Mobilitätsdrehscheibe

Vor Eröffnung: Meilenstein am Bahnhof Augsburg geschafft

Der Durchbruch unter dem Augsburger Hauptbahnhof von West nach Ost ist geschafft. Wie es jetzt weitergeht und ob das Projekt trotz Corona noch im Zeitplan liegt.

Der letzte große Meilenstein vor der Eröffnung des Straßenbahntunnels und der Haltestelle unter dem Augsburger Hauptbahnhof 2023 ist erfolgt: Am 25. März 2021 passierte der unterirdische Durchbruch, der sogenannte „Tunneldurchstich“. Die Mauer und der Erdwall unter dem Bahnsteig A, die die Tunnelhälften im Osten und Westen bislang noch trennten, wurde von einem Bagger durchbrochen und wird in den kommenden Tagen gänzlich abgegraben. Damit ist der Tunnel zwischen Thelottviertel im Westen und dem Bahnhofsvorplatz im Osten durchgängig. Erst im Februar wurde eine neue Bauphase gestartet.

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Seit rund sechs Jahren bauen die Stadtwerke Augsburg (swa) in diesem Gemeinschaftsprojekt zusammen mit der Deutschen Bahn (DB) und der Stadt Augsburg von zwei Seiten an dem 405 Meter langen Tunnel samt Straßenbahnhaltestelle, Fußgängerverbindung und Verteilerebene unter dem Hauptbahnhof.

Das erhofft sich die Oberbürermeisterin durch die Mobilitätsdrehscheibe 

Mit der Straßenbahnhaltestelle zwei Etagen unter den Zuggleisen des Hauptbahnhofs und der Verteilereben für Reisende dazwischen wird der Schienenregional- und -fernverkehr der DB optimal mit den Straßenbahnen des Öffentlichen Nahverkehrs in Augsburg verbunden. „Mit der Eröffnung dieser Mobilitätsdrehscheibe erwarten wir uns einen deutlichen Schub für den ÖPNV und damit für nachhaltige Mobilität in Augsburg“, sagt Augsburgers Oberbürgermeisterin Eva Weber. Laut swa-Geschäftsführer, Dr. Walter Casazza, seien die Arbeiten trotz Corona im Zeitplan.

DB Netz AG will weitere Modernisierungen durchführen

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„Ich gratuliere den Stadtwerken Augsburg zum erfolgreichen Tunneldurchstich“, sagte Thomas Thürer, Projektleiter bei der DB Netz AG. „Unter dem Bahnhofsgebäude im laufenden Betrieb einen neuen Tunnel für den Nahverkehr zu bauen, ist eine herausragende Leistung. Damit wurde ein großer Meilenstein für die Mobilitätsdrehscheibe Augsburg erreicht“, so Thürer. Weiter betont er: „Im Anschluss an die Arbeiten der Stadtwerke führt die Deutsche Bahn weitere Modernisierungen am Bahnhof Augsburg durch. In den nächsten Jahren entsteht gemeinsam mit den Stadtwerken eine ganzheitliche Drehscheibe für den Nah-, Regional- und Fernverkehr, um den Komfort für Reisende zu erhöhen.“

Diese Arbeiten stehen noch aus

Der Tunneldurchbruch sei der letzte große Meilenstein beim Bau der Straßenbahnhaltestelle unter dem Augsburger Hauptbahnhof. Bis 2023 die ersten Straßenbahnen mit Fahrgästen die Haltestelle und den Tunnel unter dem Hauptbahnhof nutzen können, vergehen laut einer Pressemitteilung aber nochmals rund zweieinhalb Jahre. Tunnelsohle, Bahnsteige, Wände und die Zwischendecke, die sogenannte Verteilerebene, müssen noch betoniert werden. Teilweise parallel zu den restlichen Betonarbeiten beginnt der Einbau der Gleisanlagen, Aufzüge, Fahrtreppen und der gesamten Gebäude- und Sicherheitstechnik, von Signalen für die Straßenbahnen bis zur Brandmelde- und Entrauchungsanlage.

