Spitzentechnologie

Südkoreanische Gäste erforschen „Carbon-Welt“ in Schwaben

Die südkoreanische Studentendelegation zu Besuch bei Airbus Helicopters in Donauwörth. Foto: CCeV/Airbus Helicopters
Im Rahmen des internationalen Austauschprogramms besuchten 13 südkoreanische Studenten und vier Professoren den Cluster MAI Carbon. Ihr Weg führte sie unter anderm ins Herz des Augsburger Innovationsparks und zu Airbus Helicopters.

Fünf Tage wurden die Gäste aus Südkorea in die hiesige „Carbon-Welt“ eingeführt. Die Studenten und Professoren aus den Universitäten Chonbuk, Wonkwang und Jeonju waren Gäste von MAI Carbon und seine Partner in Augsburg. Innerhalb einer Woche besuchten sie das Technologiezentrum Augsburg (TZA) sowie ausgewählte Partner.

Deutschland als Standort für Spitzenforschung sichtbar machen

Ziel des Programms ist, einen universitären Austausch voranzutreiben, Ideen zur weiteren Kooperation zu diskutieren und Deutschland als Standort für Spitzenforschung zu stärken sowie weltweit sichtbarer zu machen. „Ein herzlicher Dank geht an die unterstützenden Institutionen dieser erfolgreichen Woche. Unsere koreanischen Gäste waren begeistert. Wissenschaft ist international und bedeutet Kooperation und fachlichen Austausch über Ländergrenzen hinweg“, wie Sven Blanck, verantwortlich für das Thema Internationalisierung bei MAI Carbon, die Woche rückblickend zusammenfasst.

Das Programm im Detail

Vorträge von Coriolis, ITA Augsburg, Innovationspark Augsburg und Projekt WiR (Universität Augsburg) vermittelten den Gästen zunächst theoretische Einblicke. Vertiefen konnten sie ihr Interesse während der Besuche bei Airbus Helicopters und Voith Composites wie auch bei den Institutsbesuchen DLR und Fraunhofer IGCV sowie an der Universität Augsburg und an der TU München mit seinem Lehrstuhl für Carbon Composites (LCC) und auf dem Ludwig-Bölkow-Campus in Taufkirchen. Zum Abschluss der fünf Tage gab es eine Besichtigung der BMW Welt in München.

Über MAI Carbon

An der Spitzenclusterinitiative MAI Carbon des Carbon Composites e.V. (CCeV) beteiligen sich Unternehmen, Bildungs- und Forschungseinrichtungen sowie unterstützende Organisationen aus der Region München-Augsburg-Ingolstadt. Gründungspartner von MAI Carbon sind die Unternehmen Audi, BMW, Premium AEROTEC, AIRBUS Helicopters, Voith und die SGL Group, sowie die IHK Schwaben, der Lehrstuhl für Carbon Composites (LCC) der TU München und der CCeV. Alle beteiligten Partner agieren auf dem Technologiefeld Hochleistungs-Faserverbundwerkstoffe, insbesondere auf dem Gebiet der carbonfaserverstärkten Kunststoffe (CFK). Der Schwerpunkt liegt auf den Anwenderbranchen Automobilbau, Luft- und Raumfahrt sowie dem Maschinen- und Anlagenbau.

Hauptanliegen von MAI Carbon ist es, den Werkstoff Carbon für die Serienreife fit zu machen. Außerdem soll die Region München-Augsburg-Ingolstadt zu einem europäischen Kompetenzzentrum für CFK-Leichtbau ausgebaut werden, das die gesamte Wertschöpfungskette der CFK-Technologie abdeckt und den vertretenen Partnern in CFK zu einer Weltmarkt-Spitzenposition verhilft. Dadurch können bis zu 4.500 neue Arbeitsplätze in der Region geschaffen werden.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
Spitzentechnologie

Südkoreanische Gäste erforschen „Carbon-Welt“ in Schwaben

Die südkoreanische Studentendelegation zu Besuch bei Airbus Helicopters in Donauwörth. Foto: CCeV/Airbus Helicopters
Im Rahmen des internationalen Austauschprogramms besuchten 13 südkoreanische Studenten und vier Professoren den Cluster MAI Carbon. Ihr Weg führte sie unter anderm ins Herz des Augsburger Innovationsparks und zu Airbus Helicopters.

Fünf Tage wurden die Gäste aus Südkorea in die hiesige „Carbon-Welt“ eingeführt. Die Studenten und Professoren aus den Universitäten Chonbuk, Wonkwang und Jeonju waren Gäste von MAI Carbon und seine Partner in Augsburg. Innerhalb einer Woche besuchten sie das Technologiezentrum Augsburg (TZA) sowie ausgewählte Partner.

Deutschland als Standort für Spitzenforschung sichtbar machen

Ziel des Programms ist, einen universitären Austausch voranzutreiben, Ideen zur weiteren Kooperation zu diskutieren und Deutschland als Standort für Spitzenforschung zu stärken sowie weltweit sichtbarer zu machen. „Ein herzlicher Dank geht an die unterstützenden Institutionen dieser erfolgreichen Woche. Unsere koreanischen Gäste waren begeistert. Wissenschaft ist international und bedeutet Kooperation und fachlichen Austausch über Ländergrenzen hinweg“, wie Sven Blanck, verantwortlich für das Thema Internationalisierung bei MAI Carbon, die Woche rückblickend zusammenfasst.

Das Programm im Detail

Vorträge von Coriolis, ITA Augsburg, Innovationspark Augsburg und Projekt WiR (Universität Augsburg) vermittelten den Gästen zunächst theoretische Einblicke. Vertiefen konnten sie ihr Interesse während der Besuche bei Airbus Helicopters und Voith Composites wie auch bei den Institutsbesuchen DLR und Fraunhofer IGCV sowie an der Universität Augsburg und an der TU München mit seinem Lehrstuhl für Carbon Composites (LCC) und auf dem Ludwig-Bölkow-Campus in Taufkirchen. Zum Abschluss der fünf Tage gab es eine Besichtigung der BMW Welt in München.

Über MAI Carbon

An der Spitzenclusterinitiative MAI Carbon des Carbon Composites e.V. (CCeV) beteiligen sich Unternehmen, Bildungs- und Forschungseinrichtungen sowie unterstützende Organisationen aus der Region München-Augsburg-Ingolstadt. Gründungspartner von MAI Carbon sind die Unternehmen Audi, BMW, Premium AEROTEC, AIRBUS Helicopters, Voith und die SGL Group, sowie die IHK Schwaben, der Lehrstuhl für Carbon Composites (LCC) der TU München und der CCeV. Alle beteiligten Partner agieren auf dem Technologiefeld Hochleistungs-Faserverbundwerkstoffe, insbesondere auf dem Gebiet der carbonfaserverstärkten Kunststoffe (CFK). Der Schwerpunkt liegt auf den Anwenderbranchen Automobilbau, Luft- und Raumfahrt sowie dem Maschinen- und Anlagenbau.

Hauptanliegen von MAI Carbon ist es, den Werkstoff Carbon für die Serienreife fit zu machen. Außerdem soll die Region München-Augsburg-Ingolstadt zu einem europäischen Kompetenzzentrum für CFK-Leichtbau ausgebaut werden, das die gesamte Wertschöpfungskette der CFK-Technologie abdeckt und den vertretenen Partnern in CFK zu einer Weltmarkt-Spitzenposition verhilft. Dadurch können bis zu 4.500 neue Arbeitsplätze in der Region geschaffen werden.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben