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Unternehmerisches Engagement hat in Bayern schon lange Tradition. Angeblich soll diese Freiwilligkeit nun durch ein Gesetz erzwungen werden. Der vbw spricht sich vehement dagegen aus.
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„Corporate Social Responsibility“ ist ein Begriff, der im weitesten Sinn etwas umfasst, was in Bayern schon lange Tradition hat: Unternehmerische Sozialverantwortung. Viele mittelständische Firmen in Bayern engagieren sich für die eigene Region und dies ganz freiwillig. Der Begriff CSR (Corporate Social Responsibility) taucht nun immer häufiger in den Wirtschaftsmedien auf.

Regelung per Gesetz schwierig

Firmen werden dazu angehalten Ihre freiwilligen Engagements mehr der Öffentlichkeit preis zu geben. Sogar eigene Marketingstrategien in diesem Bereich sind bereits anzutreffen. Etwaige Überlegungen, diese freiwilligen Engagements per Gesetz zu regeln stoßen bei vielen Unternehmern auf Unverständnis.

Angeregte Podiumsdiskussion

Der vbw (Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft) hat in einer Veranstaltung zum Thema „Wirtschaft – weiß-blau“ –Verantwortung aus Tradition zu diesem Thema informiert. Zahlreiche geladene Gäste aus Wirtschaft und Politik kamen zum Vortragsabend mit Podiumsdiskussion.

Internetplattform Wirtschaft weiß blau

Die Initiative „Wirtschaft-weiß-blau“ dokumentiert wie bayerische Unternehmen zu ihrer gesellschaftlichen Verantwortung stehen. Das Herzsstück der Initiative ist die Internetplattform www.wirtschaft-weiss-blau.de . Hier können Unternehmen ihre eigenen CSR Tätigkeiten darstellen.

Freiwilliges Engagement ist wichtig

Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw äußert sich stolz über die bayerischen Firmen: „Verantwortung aus Tradition – das muss man bayerischen Unternehmern nicht beibringen“. Der vbw sieht eine Reglementierung des freiwilligen Engagements sehr kritisch. „Nur ein freiwilliges Engagement der Unternehmen kann eine nachhaltige Wirkung entfalten“, betonte Brossardt.

Verantwortung in der Heimat

Auch der geladene CSU Politiker Markus Ferber fordert eine Beibehaltung der Freiwilligkeit. „Die Unternehmen stehen zu ihrer Verantwortung in der Heimat“, so Ferber. Unternehmer aus der Region äußerten sich in einer angeregten Podiumsdiskussion zum Thema CSR in der Praxis. Alfred Sahl, Geschäftsführer der Sahl Computer AG engagiert sich seit Jahren sozial. Einige Engagements führt er bereits seit mehreren Jahrzehnten durch. Eine gesetzliche Verordnung kann er sich nicht vorstellen.

Notwendigkeit ist da

„Wir sehen die Notwendigkeit zum Engagement, eine gesetzliche Verordnung wäre jedoch schwierig“. So kommentierte Stephan Völk, Geschäftsführer von CADCON die Situation. Die in Gersthofen ansässige Firma Cadcon hat für ihr umfangreiches soziales Engagement bereits eine eigene Stelle im Unternehmen geschaffen. Doch auch hier gibt es Grenzen wie Völk zu bedenken gab. Es ist wichtig, dass solche Maßnahmen auch marketingtechnisch kommuniziert werden. Man kann als Unternehmen jedoch nur ein gewisses Budget dafür ausgeben.

Angeregte Diskussion

In der Podiumsdikussion wurde schnell klar: der Mittelstand setzt sich gerne sozial ein. Jedoch muss er den Zeitpunkt hierfür selbst bestimmen. In Zeiten, in denen mittelständische Unternehmen investieren müssen um weiterhin wirtschaftlich zu bleiben, könnte eine gesetzliche Verordnung schnell das Aus bedeuten.

Förderprogramme des Bundesministeriums

„Man sollte sich vor Augen halten, was die Unternehmen heute schon gesetzlich zu erfüllen haben“, forderte Egon Beckord, Geschäftsführer von KUMAS. Gerade junge Unternehmen engagieren sich häufig ohnehin schon sehr stark im CSR Bereich. Antje Brehmer, Referentin für CSR vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales, brachte in die Diskussion den Standpunkt der Bundesregierung ein. CSR sei nach dem im CSR-Aktionsplan gefundenen Verständnis „freiwillig, aber nicht beliebig“. Vernünftige Regulierungen auf der Basis europäischer oder internationaler Vereinbarungen seien nicht ausgeschlossen, wenn sie gesellschaftlich notwendig seien. Mit CSR sollen „Leuchtturm-Unternehmen“ herausgestellt werden. Auch für kleine und mittlere Unternehmen gibt es Förderprogramme. Das Thema CSR werde den Mittelstand noch lange beschäftigen.



Über die Plattform www.wirtschaft-weiss-blau.de können sich Unternehmen über die Möglichkeiten von CSR informieren.

Über das Ministerium www.esf.dewww.crs-in-deutschland-de/esf

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