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Unternehmenskultur: Besser nachhaltig Wirtschaften

Beim diesjährigen Nachhaltigkeitstag Wirtschaft A³ am 24. November dreht sich alles um die Frage: Was bedeutet eine „nachhaltige Unternehmenskultur“? Insbesondere in Zeiten von Covid-19? Worum es dabei genau gehen wird und was die Referenten der Veranstaltung beizutragen haben.

Nachhaltiges Wirtschaften bedeutet, sich auch als Wirtschaftsakteur seiner Verantwortung gegenüber Menschen und Umwelt bewusst zu sein und danach zu handeln. Wie Nachhaltigkeit und Verantwortung in das Unternehmen integriert wird, zeigt sich auch in der Kultur eines Unternehmens.

Was Unternehmenskultur kann

Ist Unternehmenskultur auch ein Wettbewerbsfaktor? Möglicherweise. Immerhin ist gerade die Zusammenarbeit im Team oft ein Schlüssel für die Produktivität und Agilität eines Unternehmens. Aber der Reihe nach: Zur Kultur eines Unternehmens oder einer Organisation zählen in der Regel gemeinsame Werte, Normen oder Symbole. Die wiederum beeinflussen welche Entscheidungen getroffen werden und vor allem wie. Entscheidungen wiederum leiten sich aus der Führung eines Unternehmens ab oder den Beziehungen der Mitarbeiter untereinander, dem sozialen System einer Organisation. Der Erfolg eines Unternehmens kann durch gemeinsame Werte und gemeinsame Ziele verbessert werden. „Sich mit der Kultur im Unternehmen zu beschäftigen birgt ein hohes Entwicklungspotential, unabhängig von der Größe oder Anzahl der MitarbeiterInnen“, so Michael Reinhardt, Organisationsentwickler und Kulturwandelbegleiter und Referent beim Nachhaltigkeitstag. Das kann gerade in Krisenzeiten umso wichtiger für die Zusammenarbeit auf Distanz werden.

Mit New Work durch die Krise

Angesichts der Corona-Situation zeichnen viele Beobachter ein Schreckensszenario: Personalabbau, Firmenpleiten, Kollaps der Wirtschaft. Gerade wer nachhaltig wirtschaften möchte, muss hochinnovativ sein: Es braucht zukunftsfähige Produkte und ökonomischen Erfolg, um die hohen Kosten zu decken, die immer noch entstehen, wenn Unternehmen auch ökologische und soziale Aspekte berücksichtigen. Wie kann nachhaltiges Wirtschaften also gelingen? Schon vor Ausbruch der Pandemie haben viele Unternehmen neue Formen der Zusammenarbeit erprobt – unter dem Stichwort agiles Arbeiten oder „New Work“. Die Idee dabei: Nur wenn Beschäftigte, die nahe am Kunden sind, stärker in Selbstverantwortung gehen und selbst Entscheidungen treffen, können Unternehmen agiler auf Marktveränderungen reagieren. Covid-19 hat diese Entwicklung scheinbar beschleunigt: Homeoffice ist in aller Munde.

New Pay – mehr als Geld

Doch flexibles Arbeiten allein macht noch keinen Kulturwandel. „Für das Buch „New Pay“ habe ich gemeinsam mit meinen Co-Autoren viele „New-Work-Organisationen“ untersucht und sieben zentrale Dimensionen beobachtet: Transparenz, Selbstverantwortung, Partizipation, Flexibilität, Wir-Denken, Permanent Beta und Fairness. Doch ein Feld bleibt meist außen vor: die Vergütung. Über das Gehalt zu sprechen ist noch immer ein Tabu.“, so Stefanie Hornung, Expertin für innovative Vergütungssysteme und Speakerin auf dem Nachhaltigkeitstag Wirtschaft. Mit ihrem Vergütungssystem setzen Unternehmen entscheidende Signale, welches Verhalten erwünscht ist und welches nicht. Wenn die Ausrichtung nicht zur gewünschten Unternehmenskultur passt, sind statt wirksamer Transformation Störgefühle vorprogrammiert. Deshalb geht es bei New Pay um einen Prozess hin zu einem kulturadäquaten Vergütungssystem.

Zwischen Menschlichkeit und Wirtschaftlichkeit

Zur Kultur eines Unternehmens gehören außerdem die unternehmerischen Werte, die nicht nur von der Unternehmensleitung selbst kommen müssen. „Aus unseren Unternehmenswerten kreierten mein Team und ich eine gemeinsame Wir-Kultur, wie wir es nennen. Diese basiert auf ehrlicher Herzoffenheit, tiefgründigen Bindungen, gegenseitigem Respekt und Achtsamkeit zwischen allen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen“, berichtet Uta Börger, Inhaberin des liesLotte Verlags. Auf diese Weise, so erklärt sie, entsteht Vertrauen, das alternative selbstbestimmte Arbeitsplatzmodelle wie Gleitzeit und Homeoffice ermöglicht. Gleichzeitig wurde von Anfang an auf langfristige, partnerschaftliche, faire Beziehungen zu Kunden und Lieferanten gebaut: „Denn ich bin davon überzeugt, dass nachhaltige Erfolge grundsätzlich in Gemeinschaften erzielt werden“, so Börger.

Lernen Sie noch weitere Good-Practice-Beispiele aus der Region kennen und diskutieren Sie mit Experten und Unternehmensvertretern: Der Nachhaltigkeitstag Wirtschaft A³ findet am 24.11.2020 als digitale Veranstaltung von 14:30 – 17:15 Uhr statt. Hier geht es zur Anmeldung.

