulernen und sich vor allem auch in der Theorie weiterzubilden. Nur so könne eine gute Mischung aus Theorie und Praxis entstehen. Auch wenn er sich nach 18 Jahren schwergetan hat, wieder in der Schulbank zu lernen, würde er den Schritt weiterempfehlen.

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