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vbw: „Dieseldiskussion muss beendet werden“
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Automobilindustrie

vbw: „Dieseldiskussion muss beendet werden“

 Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw erklärt: „Wenn es in diesem Tempo weitergeht, liegen wir auch dort in spätestens anderthalb Jahren unter der Eingriffsschwelle, ohne Maßnahmen, die Bürger und Wirtschaft belasten.“ Foto: vbw
Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw. Foto: vbw

Die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. (vbw) zeigt sich zufrieden: Die Stickstoffdioxid-Werte an den vielfrequentierten Hauptstraßen in Bayern Städten sinken. Was das für die Wirtschaft bedeutet.

„Wenn es in diesem Tempo weitergeht, liegen wir auch dort in spätestens anderthalb Jahren unter der Eingriffsschwelle, ohne Maßnahmen, die Bürger und Wirtschaft belasten. Viele andere bayerische Städte sind jetzt schon im grünen Bereich“, erklärt vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt und ergänzt: „Der Diesel wird auch unter dem Aspekt des Klimaschutzes weiter eine entscheidende Rolle spielen und darf nicht verteufelt werden. Die Dieseldiskussion muss beendet werden.“

NO2-Belastung sinkt immer mehr

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Durch die an vielen Mess-Stellen in Bayern gesunkene Belastung mit Stickstoffdioxid (NO2) sieht sich die vbw in ihrer Position gegen Fahrverbote bestätigt. Die Vereinigung dankt der Bayerischen Staatsregierung für den klaren Kurs im Sinne des „Pakts zur Zukunft der Fahrzeugindustrie in Bayern“. 

Maßnahmen gegen zu hohe NO2-Belastung zeigen Wirkung

Am vielbefahrenen Stachus in München, an der Nürnberger Von-der-Tann-Straße und an der Augsburger Karlstraße lag der Messwert nach der Mitteilung des Landesamts für Umwelt schon jetzt unter 50 Mikrogramm NO2 pro Kubikmeter Luft. Der von der EU-Kommission festgelegte Grenzwert ist bei 40 Mikrogramm. Damit sollte nach Planungen der Bundesregierung kein Fahrverbot verhängt werden. An der ebenfalls stark vom Fahrzeug-Verkehr frequentierten Landshuter Allee in München ist der Wert um gut 15 Prozent gesunken.

Die vbw spricht sich klar gegen Fahrverbote aus

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„Der Weg zu einer emissionsarmen Mobilität führt nicht über Quoten und Verbote, sondern über innovationsfreundliche Rahmenbedingungen – etwa für die Elektromobilität oder das autonome Fahren. Im kommunalen Bereich gibt es zudem viele ergänzende Maßnahmen, um die Luftqualität weiter zu verbessern, wie eine intelligente Verkehrsflusssteuerung, die Umrüstung von Nutzfahrzeugen oder Anlagen zur Luftfilterung.

Es gibt also keinen Anlass, einzelne Technologien zu verurteilen und die innerstädtische Mobilität zu beschränken“, betont Brossardt. „Wir stehen zu unserer Automobilindustrie und wollen den zu erwartenden Strukturwandel aktiv mitgestalten. Nur so können wir Wertschöpfung am Standort halten und unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit behaupten“, so der vbw Hauptgeschäftsführer.

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