Uniklinik Augsburg

Universität Augsburg besetzt Lehrstuhl für Pathologie

Im Herbst diesen Jahres soll das Augsburger Medizinstudium starten. Nun ist ein weiterer Lehrstuhl besetzt.

Der Pathologe Prof. Dr. med. Bruno Märkl ist seit dem 1. Mai erster Inhaber des neuen Lehrstuhls für Allgemeine und Spezielle Pathologie an der Medizinischen Fakultät der Universität Augsburg. Zugleich ist er auch Direktor des Instituts für Pathologie und Molekulare Diagnostik am Universitätsklinikum Augsburg. Märkl beschäftigt sich in seinem Fach mit der Entstehung von Krankheiten und den dadurch hervorgerufenen organisch-anatomischen Veränderungen. Die Pathologie ist als Querschnitts- und Grundlagenfach essenziell für Diagnose und Therapie nahezu aller Arten von Erkrankungen. Deswegen ist sie auch ein tragender Bestandteil des Medizinstudiums, das in Augsburg im Herbst 2019 startet.

Martina Kadmon: Lehrstuhl ideal besetzt

„Mit Professor Märkl haben wir einen exzellenten Wissenschaftler und akademischen Lehrer für das Fach Pathologie gewonnen, der bereits bei unseren konzeptionellen Planungen der Augsburger Universitätsmedizin intensiv mitgewirkt hat“, erklärte Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel, Präsidentin der Universität Augsburg.   

Auch Prof. Dr. Martina Kadmon, Gründungsdekanin der Medizinischen Fakultät und Vorstandsmitglied des Universitätsklinikums, zeigte sich über die Besetzung erfreut: „Professor Märkl leistet seit Jahren hervorragende Arbeit in der Krankenversorgung im Bereich der klinischen Pathologie. Darüber hinaus ist es ihm gelungen, im vergangenen Jahrzehnt anwendungsorientierte Forschungen zu betreiben, deren Ergebnisse international Eingang in die Praxis gefunden haben. Seine Erfahrungen machen ihn zu einer idealen Besetzung in unserer Aufbausituation.“

Digitalisierte Pathologie

Im Augsburger Medizinstudiengang wird er interdisziplinär arbeiten und damit die Pathologie mit anderen medizinischen Fächern und anderen Disziplinen eng verknüpfen. Bei der Wissensvermittlung will Märkl auf moderne digitale Medien setzen: „Präsenzveranstaltungen werden von Online-Angeboten begleitet, PC und Tablet die Abhängigkeit vom Mikroskopiersaal aufheben.“ Die Digitalisierung der Pathologie wird seines Erachtens nach die Arbeit effizienter und flexibler machen. „Das erleichtert nicht zuletzt auch die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, insbesondere für junge Kolleginnen und Kollegen mit kleinen Kindern.“

Märkls Pläne für die Zukunft

Im neuen Amt möchte Märkl sich stärker mit Fragen der Grundlagenforschung beschäftigen. Bereits im vergangenen Jahr hat er ein von der Medizinischen Fakultät unterstütztes Projekt in Kooperation mit der Technischen Universität München gestartet, das die Technik der Massenspektrometrie mit der klassischen Gewebediagnostik der Pathologie kombiniert. Als Mitglied des Interdisziplinären Cancer Centers Augsburg (ICCA) am Universitätsklinikum arbeitet er aktiv mit an der Zielsetzung der Aufnahme in das Netzwerk onkologischer Spitzenzentren der Deutschen Krebshilfe.

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