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Warum eine Berufsausbildung beste Chancen eröffnet

Die Corona-Krise hat eines deutlich gemacht: Unsere Wirtschaft ist auf eine funktionierende IT-Infrastruktur angewiesen – und auf Fachkräfte, die über die nötigen digitalen Kompetenzen verfügen. Wolfgang Haschner, Leiter des Fachbereich Ausbildung bei der IHK Schwaben, erklärt, warum eine Berufsausbildung die optimalen Voraussetzungen dafür bietet.

Herr Haschner, die Digitalisierung hat die Arbeitswelt auf den Kopf gestellt. Digitale Kompetenzen sind heute quasi überall gefragt. Wie werden junge Menschen in der Ausbildung heute fit gemacht für diese digitale Welt?

Wolfgang Haschner: Digitale Kompetenzen werden in fast allen Ausbildungen vermittelt. Längst nicht nur in IT-Berufen. In den vergangenen Jahren sind viele Berufsbilder entstanden, die genau diese Kompetenzen in den Vordergrund rücken. Dazu gehören beispielsweise der Kaufmann/die Kauffrau im E-Commerce oder für Marketing-Kommunikation sowie der Medienkaufmann/die Medienkauffrau für Digital und Print. Junge Menschen mit dieser Qualifikation können in Bereichen eingesetzt werden, die es vor ein paar Jahren so noch gar nicht gab.

Damit die digitale Transformation gelingt, muss die technische Infrastruktur vorhanden sein. Auch dazu braucht es Fachkräfte mit erstklassigem Know-how.

Das ist richtig. Die vier großen dualen IT-Berufe – Fachinformatiker/-in, IT-System-Elektroniker/-in, IT-System-Kaufmann/-frau und Informatikkaufmann/-frau – bieten hier eine gute Grundlage und sind bei den jungen Menschen stark nachgefragt. Da sich die Anforderungen in der IT ständig ändern, werden diese Berufsbilder nun angepasst.

Was wird sich verändern?

Die Ausbildung wird sich noch stärker an den Bedürfnissen der Unternehmen orientieren. Viele Firmen setzen bereits heute auf „New Work“, richten Homeoffice-Arbeitsplätze ein oder arbeiten in der Cloud. Dazu braucht es optimal vernetzte Systeme – und Fachleute, die sich damit auskennen: den Fachinformatiker zum Beispiel. Bisher war die Ausbildung in zwei Fachrichtungen unterteilt: „Anwendungsentwicklung" und „Systemintegration". Jetzt kommt die Fachrichtung „Digitale Vernetzung“ dazu, die eine Spezialisierung auf die oben beschriebenen Bereiche ermöglicht. Zusätzlich wird es die Fachrichtung „Daten- und Prozessanalyse“ geben. Denn das „Internet der Dinge“ ist in vielen Unternehmen ebenfalls längst Realität. Es wird immer wichtiger, die im Betrieb verfügbaren Daten optimal zu nutzen und in die Geschäftsprozesse einfließen zu lassen. Auch dafür wird es künftig Spezialisten geben.

Nach wie vor stehen vor allem klassische Berufe – vom Bankkaufmann bis zum Zerspanungsmechaniker – bei den jungen Leuten in der Gunst ganz oben. Wie steht es da um digitale Kompetenzen?

Auch diese Berufe erleben die digitale Transformation. Die bilden wir auch in der Ausbildung ab. So wird zum neuen Ausbildungsjahr beispielsweise die Ausbildung des Bankkaufmanns/der Bankkauffrau neu geordnet. Darüber hinaus haben Auszubildende und Facharbeiter unterschiedlicher Fachrichtungen die Möglichkeit, sich über zahlreiche Weiterbildungsangebote im Bereich der Digitalisierung zu spezialisieren. Übrigens: Top-Azubis mit einem erstklassigen Abschluss können sich dafür um das Weiterbildungsstipendium bewerben, das die IHK Schwaben jedes Jahr vergibt.

Wie können Unternehmen, die ausbilden möchten, derzeit am besten qualifizierte Bewerber finden? Wegen Corona gab es ja keine Berufsinfomessen oder Events an Schulen.

In unserer Lehrstellenbörse unter www.ihk-lehrstellenboerse.de können Unternehmen ihre Angebote veröffentlichen oder gezielt nach geeigneten Bewerbern suchen, die dort Gesuche aufgegeben haben. Auch wir versuchen über die Plattform Angebot und Nachfrage zusammenzubringen und bieten individuelle Unterstützung. Das Team der Berufsorientierung der IHK Schwaben bietet dazu gerne zielorientierte Beratung.