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Unternehmenskultur: Besser nachhaltig Wirtschaften

Beim diesjährigen Nachhaltigkeitstag Wirtschaft A³ am 24. November dreht sich alles um die Frage: Was bedeutet eine „nachhaltige Unternehmenskultur“? Insbesondere in Zeiten von Covid-19? Worum es dabei genau gehen wird und was die Referenten der Veranstaltung beizutragen haben.

Nachhaltiges Wirtschaften bedeutet, sich auch als Wirtschaftsakteur seiner Verantwortung gegenüber Menschen und Umwelt bewusst zu sein und danach zu handeln. Wie Nachhaltigkeit und Verantwortung in das Unternehmen integriert wird, zeigt sich auch in der Kultur eines Unternehmens.

Was Unternehmenskultur kann

Ist Unternehmenskultur auch ein Wettbewerbsfaktor? Möglicherweise. Immerhin ist gerade die Zusammenarbeit im Team oft ein Schlüssel für die Produktivität und Agilität eines Unternehmens. Aber der Reihe nach: Zur Kultur eines Unternehmens oder einer Organisation zählen in der Regel gemeinsame Werte, Normen oder Symbole. Die wiederum beeinflussen welche Entscheidungen getroffen werden und vor allem wie. Entscheidungen wiederum leiten sich aus der Führung eines Unternehmens ab oder den Beziehungen der Mitarbeiter untereinander, dem sozialen System einer Organisation. Der Erfolg eines Unternehmens kann durch gemeinsame Werte und gemeinsame Ziele verbessert werden. „Sich mit der Kultur im Unternehmen zu beschäftigen birgt ein hohes Entwicklungspotential, unabhängig von der Größe oder Anzahl der MitarbeiterInnen“, so Michael Reinhardt, Organisationsentwickler und Kulturwandelbegleiter und Referent beim Nachhaltigkeitstag. Das kann gerade in Krisenzeiten umso wichtiger für die Zusammenarbeit auf Distanz werden.

Mit New Work durch die Krise

Angesichts der Corona-Situation zeichnen viele Beobachter ein Schreckensszenario: Personalabbau, Firmenpleiten, Kollaps der Wirtschaft. Gerade wer nachhaltig wirtschaften möchte, muss hochinnovativ sein: Es braucht zukunftsfähige Produkte und ökonomischen Erfolg, um die hohen Kosten zu decken, die immer noch entstehen, wenn Unternehmen auch ökologische und soziale Aspekte berücksichtigen. Wie kann nachhaltiges Wirtschaften also gelingen? Schon vor Ausbruch der Pandemie haben viele Unternehmen neue Formen der Zusammenarbeit erprobt – unter dem Stichwort agiles Arbeiten oder „New Work“. Die Idee dabei: Nur wenn Beschäftigte, die nahe am Kunden sind, stärker in Selbstverantwortung gehen und selbst Entscheidungen treffen, können Unternehmen agiler auf Marktveränderungen reagieren. Covid-19 hat diese Entwicklung scheinbar beschleunigt: Homeoffice ist in aller Munde.

New Pay – mehr als Geld

Doch flexibles Arbeiten allein macht noch keinen Kulturwandel. „Für das Buch „New Pay“ habe ich gemeinsam mit meinen Co-Autoren viele „New-Work-Organisationen“ untersucht und sieben zentrale Dimensionen beobachtet: Transparenz, Selbstverantwortung, Partizipation, Flexibilität, Wir-Denken, Permanent Beta und Fairness. Doch ein Feld bleibt meist außen vor: die Vergütung. Über das Gehalt zu sprechen ist noch immer ein Tabu.“, so Stefanie Hornung, Expertin für innovative Vergütungssysteme und Speakerin auf dem Nachhaltigkeitstag Wirtschaft. Mit ihrem Vergütungssystem setzen Unternehmen entscheidende Signale, welches Verhalten erwünscht ist und welches nicht. Wenn die Ausrichtung nicht zur gewünschten Unternehmenskultur passt, sind statt wirksamer Transformation Störgefühle vorprogrammiert. Deshalb geht es bei New Pay um einen Prozess hin zu einem kulturadäquaten Vergütungssystem.

Zwischen Menschlichkeit und Wirtschaftlichkeit

Zur Kultur eines Unternehmens gehören außerdem die unternehmerischen Werte, die nicht nur von der Unternehmensleitung selbst kommen müssen. „Aus unseren Unternehmenswerten kreierten mein Team und ich eine gemeinsame Wir-Kultur, wie wir es nennen. Diese basiert auf ehrlicher Herzoffenheit, tiefgründigen Bindungen, gegenseitigem Respekt und Achtsamkeit zwischen allen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen“, berichtet Uta Börger, Inhaberin des liesLotte Verlags. Auf diese Weise, so erklärt sie, entsteht Vertrauen, das alternative selbstbestimmte Arbeitsplatzmodelle wie Gleitzeit und Homeoffice ermöglicht. Gleichzeitig wurde von Anfang an auf langfristige, partnerschaftliche, faire Beziehungen zu Kunden und Lieferanten gebaut: „Denn ich bin davon überzeugt, dass nachhaltige Erfolge grundsätzlich in Gemeinschaften erzielt werden“, so Börger.

Lernen Sie noch weitere Good-Practice-Beispiele aus der Region kennen und diskutieren Sie mit Experten und Unternehmensvertretern: Der Nachhaltigkeitstag Wirtschaft A³ findet am 24.11.2020 als digitale Veranstaltung von 14:30 – 17:15 Uhr statt. Hier geht es zur Anmeldung.

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