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Trauma-Netzwerk: Hand in Hand für Schwerverletzte
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Klinikum Augsburg

Trauma-Netzwerk: Hand in Hand für Schwerverletzte

 Feierliche Zertifizierung des Trauma-Netzwerkes Schwaben; Foto:B4BSCHWABEN

Mit Bildergalerie. Wie kann eine optimale Versorgung von schwerstverletzten Patienten gewährleistet werden? Auf jeden Fall nicht, wenn jede Klinik in der Region seinen eigenen Weg geht. Die Krankenhäuser in der Region Schwaben wollen jetzt einen anderen, gemeinsamen Weg gehen. Freiwillig haben sich die Krankenhäuser zu einem Trauma-Netzwerk zusammengeschlossen, welches nun von der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie zertifiziert wurde.

Jeder Schwerverletzte soll in Deutschland an jedem Ort zu jeder Zeit die gleichen Überlebenschancen haben. Diese Vision gilt es zu verwirklichen und dafür braucht man Netzwerke. Netzwerke wie das Trauma-Netzwerk Schwaben, ein freiwilliger Zusammenschluss der Kliniken in der Region. Gemeinsam haben es sich das Klinikum Augsburg, als überregionales Zentrum des Trauma-Netzwerks Schwaben, und die Kliniken an der Paar in Aichach und Friedberg, die Wertachkliniken in Bobingen und Schwabmünchen, das Krankenhaus Dillingen, die Kreiskliniken in Günzburg, das Stiftungskrankenhaus Nördlingen sowie das Kreiskrankenhaus Wertingen zur Aufgabe gemacht, diese Vision zu erfüllen.

Trauma-Netzwerk Schwaben hält Weißbuch Vorschriften ein

Die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie hat ein „Weißbuch: Schwerverletztenversorgung Empfehlungen zur Struktur, Organisation und Ausstattung der Schwerverletzten-Versorgung in der Bundesrepublik Deutschland“ zusammengestellt. In diesem Weißbuch wurden neben der erforderlichen Ausstattung der Krankenhäuser, sowie der nötigen Anforderungen auch Leitfäden für die Versorgung von Schwerverletzten erarbeitet. So wurde für jede Verletzung eine bestimmte Diagnose- und Behandlungsmethode festgelegt, was eine reibungslose Verlegung eines Patienten enorm vereinfacht. Nach diesem Weißbuch arbeiten nun die Kliniken im Trauma-Netzwerk Schwaben.

War es früher noch so, dass Krankenhäuser es oft ablehnten, Schwerverletzte aufzunehmen, so haben sie sich heute, im Rahme des Trauma-Netzwerk-Schwaben dazu verpflichtet, die Patienten aufzunehmen. Um diese Verpflichtung einhalten zu können, wurden die Häuser sowohl personell, wie auch technisch nach den Anforderungen des Weißbuches ausgerüstet. Einige der Kliniken aus dem Trauma-Netzwerk konnten sich bereits erfolgreich re-zertifizieren lassen, andere befinden sich gerade im Audit zur ersten Zertifizierung. Über die Zertifizierung zeigt sich auch Staatssekretärin Melanie Huml sehr erfreut: „Zertifizierung heißt, Sie haben bereits einiges bewiesen. Ich gratuliere Ihnen.“

79 Minuten bis zum Eintreffen in ein Krankenhaus sind zu lange

In Deutschland dauert es durchschnittlich 69 Minuten bis ein Schwerverletzter nach dem Notruf ins Krankenhaus gebracht wird. „Wir liegen mit 79 Minuten noch deutlich über diesem Durchschnitt.“ erklärte Landrat Martin Sailer, Verwaltungsratsvorsitzender des Klinikum Augsburg. Ziel sollte es sein, einen Verletzten innerhalb von 30 Minuten in ein geeignetes Krankenhaus zu bringen, egal wo er sich in der Region befindet. „Hand in Hand für die Patienten, so sollten wir arbeiten.“ erklärte Sailer. Dies kann aber nur mit einheitlichen Behandlungsmethoden, gut ausgerüsteten Häusern und dem Willen der Zusammenarbeit passieren. Das Trauma-Netzwerk Schwaben soll Stärken besser bündeln und Schwächen der einzelnen Häuser kompensieren können. Denn schließlich sollten der Mensch und seine Gesundheit in diesem Moment im Mittelpunkt stehen.

Bilder der Zertifizierungsfeier des Trauma-Netzwerk Schwaben finden Sie in unserer Bildergalerie.

Die Kliniken in der Region arbeiten künftig in Sachen Schwerverletztenversorgung enger zusammen. Mit einem freiwilligen Zusammenschluss zum Trauma-Netzwerk Schwaben edrklären sich die Kliniken dazu bereit, Schwerverletzten eine bestmögliche und schnelle Versorgung zu garantieren und das an 24 Stunden und 365 Tagen im Jahr. Jetzt erhielt das Trauma-Netzwerk Schwaben die Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie.

Lesen Sie in unserem Artikel mehr zur Zertifizierung des Trauma-Netzwerk Schwaben