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Warum eine Berufsausbildung beste Chancen eröffnet

Die Corona-Krise hat eines deutlich gemacht: Unsere Wirtschaft ist auf eine funktionierende IT-Infrastruktur angewiesen – und auf Fachkräfte, die über die nötigen digitalen Kompetenzen verfügen. Wolfgang Haschner, Leiter des Fachbereich Ausbildung bei der IHK Schwaben, erklärt, warum eine Berufsausbildung die optimalen Voraussetzungen dafür bietet.

Herr Haschner, die Digitalisierung hat die Arbeitswelt auf den Kopf gestellt. Digitale Kompetenzen sind heute quasi überall gefragt. Wie werden junge Menschen in der Ausbildung heute fit gemacht für diese digitale Welt?

Wolfgang Haschner: Digitale Kompetenzen werden in fast allen Ausbildungen vermittelt. Längst nicht nur in IT-Berufen. In den vergangenen Jahren sind viele Berufsbilder entstanden, die genau diese Kompetenzen in den Vordergrund rücken. Dazu gehören beispielsweise der Kaufmann/die Kauffrau im E-Commerce oder für Marketing-Kommunikation sowie der Medienkaufmann/die Medienkauffrau für Digital und Print. Junge Menschen mit dieser Qualifikation können in Bereichen eingesetzt werden, die es vor ein paar Jahren so noch gar nicht gab.

Damit die digitale Transformation gelingt, muss die technische Infrastruktur vorhanden sein. Auch dazu braucht es Fachkräfte mit erstklassigem Know-how.

Das ist richtig. Die vier großen dualen IT-Berufe – Fachinformatiker/-in, IT-System-Elektroniker/-in, IT-System-Kaufmann/-frau und Informatikkaufmann/-frau – bieten hier eine gute Grundlage und sind bei den jungen Menschen stark nachgefragt. Da sich die Anforderungen in der IT ständig ändern, werden diese Berufsbilder nun angepasst.

Was wird sich verändern?

Die Ausbildung wird sich noch stärker an den Bedürfnissen der Unternehmen orientieren. Viele Firmen setzen bereits heute auf „New Work“, richten Homeoffice-Arbeitsplätze ein oder arbeiten in der Cloud. Dazu braucht es optimal vernetzte Systeme – und Fachleute, die sich damit auskennen: den Fachinformatiker zum Beispiel. Bisher war die Ausbildung in zwei Fachrichtungen unterteilt: „Anwendungsentwicklung" und „Systemintegration". Jetzt kommt die Fachrichtung „Digitale Vernetzung“ dazu, die eine Spezialisierung auf die oben beschriebenen Bereiche ermöglicht. Zusätzlich wird es die Fachrichtung „Daten- und Prozessanalyse“ geben. Denn das „Internet der Dinge“ ist in vielen Unternehmen ebenfalls längst Realität. Es wird immer wichtiger, die im Betrieb verfügbaren Daten optimal zu nutzen und in die Geschäftsprozesse einfließen zu lassen. Auch dafür wird es künftig Spezialisten geben.

Nach wie vor stehen vor allem klassische Berufe – vom Bankkaufmann bis zum Zerspanungsmechaniker – bei den jungen Leuten in der Gunst ganz oben. Wie steht es da um digitale Kompetenzen?

Auch diese Berufe erleben die digitale Transformation. Die bilden wir auch in der Ausbildung ab. So wird zum neuen Ausbildungsjahr beispielsweise die Ausbildung des Bankkaufmanns/der Bankkauffrau neu geordnet. Darüber hinaus haben Auszubildende und Facharbeiter unterschiedlicher Fachrichtungen die Möglichkeit, sich über zahlreiche Weiterbildungsangebote im Bereich der Digitalisierung zu spezialisieren. Übrigens: Top-Azubis mit einem erstklassigen Abschluss können sich dafür um das Weiterbildungsstipendium bewerben, das die IHK Schwaben jedes Jahr vergibt.

Wie können Unternehmen, die ausbilden möchten, derzeit am besten qualifizierte Bewerber finden? Wegen Corona gab es ja keine Berufsinfomessen oder Events an Schulen.

In unserer Lehrstellenbörse unter www.ihk-lehrstellenboerse.de können Unternehmen ihre Angebote veröffentlichen oder gezielt nach geeigneten Bewerbern suchen, die dort Gesuche aufgegeben haben. Auch wir versuchen über die Plattform Angebot und Nachfrage zusammenzubringen und bieten individuelle Unterstützung. Das Team der Berufsorientierung der IHK Schwaben bietet dazu gerne zielorientierte Beratung.

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