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Steigende Relevanz der Influencer durch sinkenden TV-Konsum
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Influencer Conference 2019

Steigende Relevanz der Influencer durch sinkenden TV-Konsum

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Die Veranstalter der Influencer Conference 2019. Foto: INFLUENCER360, München

Die Relevanz von Influencer-Marketing steigt immer mehr. Auf der Influencer Conference präsentieren Top-Experten der Branche die neuesten Trends und Entwicklung im Influencer-Marketing.

Am 9. Dezember fand am Münchner Flughafen im Tagungszentrum municon die Influencer Conference mit über 150 Teilnehmern statt. Sowohl Unternehmen, als auch Agenturen, Netzwerke sowie Influencer selbst trafen sich hier. Ausgerichtet wurde das Event von INFLUENCER360, einem Spin-Off der Digital-Marketing-Agentur xpose360 aus Augsburg.

Geteilt wurden einige neue Tipps und Insights sowie Herausforderungen wie Gesetzesauflagen aus der Branche des Influencers-Marketings. Die Teilnehmer konnten sich über Themen wie TikTok, Brand-Storytelling, CoBranding und Fraud-Prävention freuen. Moderiert wurde die Konferenz von Yannick Möller (metapic), welcher auch selbst einen Vortrag über Influencer-Marketing im Performance-Marketing gehalten hat.

Die Entwicklung des Influencer-Marketings 

Nina Sophie Meiler lieferte den Teilnehmern viele interessante Zahlen und Fakten zu der Entwicklung des Influencer-Marketings. Die tägliche Internetnutzungsdauer soll 2019 in Deutschland etwa 366 Minuten betragen. 2017 waren es gerade einmal 274 Minuten. Währenddessen der TV-Konsum seit 2001 um 35 Prozent gesunken. Jedoch ist komplettes Umstellen auf Digitalwerbung auch keine Lösung, da 54 Prozent der 18- bis 24-jährigen Adblocker verwenden. 

Eine wirkungsvolle Alternative ist das Influencer-Marketing. Instagram kann zum Beispiel weltweit 1 Milliarden Nutzer aufweisen. Das bedeutet, es gibt 500 Millionen tägliche Instagram-User und Instagram-Stories. Außerdem nutzen 61 Prozent Social-Media als Informationsquelle. Viele Unternehmen haben das inzwischen erkannt und integrieren Influencer-Marketing fest in ihren Marketing-Mix. Der Umsatz der Influencer-Marketing-Branche steigt von Jahr zu Jahr. Social-Media ist jedoch eine sehr schnelllebige Branche und entwickelt sich ständig. Zu den aktuellen Trends gehört unter anderem der Video-Content, Co-Branding/Influencer-Collections, Social-Commerce, Augmented-Reality und Virtual-Reality.

Die Branche boomt 

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Fabian Tosolini von INFLUENCER360 kämpft in seinem Vortrag gegen den schlechten Ruf des Influencer-Marketings an. Einige Negativbeispiele aus dem Social-Web überschatten oftmals das Image des Influencer-Marketings. Dass diese Branche boomt und die Zukunft ist, beweisen jedoch die Zahlen. Ein Viertel der Deutschen informieren sich inzwischen über die sozialen Medien über Marken und Produkte und jeder Zweite der Befragten unter 45 Jahren mit regelmäßigem Kontakt zu Influencern hat auch schon einmal deren Produkt gekauft. Dies zeigt wie wirkungsvoll die Bewerbung von Produkten über Influencer sein kann.

Die Unternehmen bevorzugen hier meistens eine Zusammenarbeit mit Micro- und Nischen-Influencern gegenüber den Social-Media-Stars. Es sollen vielmehr bestimmte Zielgruppen als eine große Masse angesprochen werden. Dabei ist eine individuelle Zusammenarbeit mit wenigen Influencern sinnvoll, um die Bewerbung auch authentisch wirken zu lassen.

Co-Branding – mit eigenen Produkten zur Markengenerierung

Experte in Sachen Co-Branding ist Kevin Tewe von ALL IN. Er hat das Erfolgskonzept des Co-Brandings/Influencer-Collections schon lange für seine Creator entdeckt und auf der Influencer Conference mit den Zuschauern geteilt.

Beim Co-Branding erschaffen Influencer und Marke gemeinsam ein Produkt, eine Produktlinie oder eine neue Marke. Das Ergebnis der Kooperation ist bestenfalls ein Produkt, das perfekt zur Zielgruppe der Marke und der des Influencers passt. Dabei profitiert die Brand von der Reichweite des Influencers und der Influencer muss keine eigene Firma gründen, um den Traum eines eigenen Produkts zu erfüllen. Die richtige Partnerwahl und die Vorbereitung sind hierbei fundamental um dem Image des Influencers nicht zu schaden. Nicht ohne Grund wird das Co-Branding im Bereich des Influencer-Marketings als Königsdisziplin betitelt.

Ein Ausblick in die Zukunft des Influencer-Marketings 

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Immer mehr Unternehmen erkennen das Potenzial im Influencer-Marketing und nutzen die Plattform für eine kreative Content-Creation, um Werbeinhalte authentisch zu vermitteln. Mithilfe einer Lizenzierung haben Unternehmen die Chance, den Content der Influencer medienübergreifend zu nutzen. Dadurch produzieren die Influencer immer professionellere und qualitativ hochwertige Inhalte, damit sich diese leichter in andere Formate wie Plakate oder Videowerbung umsetzen lassen.

Zudem werden langfristige Partnerschaften zwischen Marken und Influencern eine immer größere Rolle spielen. Vermehrt lehnen Influencer einmalige oder kurzfristige Kampagnen ab und möchten lieber eine feste Bindung über einen längeren Zeitraum zu einer Marke aufbauen. Davon profitieren auch die Unternehmen: Schließlich steigt so die Glaubwürdigkeit, dass der Influencer auch wirklich hinter der Marke und dem Produkt steht und kann so authentischer bei der Entscheidungsfindung unterstützen.

Des Weiteren ist davon auszugehen, dass es zu einer Verschiebung der relevanten Social-Media- Kennzahlen kommt. Bisher werden Reichweite, Likes, Shares und Kommentare in den Fokus gerückt, um den Erfolg einer Kampagne zu messen. Diese Kennzahlen sind jedoch anfällig für Betrug und sagen manchmal nicht viel über den tatsächlichen Erfolg aus. Deshalb werden zukünftig zum Beispiel auf Instagram die Interaktion mit Brand und Community mehr im Fokus stehen. 

Speed-Networking der Influencer

Um nicht nur die Meinungen der Agenturen, Netzwerke und Unternehmen aus der Branche zu hören, gab es auch das Influencer-Speed-Networking. Hier hatten zehn Unternehmen die Chance, sich mit zehn Influencern aus der Region München und Augsburg auszutauschen. Ein offener und ehrlicher Austausch zwischen den beiden Parteien war unter einem angenehmen Umfeld möglich. Perfekt, um Kontakte zu knüpfen und um neue Standpunkte kennenzulernen.

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