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Visite im Industriepark Gersthofen
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IGS/Landratsamt Augsburg

Visite im Industriepark Gersthofen

 Bürgermeister Jürgen Schantin, Holger Amberg, Landrat Martin Sailer und Heinz Mergel, Foto: Ingrid Knöpfle/IGS

Landrat Martin Sailer besuchte den Industriepark Gersthofen und informierte sich dabei über Dampferzeugung. Bei diesem Firmenbesuch stand vor allem die Energieversorgung im Fokus.

m Rahmen seiner „Wirtschaftsvisiten“ war Landrat Martin Sailer am Freitag, 11. Mai 2012, zu Besuch bei der IGS (Industriepark Gersthofen Servicegesellschaft). Die IGS ist als Standortbetreibergesellschaft unter anderem für die Energieversorgung des Industrieparks mit seinen insgesamt zehn Unternehmen verantwortlich. Landrat Martin Sailer machte sich jedoch nicht alleine auf den Weg, er wurde begleitet Gersthofens 1. Bürgermeister Jürgen Schantin und von Herwig Leiter, Wirtschaftsförderer für den Landkreis Augsburg sowie den beiden Geschäftsführern der IGS, Holger Amberg und Heinz Mergel.

Energiekosten dank Dampf

Nicht erst seit der Energiewende steht die Erzeugung von Prozessdampf aus alternativen Brennstoffen im Industriepark Gersthofen im Fokus. Für viele Unternehmen sind Energiekosten schon seit jeher ein wichtiger Produktionsfaktor. Die grundsätzliche Substitution von Erdöl und Erdgas als Energieträger war für die Energieversorgung am Standort notwendig geworden, um den Unternehmen der energieintensiven chemischen Industrie im Industriepark Gersthofen eine Entlastung bei den permanent steigenden Energiekosten bieten zu können. Die IGS konnte mit ihrem neuen Konzept – Energiegewinnung aus Ersatzbrennstoffen (EBS) – nicht nur zu einer signifikanten Senkung der Energiekosten und somit indirekt zu einer Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit der Firmen beitragen, sondern auch zu einer deutlichen Reduzierung der CO2-Emissionen des gesamten Standortes.

Immer auf dem neuesten Stand

Fast zwei Jahre sind seit der Inbetriebnahme des EBS-Kraftwerks inzwischen vergangen, und die größte Energiequelle des Standortes hat gerade seine fünfte Revisionsabstellung hinter sich. Zweimal im Jahr wird das moderne Kraftwerk abgestellt, alle Anlagenteile werden dabei gewartet und wo nötig auch instandgesetzt. Die schwierigste Aufgabe ist immer die Innenreinigung des Brennkessels, bei der regelmäßig fast 50 Personen von Partnerfirmen zusätzlich zur IGS-eigenen Mannschaft im Kraftwerk im Einsatz sind. Die Abstellungszeiträume (in der Regel zwei bis drei Wochen) werden aber auch genützt, um Optimierungen an der Technik und der Verfahrensweise des Kraftwerks vornehmen zu können.

Ziel: Schonung natürlicher Ressourcen

Die Schonung natürlicher Ressourcen stand nicht nur beim Bau des EBS-Kraftwerkes im Vordergrund, sondern ist ein Dauerthema für die Standortbetreibergesellschaft IGS. So wird zum Beispiel noch im Laufe dieses Jahres ein Millionenbetrag dafür investiert, damit durch intelligente Wasseraufbereitung wertvolles Grundwasser gespart werden kann. Durch Installation einer Ultrafiltrationsanlage mit Umkehrosmose kann voraussichtlich ab diesem Herbst Flusswasser aus dem Lech anstelle von Wasser aus Tiefbrunnen als Kühl- und Prozesswasser in den Produktionsbetrieben eingesetzt werden. Das Ziel ist dabei immer, dass Ökonomie und Ökologie in Einklang gebracht werden, um die Umwelt auch für kommende Generationen nachhaltig zu schützen.

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