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Stahl aus Meitingen im neuen WTC in New York
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Lech-Stahlwerke

Stahl aus Meitingen im neuen WTC in New York

 Stahl der Lech-Stahlwerke wird im neuen World Trade Center verbaut, Foto: LSW

Die Lech-Stahlwerke schreiben ein Stück der amerikanischen Geschichte mit. Ohne die Meitinger Firma könnte das neue „One World Trade Center“ in New York nicht entstehen. Der Stahl der Lech-Stahlwerke trägt den neuen Bau am Ground Zero im wahrsten Sinne des Wortes.

Ganz Amerika schaut derzeit auf die Baustelle am Ground Zero und damit schauen sie in gewisser Weise auch nach Meitingen. Aber warum genau nach Meitingen? Die Lech-Stahlwerke stellen in Meitingen den Stahl her, der für den Bau des neuen „One World Trade Center“ als „tragendes Element“ eingesetzt wird. Der Stahl wird allerdings nicht direkt aus dem Meitinger Werk nach Amerika geliefert. Von den Lech-Stahlwerken geht der Stahl zuerst in das Schwesterwerk Annahütte in Hammerau, wo er zu hochwertigem Gewindestahl verarbeitet wird.

Aus zwei werden vier Türme

Die Terror-Anschläge in New York sind mehr als zehn Jahre her. 2006 wurde mit dem Projekt, ein neues World Trade Center zu bauen begonnen. Rund um die Gedenkstätte, der am 11. September 2001 zerstörten Zwillingstürme des World Trade Centers (WTC) in New York, entstehen derzeit die neuen vier Türme. Der höchste Turm, (ursprünglicher Name Freedom Tower), wird bei seiner Fertigstellung im Jahr 2013 mit 541 Metern das höchste Gebäude New Yorks und der Vereinigten Staaten sein. Der Bau der anderen drei Türme ist bereits so weit fortgeschritten, dass die Ausmaße des gesamten Komplexes deutlich erkennbar sind. Am 31. März 2012 wurde das 100. Stockwerk fertig gestellt und damit die Bauhöhe von rund 378 Metern erreicht. Kurz darauf, am Tag der Jubiläumsfeier der Lech-Stahlwerke im Cinemaxx Augsburg "40 Jahre Stahl aus Bayern" konnte die Bauhöhe von 381 Meter beim One World Trade Center erreicht werden. Dies entspricht der Höhe des Empire State Building, des bislang höchsten Gebäude in NY.

8.000 Tonnen von Bayern nach Amerika

Die Tragkonstruktion des „One World Trade Centers“ besteht aus Stahl und Stahlbeton. Der Gewindestahl wird als Druck- und Zuganker in der Gründung, wie auch zur Lastabtragung in hochbelasteten Stützen und Schubwänden eingebaut. Durch die hohe Stahlgüte in Kombination mit hochfestem Beton, kann die erforderliche Stahlmenge verringert und somit Bauteilabmessungen reduziert werden. Dies führt zu einer wesentlichen Erleichterung des Arbeitsablaufs beim Einbau der Bewehrung und beim Betonieren der Stahlbetonbauteile. Bisher wurden ca. 4.500 Tonnen Gewindestahl für die Fundamente, sowie für Trag- und Aussteifungselemente geliefert. Insgesamt sind es ca. 8.000 Tonnen des bayerischen Stahls, die in allen vier Türmen verbaut werden.

Ein stahlharter Partner

Die New Yorker Bauherren haben mit der Annahütte einen kompetenten Partner an ihrer Seite. Die Produkte des Stahlwerks sind weit über die Grenzen Deutschlands bekannt, setzen neue Maßstäbe und garantieren hohe Qualität. Die SAH Gewindestahl-Systeme bewähren sich bereits in vielen Großprojekten weltweit. Sie wurden in den Fundamenten der Berliner Regierungsbauten, im Frankfurter Opernturm, im WM-Fußballstadion "Soccer-City" in Johannesburg (Stadion, in dem das Endpiel der Fußball WM 2010 in Südafrika ausgetragen wurde) und in vielen anderen Hochhausbauten auf der ganzen Welt eingesetzt. Stahl aus Bayern - Stahl der Lech-Stahlwerke - sorgt also im Zusammenspiel mit dem Know-How des Schwesterwerkes SAH für Sicherheit und Stabilität. Und dies weit über Bayern hinaus.