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Weltweit gefragt: Umwelttechnologien aus Deutschland
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IHK-Schwaben

Weltweit gefragt: Umwelttechnologien aus Deutschland

 Die Redner der Kooperationsveranstaltung sehen große Chancen für den Mittelstand in der Umweltbranche, Foto: Press'n'relations

Recycling und nachhaltige Entwicklung „Made in Germany“. Für deutsche Umwelttechnologien existiert ein gewaltiger ungenutzter Markt, vor allem in den Schwellen- und Entwicklungsländern. Besonders Mittelständler haben hier große Chancen.

Unglaubliche 90 Prozent aller Abfälle werden in EU-Mittgliedstaaten auf Deponien verfrachtet. Damit werden dem Menschen potentielle Ressourcen entzogen, so Professor Dr. Wolfgang Rommel, Geschäftsführer der bifa Umweltinstitut GmbH. Er ist nur einer der Redner der Kooperationsveranstaltung der Recycling Technologies Bayern und der IHK Schwaben, die Lösungen für Umweltprobleme aus der Praxis aufzeigen. Das Motto der Veranstaltung war „Entwicklungs- und Schwellenländer als Zielmärkte für deutsche Umwelttechnologien.“ Für die Redner der Veranstaltung war eine Sache klar: Technologie und Forschung sind der Schlüssel zur Lösung der Umweltprobleme und ein Garant für eine gesunde Wirtschaft. Dabei stellt die Investition in Umwelttechnologien eine Investition in Wachstumsstärke dar.

Märkte mit ungeahntem Potential

Umwelttechnologien aus Deutschland kommen auf der ganzen Welt zum Einsatz und sind sehr gefragt. Von Südamerika bis in die äußersten Ecken von Asien steigt die Nachfrage nach Umweltlösungen immer weiter an. Allein China will in den nächsten Jahren umgerechnet 330 Milliarden Euro in Projekte zur Wasseraufbereitung und Luftreinigung investieren. Kein Wunder, denn Klimaschutz und Recycling sind nicht nur nachhaltig sondern dämpfen auch die rasch steigenden Preise knapper Ressourcen und Rohstoffe. . Peter Mayer vom Netzwerkmitglied S+S Separation and Sorting Technology GmbH hat den Sprung mit seinen Sortieranlagen für PET-Flaschen nach China gewagt, und aus guten Grund. Ungefähr 30 Prozent der sich weltweit im Umlauf befindenden PET-Flaschen finden China Verwendung. In einem Erfahrungsbericht berichtet Mayer, dass vor allem der Mangel an Fachkräften vor Ort und Sprachbarrieren die größten Hindernisse für Unternehmer darstellen.

Der Mittelstand ist gefragt

Für Firmen aus Bayrisch-Schwaben bietet der Umweltsektor außergewöhnliches Wachstumspotential. Thomas Kreuzer, Staatsminister und Leiter der Bayerischen Staatskanzlei, spricht dabei von einem Plus von 10,6 Prozent für die Umweltbranche. Es sind jedoch nicht die großen Konzerne sondern die kleine- und mittelständische Betriebe die zum größten Teil Projekte in Entwicklungs- und Schwellenländern realisieren. Mittelständler haben die nötige Forschung und Entwicklung, sowie auch jahrelange Erfahrung, um in den ausländischen Märkten Fuß zu fassen. Organisationen wie die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH hilft hier einen landestypischen Weg der Geschäftsabschließung zu finden. Die Anstrengungen zeigen Früchte. In Brasilien beispielsweise werden in den nächsten zehn Jahren bis zu 30 Millionen Kühlschränke mit deutscher Technologie entsorgt werden.

Auch für das Finanzielle gibt es Unterstützung

Auch wenn die Nachfrage auf der ganzen Welt an deutschen Umwelttechnologien beträchtlich ist, können die unterschiedlichen politischen und finanziellen Situationen der verschiedenen Länder verunsichernd wirken. Die Bundesrepublik bietet hier zusammen mit der Euler Hermes Beratung, Exportförderung und eine weltweite Sicherung von Warengütern. Die Chancengleichheit der Exporteure wird dadurch gewährleistet. Mit 75 Prozente der Anträge liegen auch hier kleine und mittelständische Unternehmen ganz weit vorn. Auch die KfW-Entwicklungsbank unterstützt jedes Jahr weltweit Projekte mit 4,5 Milliarden Euro. Mit so viel Unterstützung werden Berührungsängste und das finanzielle Risiko von Auslandsgeschäften deutlich abgeschwächt.