Spielzeit-Bilanz

Theater Augsburg: Zuschauerzahlen übertreffen Erwartungen

Die Freilichtbühnen-Produktion „Herz aus Gold“. Foto: Jan-Pieter Fuhr
Eine ereignisreiche Saison liegt hinter dem Theater: Neuer Intendant, eine aufwendige Sanierung des Haupthauses und die Interimssituation. Dennoch verzeichnete das Theater mehr Besucher als in der Spielzeit davor

Nach dem Ende der Spielzeit 2017/18 verzeichnet das Theater Augsburg einen vorläufigen Besucherstand von 196.677 bei 804 Vorstellungen. Für Intendant André Bücker ein Ergebnis, das seine Erwartungen übertrifft: „Ich freue mich riesig über diese Besucherzahl und dass uns das Augsburger Publikum trotz erschwerter Bedingungen in der Interimssituation und der neuen Spielstätte im martini-Park treu geblieben ist.“ Das Musiktheater verzeichnet eine Gesamtbesucherzahl von 22.529 Besuchern mit 67 Vorstellungen.

Gesamtbesucherzahl liegt bei fast 50.000

Publikumsliebling ist die Eröffnungspremiere „Der Freischütz“ im martini-Park. In der Sparte Schauspiel liegt die Gesamtbesucherzahl dieser Saison bei 48.029 mit 222 Vorstellungen im martini-Park, der brechtbühne, dem hoffmannkeller und an alternativen Orten. Spitzenreiter sind das Familienstück „Momo“, gefolgt von Shakespeares Komödie „Viel Lärm um nichts“ und Ibsens Sinnsucherdrama „Peer Gynt“. Das mobile Theaterformat des „Tatort Augsburg“ erzielte eine Auslastung von 98,9 Prozent.

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Das Ballett Augsburg war in der Spielzeit 2017/18 mit einer Gesamtbesucherzahl von 20.701 Besuchern bei 47 Vorstellungen und einer Auslastung von 90,8 Prozent besonders erfolgreich. Publikumsschlager sind die Ballettabende „Schwanensee“ mit 10.569 Besuchern und „Ballett? Rock it!“ mit einer Auslastung von 100,5 Prozent.Die Sparte Konzert verzeichnet 18.189 Besucher bei 35 Vorstellungen. Zu den Spitzenreitern zählen neben den Sinfoniekonzerten mit 14.173 Besuchern die Familienkonzerte und das Neujahrskonzert.

„Herz aus Gold“ ist die vierbeste Freilichtbühnen-Produktion

Mit der diesjährigen Freilichtbühnenproduktion „Herz aus Gold“ setzte das Theater Augsburg auf ein unbekanntes Werk. Der Mut von Intendant André Bücker zahlte sich aus: 34.627 Besucher kamen zu den 21 Vorstellungen des Fugger-Musicals auf der Freilichtbühne am Roten Tor. Somit ist die Uraufführung mit einer Gesamtauslastung von 80,7 Prozent die viertbeste Freilichtbühnenproduktion der letzten elf Jahre. Die Welturaufführung übertrifft damit in der Publikumsgunst die Musical-Klassiker „Cabaret“ oder „My Fair Lady“.

Kulturstiftung des Bundes fördert Theaterprojekt zum Thema „Wasser“

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Das Theater Augsburg bereitet für die Spielzeit 2018/2019 und 2019/20 eine Kooperation mit dem südafrikanischen Figurentheater Ukwanda vor, die mit Mitteln des TURN-Fonds von der Kulturstiftung des Bundes gefördert wird. Im Rahmen des Programms, das der Zusammenarbeit von deutschen und afrikanischen Künstlern gewidmet ist, soll eine Inszenierung entstehen, die sowohl in Augsburg als auch in Kapstadt gezeigt wird. Der thematische Ansatz nimmt dabei zugleich die Augsburger Welterbe-Bewerbung mit dem einzigartigen System der Wasserwirtschaft und die akute Wasserkrise am Kap der guten Hoffnung in den Blick. Damit leistet das Theater Augsburg einen aktiven Beitrag zum Unesco-Antrag der Stadt.