Das kostet das Projekt

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Insgesamt investieren die swa mehr als eine halbe Milliarde Euro in den zukunftsfähigen Ausbau des Nahverkehrs. Das größte Einzelprojekt ist der Hauptbahnhof mit rund 230 bis 250 Millionen Euro. Es ist ein Gemeinschaftsprojekt von swa, Deutsche Bahn und Stadt Augsburg. Mit dem Projekt Hauptbahnhof soll sich die Situation für Fahrgäste verbessern. Die Tramhaltestelle im zweiten Untergeschoß ist barrierefrei mit Aufzügen und Fahrtreppen ausgebaut und mit der darüber liegenden ebenfalls barrierefrei ausgebauten Verteilerebene und weiter mit den Bahnsteigen der DB verbunden. Das Projekt wird mit dem Höchstsatz von 83 Prozent der förderfähigen Kosten von Bund und Land bezuschusst. In den zusätzlichen Bahnsteig F für den Regio-Schienen-Takt und die Modernisierung insbesondere bahntechnischer Anlagen investiert die Deutsche Bahn in Augsburg zusätzlich weit über 100 Millionen Euro.

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Das erhofft sich die Oberbürermeisterin durch die Mobilitätsdrehscheibe 

Mit der Straßenbahnhaltestelle zwei Etagen unter den Zuggleisen des Hauptbahnhofs und der Verteilereben für Reisende dazwischen wird der Schienenregional- und -fernverkehr der DB optimal mit den Straßenbahnen des Öffentlichen Nahverkehrs in Augsburg verbunden. „Mit der Eröffnung dieser Mobilitätsdrehscheibe erwarten wir uns einen deutlichen Schub für den ÖPNV und damit für nachhaltige Mobilität in Augsburg“, sagt Augsburgers Oberbürgermeisterin Eva Weber. Laut swa-Geschäftsführer, Dr. Walter Casazza, seien die Arbeiten trotz Corona im Zeitplan.

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Diese Arbeiten stehen noch aus

Der Tunneldurchbruch sei der letzte große Meilenstein beim Bau der Straßenbahnhaltestelle unter dem Augsburger Hauptbahnhof. Bis 2023 die ersten Straßenbahnen mit Fahrgästen die Haltestelle und den Tunnel unter dem Hauptbahnhof nutzen können, vergehen laut einer Pressemitteilung aber nochmals rund zweieinhalb Jahre. Tunnelsohle, Bahnsteige, Wände und die Zwischendecke, die sogenannte Verteilerebene, müssen noch betoniert werden. Teilweise parallel zu den restlichen Betonarbeiten beginnt der Einbau der Gleisanlagen, Aufzüge, Fahrtreppen und der gesamten Gebäude- und Sicherheitstechnik, von Signalen für die Straßenbahnen bis zur Brandmelde- und Entrauchungsanlage.

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Insgesamt investieren die swa mehr als eine halbe Milliarde Euro in den zukunftsfähigen Ausbau des Nahverkehrs. Das größte Einzelprojekt ist der Hauptbahnhof mit rund 230 bis 250 Millionen Euro. Es ist ein Gemeinschaftsprojekt von swa, Deutsche Bahn und Stadt Augsburg. Mit dem Projekt Hauptbahnhof soll sich die Situation für Fahrgäste verbessern. Die Tramhaltestelle im zweiten Untergeschoß ist barrierefrei mit Aufzügen und Fahrtreppen ausgebaut und mit der darüber liegenden ebenfalls barrierefrei ausgebauten Verteilerebene und weiter mit den Bahnsteigen der DB verbunden. Das Projekt wird mit dem Höchstsatz von 83 Prozent der förderfähigen Kosten von Bund und Land bezuschusst. In den zusätzlichen Bahnsteig F für den Regio-Schienen-Takt und die Modernisierung insbesondere bahntechnischer Anlagen investiert die Deutsche Bahn in Augsburg zusätzlich weit über 100 Millionen Euro.

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