„Ökobons"

Weltbild und Jokers: Nachhaltigkeit trotz Kassenbon-Pflicht

Die Buch- und Medienhändler Weltbild und Jokers verbannen altes Thermopapier in ihren stationären Geschäften. So soll die ökologische Belastung der Kassenbon-Pflicht durch „Ökobons“ umgangen werden.

Seit dem 1. Januar bekommen Kunden immer einen Kassenbon. In vielen Fällen bedeutet die neue Bonpflicht ökologische Belastung aufgrund des verwendeten Papiers. Darauf haben Weltbild und Jokers reagiert: Alle Kassenbons in den Filialen werden seit Jahresbeginn auf ökologischem Thermopapier gedruckt.

„Im Zuge unseres Nachhaltigkeits-Programms bei Weltbild und Jokers nehmen wir nach und nach sämtliche Prozesse unter die Lupe“, so Christian Sailer, CEO von Weltbild. „Ein Aspekt sind auch die Kassenbons, die bisher problematisch waren. Vor dem Hintergrund der Bonpflicht haben wir nach einer ökologisch besseren Lösung gesucht.“

Kooperation mit Hersteller aus Aindling 

Das Unternehmen setzt daher auf die Kassenrollen von „Ökonbon“, einem Hersteller in Aindling nahe Augsburg, dem Stammsitz von Weltbild. Diese stammen aus nachhaltiger Holzwirtschaft und sind ohne Phenole oder chemische Farbentwickler. Der neue Ökobon sei öl- und wasserresistent, UV-beständig und dauerhaft archivierbar. Vor allem aber sei er, im Gegensatz zu den bisherigen Kassenbons, einfach über die Altpapier-Tonne zu entsorgen. Die Maßnahme kommt an, so Sailer, schließlich werde auch auf dem Bon selbst über die Neuerung informiert: „Die erste Kundenresonanz auf den Bon ist ausgesprochen positiv.“

Weltbild erneut als klimapositives Unternehmen ausgezeichnet

Weltbild wurde zudem nach 2019 auch für 2020 erneut als „klimapositives Unternehmen“ ausgezeichnet. „Wir stehen als einer der großen Buchhändler und Geschenke-Anbieter in der Verantwortung für die Natur, die Menschen und die Umwelt und wollen zur Erreichung der Klimaziele beitragen“, so Weltbild CEO Christian Sailer. Klimaschädliche Emissionen vermeiden, reduzieren oder wenn nicht anders möglich ausgleichen, ist daher das Ziel der Nachhaltigkeitsaktivitäten, die innerhalb eines langfristig angelegten Projektes in allen Unternehmensbereichen angegangen werden. Auch 2020 gleicht Weltbild, wie schon 2019, den CO2-Fußabdruck der Augsburger Zentrale durch den Erwerb von Klimaschutzzertifikaten aus. Dafür erhielt Weltbild erneut das Zertifikat „klimapositives Unternehmen 2020“ durch die unabhängige Nachhaltigkeitsberatung Fokus Zukunft.

Weltbild unterstützt damit zwei internationale Klimaschutzprojekte, die gemäß des völkerrechtlich verbindlichen Kyoto-Protokolls die Emissionen an anderer Stelle einsparen. Zu diesen gehören ein nachhaltiges Forstwirtschaftsprojekt in Uruguay (zertifiziert durch den Verified Carbon Standard) und ein Wasserkraftprojekt in Indien (zertifiziert durch den UN CER der Vereinten Nationen).

Über Weltbild 

Weltbild hat seine Wurzeln in einem 1948 gegründeten Verlag der katholischen Kirche. Das Weltbild-Sortiment verbindet Verlagsprodukte und ausgewähltes Non-Media Sortiment rund um die Schwerpunkte Geschenke, Ideen und Ratgeber. Die Dachmarke Weltbild beinhaltet eigene Marken wie beispielsweise Jokers (Modernes Antiquariat) und bücher.de (Online-Buchhandel) sowie Marken von Kooperationspartnern mit komplementären Sortimenten.

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„Im Zuge unseres Nachhaltigkeits-Programms bei Weltbild und Jokers nehmen wir nach und nach sämtliche Prozesse unter die Lupe“, so Christian Sailer, CEO von Weltbild. „Ein Aspekt sind auch die Kassenbons, die bisher problematisch waren. Vor dem Hintergrund der Bonpflicht haben wir nach einer ökologisch besseren Lösung gesucht.“

Kooperation mit Hersteller aus Aindling 

Das Unternehmen setzt daher auf die Kassenrollen von „Ökonbon“, einem Hersteller in Aindling nahe Augsburg, dem Stammsitz von Weltbild. Diese stammen aus nachhaltiger Holzwirtschaft und sind ohne Phenole oder chemische Farbentwickler. Der neue Ökobon sei öl- und wasserresistent, UV-beständig und dauerhaft archivierbar. Vor allem aber sei er, im Gegensatz zu den bisherigen Kassenbons, einfach über die Altpapier-Tonne zu entsorgen. Die Maßnahme kommt an, so Sailer, schließlich werde auch auf dem Bon selbst über die Neuerung informiert: „Die erste Kundenresonanz auf den Bon ist ausgesprochen positiv.“

Weltbild erneut als klimapositives Unternehmen ausgezeichnet

Weltbild wurde zudem nach 2019 auch für 2020 erneut als „klimapositives Unternehmen“ ausgezeichnet. „Wir stehen als einer der großen Buchhändler und Geschenke-Anbieter in der Verantwortung für die Natur, die Menschen und die Umwelt und wollen zur Erreichung der Klimaziele beitragen“, so Weltbild CEO Christian Sailer. Klimaschädliche Emissionen vermeiden, reduzieren oder wenn nicht anders möglich ausgleichen, ist daher das Ziel der Nachhaltigkeitsaktivitäten, die innerhalb eines langfristig angelegten Projektes in allen Unternehmensbereichen angegangen werden. Auch 2020 gleicht Weltbild, wie schon 2019, den CO2-Fußabdruck der Augsburger Zentrale durch den Erwerb von Klimaschutzzertifikaten aus. Dafür erhielt Weltbild erneut das Zertifikat „klimapositives Unternehmen 2020“ durch die unabhängige Nachhaltigkeitsberatung Fokus Zukunft.

Weltbild unterstützt damit zwei internationale Klimaschutzprojekte, die gemäß des völkerrechtlich verbindlichen Kyoto-Protokolls die Emissionen an anderer Stelle einsparen. Zu diesen gehören ein nachhaltiges Forstwirtschaftsprojekt in Uruguay (zertifiziert durch den Verified Carbon Standard) und ein Wasserkraftprojekt in Indien (zertifiziert durch den UN CER der Vereinten Nationen).

Über Weltbild 

Weltbild hat seine Wurzeln in einem 1948 gegründeten Verlag der katholischen Kirche. Das Weltbild-Sortiment verbindet Verlagsprodukte und ausgewähltes Non-Media Sortiment rund um die Schwerpunkte Geschenke, Ideen und Ratgeber. Die Dachmarke Weltbild beinhaltet eigene Marken wie beispielsweise Jokers (Modernes Antiquariat) und bücher.de (Online-Buchhandel) sowie Marken von Kooperationspartnern mit komplementären Sortimenten.

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