Hochschule Augsburg

Studenten der Hochschule Augsburg bauen Photovoltaik-Anlage in Afrika

Studierende der Hochschule Augsburg informieren über die Photovoltaikanlage. Foto: Marcus Reppich

Die neue Photovoltaik-Anlage sichert künftig die medizinische Grundversorgung in der westafrikanischen Gemeinde Sévagan (Togo). Der überschüssige Storm wird im Dorf an Kleingewerbe weitergeleitet.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Marcus Reppich von der Fakultät für Maschinenbau und Verfahrenstechnik installierten die Studierende der Hochschule Augsburg die Anlage in Afrika. Nach vier Jahren Vorbereitungs- und Entwicklungszeit wurde diese kürzlich feierlich eingeweiht. Neben den Studierenden und Reppich waren Vertreter der Deutschen Botschaft sowie der Université de Lomé – einer Partneruniversität der Hochschule Augsburg – bei dem Festakt anwesend.

HS Augsburg Studenten planen Photovoltaik-Anlage

Im Rahmen des Moduls „Studentisches Engagement in Afrika“ beschäftigten sich die Studierenden mit der Energieversorgung von Sévagan. Sie berechneten den Energiebedarf der Gesundheitseinrichtung, konzipierten die Photovoltaikanlage und übernahmen die Projektplanung. Die Energieversorgung der lokalen Gesundheitseinrichtung in Sévagan umfasst die Ambulanz, Geburtenstation und Apotheke. Diese waren bisher auf Import angewiesen und unsicher. Abhilfe schafft nun die moderne Photovoltaik-Anlage mit einem Batteriespeicher. Der überschüssige Strom soll künftig Familien zugutekommen, die Kleingewerbe betreiben.

Schulungen für Einheimische

Damit die Anlage von der einheimischen Bevölkerung akzeptiert und gewartet werden kann, organisierte das Augsburger Projektteam Informations-Veranstaltungen und Schulungen. Weiter soll die Anlage auch für die praxisnahe Ausbildung des Ingenieur-Nachwuchses der Université de Lomé genutzt werden. Die Studierenden sollen so Kenntnisse über erneuerbare Energie-Umwandlungs-Technologien erlernen.

Forschungsgruppe „Composites im Maschinenbau“ auf der „Experience Composites“

Neben diesem Umweltprojekt in Afrika engagiert sich die Hochschule mit der Forschungsgruppe „Composites im Maschinenbau“ (HSAComp) für die Forschung rund um den Zukunftsstoff Carbon. Auf dem Augsburger-Messe-Gelände findet dazu vom 21. bis 23. September zum ersten Mal die „Experience Composites“ statt. Hier präsentieren sich Unternehmen und Institutionen aus dem In- und Ausland. Die HSAComp informiert auf der Messe über ihre Kompetenzen im Bereich Carbon. Die Schwerpunkte der Forschungsgruppe liegen auf Auslegung und Berechnung sowie Bearbeitung und Recycling von Verbundwerkstoffen.

Mit dem „Multi-Location-Format“ des Veranstalters zieht die Messe den Besucher aus den Hallen. Eine Exkursion an die Hochschule Augsburg am 22. September gibt Interessierten einen Einblick in die Labor-Bereiche der Fakultät für Maschinenbau und Verfahrenstechnik sowie aktuelle Forschungsprojekte. Die Hochschule Augsburg ist zudem mit Vorträgen auf der Messe vertreten.

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Schulungen für Einheimische

Damit die Anlage von der einheimischen Bevölkerung akzeptiert und gewartet werden kann, organisierte das Augsburger Projektteam Informations-Veranstaltungen und Schulungen. Weiter soll die Anlage auch für die praxisnahe Ausbildung des Ingenieur-Nachwuchses der Université de Lomé genutzt werden. Die Studierenden sollen so Kenntnisse über erneuerbare Energie-Umwandlungs-Technologien erlernen.

Forschungsgruppe „Composites im Maschinenbau“ auf der „Experience Composites“

Neben diesem Umweltprojekt in Afrika engagiert sich die Hochschule mit der Forschungsgruppe „Composites im Maschinenbau“ (HSAComp) für die Forschung rund um den Zukunftsstoff Carbon. Auf dem Augsburger-Messe-Gelände findet dazu vom 21. bis 23. September zum ersten Mal die „Experience Composites“ statt. Hier präsentieren sich Unternehmen und Institutionen aus dem In- und Ausland. Die HSAComp informiert auf der Messe über ihre Kompetenzen im Bereich Carbon. Die Schwerpunkte der Forschungsgruppe liegen auf Auslegung und Berechnung sowie Bearbeitung und Recycling von Verbundwerkstoffen.

Mit dem „Multi-Location-Format“ des Veranstalters zieht die Messe den Besucher aus den Hallen. Eine Exkursion an die Hochschule Augsburg am 22. September gibt Interessierten einen Einblick in die Labor-Bereiche der Fakultät für Maschinenbau und Verfahrenstechnik sowie aktuelle Forschungsprojekte. Die Hochschule Augsburg ist zudem mit Vorträgen auf der Messe vertreten.

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