Kooperation ist große Auszeichnung für das Theater 

Neben dem Ukwanda Puppet & Designs Art Collective konnten das Laboratory of Kinetic Objects an der University of Cape Town sowie das Baxter Theatre als Partner gewonnen werden. André Bücker freut sich über die Förderung: „Dass wir nach der Förderung im Fonds DOPPELPASS nun auch bei diesem Projekt von der Kulturstiftung des Bundes gefördert werden, bedeutet für das Theater Augsburg eine große Auszeichnung und bestätigt unsere Arbeit. Wir wollen weiterhin mit gesellschaftlich relevanten Themen Zeichen setzen und können mit dieser Kooperation auf internationalem Niveau agieren.“

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Theater Augsburg: Zuschauerzahlen übertreffen Erwartungen

Die Freilichtbühnen-Produktion „Herz aus Gold“. Foto: Jan-Pieter Fuhr
Eine ereignisreiche Saison liegt hinter dem Theater: Neuer Intendant, eine aufwendige Sanierung des Haupthauses und die Interimssituation. Dennoch verzeichnete das Theater mehr Besucher als in der Spielzeit davor

Nach dem Ende der Spielzeit 2017/18 verzeichnet das Theater Augsburg einen vorläufigen Besucherstand von 196.677 bei 804 Vorstellungen. Für Intendant André Bücker ein Ergebnis, das seine Erwartungen übertrifft: „Ich freue mich riesig über diese Besucherzahl und dass uns das Augsburger Publikum trotz erschwerter Bedingungen in der Interimssituation und der neuen Spielstätte im martini-Park treu geblieben ist.“ Das Musiktheater verzeichnet eine Gesamtbesucherzahl von 22.529 Besuchern mit 67 Vorstellungen.

Gesamtbesucherzahl liegt bei fast 50.000

Publikumsliebling ist die Eröffnungspremiere „Der Freischütz“ im martini-Park. In der Sparte Schauspiel liegt die Gesamtbesucherzahl dieser Saison bei 48.029 mit 222 Vorstellungen im martini-Park, der brechtbühne, dem hoffmannkeller und an alternativen Orten. Spitzenreiter sind das Familienstück „Momo“, gefolgt von Shakespeares Komödie „Viel Lärm um nichts“ und Ibsens Sinnsucherdrama „Peer Gynt“. Das mobile Theaterformat des „Tatort Augsburg“ erzielte eine Auslastung von 98,9 Prozent.

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„Herz aus Gold“ ist die vierbeste Freilichtbühnen-Produktion

Mit der diesjährigen Freilichtbühnenproduktion „Herz aus Gold“ setzte das Theater Augsburg auf ein unbekanntes Werk. Der Mut von Intendant André Bücker zahlte sich aus: 34.627 Besucher kamen zu den 21 Vorstellungen des Fugger-Musicals auf der Freilichtbühne am Roten Tor. Somit ist die Uraufführung mit einer Gesamtauslastung von 80,7 Prozent die viertbeste Freilichtbühnenproduktion der letzten elf Jahre. Die Welturaufführung übertrifft damit in der Publikumsgunst die Musical-Klassiker „Cabaret“ oder „My Fair Lady“.

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Das Theater Augsburg bereitet für die Spielzeit 2018/2019 und 2019/20 eine Kooperation mit dem südafrikanischen Figurentheater Ukwanda vor, die mit Mitteln des TURN-Fonds von der Kulturstiftung des Bundes gefördert wird. Im Rahmen des Programms, das der Zusammenarbeit von deutschen und afrikanischen Künstlern gewidmet ist, soll eine Inszenierung entstehen, die sowohl in Augsburg als auch in Kapstadt gezeigt wird. Der thematische Ansatz nimmt dabei zugleich die Augsburger Welterbe-Bewerbung mit dem einzigartigen System der Wasserwirtschaft und die akute Wasserkrise am Kap der guten Hoffnung in den Blick. Damit leistet das Theater Augsburg einen aktiven Beitrag zum Unesco-Antrag der Stadt.

Kooperation ist große Auszeichnung für das Theater 

Neben dem Ukwanda Puppet & Designs Art Collective konnten das Laboratory of Kinetic Objects an der University of Cape Town sowie das Baxter Theatre als Partner gewonnen werden. André Bücker freut sich über die Förderung: „Dass wir nach der Förderung im Fonds DOPPELPASS nun auch bei diesem Projekt von der Kulturstiftung des Bundes gefördert werden, bedeutet für das Theater Augsburg eine große Auszeichnung und bestätigt unsere Arbeit. Wir wollen weiterhin mit gesellschaftlich relevanten Themen Zeichen setzen und können mit dieser Kooperation auf internationalem Niveau agieren.“

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